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Clumsy CEO

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Summary

Maximilians perfekt organisierte Welt gerät ins Wanken, als er auf die neue Projektmanagerin Lena Meyer trifft. Sie ist ruhig, elegant und strahlt eine Gelassenheit aus, die er schmerzlich vermisst. Die Funken sprühen, aber nicht auf die elegante Art – Folgt Maximilian, wie er versucht, sein CEO-Image zu wahren, während er in Lenas Gegenwart zu einem tollpatschigen Softie wird. Tollpatschig Verliebt – eine Liebesgeschichte, die beweist, dass die größten Erfolge oft aus den größten Missgeschicken entstehen!

Status
Complete
Chapters
31
Rating
5.0 2 reviews
Age Rating
16+

Kaffee-Debakel

Ich bin Maximilian Becker. Ich bin 33 Jahre alt, und ich bin der CEO von TechNova Solutions, einem der führenden Unternehmen in der Software-Entwicklung. Große Verantwortung, internationaler Erfolg, ein Team von Tausenden, das ich leite – das alles beherrsche ich im Schlaf. Ich wickle Multimillionen-Dollar-Deals ab, halte flammende Reden vor Investoren und führe das Unternehmen mit eiserner (oder zumindest sehr organisierter) Hand.

Man könnte sagen, ich bin ein Typ, der weiß, was er tut.

Könnte man. Solange ich mich nicht bewege. Oder etwas anfasse. Oder versuche, ein Gespräch zu beginnen.

Ich bin nämlich auch ein Meister der Tollpatschigkeit.

Ich rede mir immer ein, es sei der Preis für meine hohe Intelligenz – mein Gehirn ist so schnell, dass mein Körper einfach nicht mithalten kann. Die Realität ist, dass ich ein wandelndes Chaos bin.

Heute Morgen begann mein Tag wie immer: Ein Meeting um 8:00 Uhr, um die neuen Quartalszahlen zu besprechen. Ich hatte mir extra Zeit genommen, um meinen Kaffee vorsichtig in meinem Büro zuzubereiten, fernab jeglicher menschlicher Zeugen.

Ich stand an der Kaffeemaschine – ein riesiges, glänzendes Ungetüm, das mehr Knöpfe hatte als ein Flugzeugcockpit. Meine Hände umklammerten den Becher, als wäre er aus purem Gold.

Atmen, Max, Atmen. Einfach nur drücken.

Ich drückte den Startknopf. Der Kaffee lief. Alles lief gut. Fast schon zu gut. Als ich den Becher anheben wollte, streifte mein Ellenbogen das Regal über mir, auf dem ein Paket mit zusätzlichen Filtertüten stand.

Wusch!

Das Paket segelte herunter und landete exakt auf meinem Kopf, bevor die Tütchen wie ein weißer Papierschnee auf dem frisch gebrühten Kaffee landeten. Ein lautloses Platsch und mein perfekter Morgenkaffee war nun ein matschiges, ungenießbares Durcheinander.

Ich atmete tief durch. Okay, kein Problem. Ich würde in der Kantine einen neuen holen.

Als ich das Büro verließ, die Filtertüten-Bescherung ignorierte, fühlte ich mich schon wieder besser. Ich ging den Flur entlang, nahm die Abkürzung durch die Entwicklungsabteilung, um Zeit zu sparen.

Und dann sah ich sie.

Sie war neu. Das wusste ich, weil sie mir sonst sofort aufgefallen wäre. Sie stand in einer Ecke, lehnte sich über einen riesigen Monitor und lachte über etwas, das eine Kollegin sagte. Sie hatte diese strahlenden, warmen braunen Augen und dunkle, lockige Haare, die ihr über die Schultern fielen. Sie trug ein schlichtes hellblaues Hemd, aber irgendwie sah es an ihr aus wie ein Couture-Kleid.

Ich musste sie ansprechen. Ich musste mich vorstellen, denn als CEO war das meine Pflicht. Und ich musste sie dazu bringen, dass sie mich noch einmal anlächelte.

Ich richtete meine Krawatte (die natürlich schief hing) und ging mit der Entschlossenheit eines Mannes, der sein Leben im Griff hat, auf sie zu.

"Guten Mo... Entschuldigung, könnten Sie mir helfen?", hörte ich mich sagen, meine Stimme war fast ein Quietschen.

Die beiden Frauen drehten sich um. Ihr Lächeln erlosch nicht, sondern richtete sich direkt auf mich. Sie war noch schöner aus der Nähe. Sie hielt eine Tasse in der Hand, aus der Dampf aufstieg.

"Guten Morgen, Herr Becker. Natürlich, wobei kann ich Ihnen helfen?", fragte sie, ihre Stimme war ruhig und warm.

Ich trat einen Schritt näher, um lässig zu wirken, und – ich schwöre, ich habe die Lenkrollen am Stuhl nicht gesehen – mein Fuß blieb hängen.

Es passierte in Zeitlupe:

Ich stolperte.

Meine Arme ruderten wild, um das Gleichgewicht zu halten.

Ich stieß direkt gegen einen dieser riesigen, mobilen Whiteboards, die man herumschieben kann.

Das Whiteboard kippte mit einem lauten KRRACH! um.

Der Stift, der am Whiteboard hing, flog in einem perfekten Bogen und landete – splash – direkt in ihrer Kaffeetasse.

Sie sah auf ihre nun mit einem Markerstift verunreinigte Kaffeetasse. Ich sah auf das umgekippte Whiteboard. Die gesamte Abteilung starrte uns an.

Mein Gesicht fühlte sich an wie eine reife Tomate.

"Ich... Ich bin Maximilian Becker, der CEO. Willkommen bei TechNova", stieß ich keuchend hervor. "Es tut mir unendlich leid, ich ersetze Ihnen den Kaffee. Und das Whiteboard."

Sie blickte vom Stift in der Tasse zu mir auf. Das warme Lächeln war verschwunden, aber es war auch kein Ärger da. Es war eher ein Ausdruck von fassungslosem Amusement.

"Das ist... sehr nett von Ihnen, Herr Becker", sagte sie und konnte sich ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen. Sie zog den Stift aus der Tasse und hielt ihn hoch. "Ich bin Lena Meyer, die neue Projektmanagerin in der Abteilung. Und keine Sorge, ich bin es gewohnt, dass meine morgendliche Routine... unterbrochen wird."

Ich stand da, zerknirscht, mein CEO-Image lag zertrümmert neben dem Whiteboard. Alles, was ich tun konnte, war, in ihre fesselnden Augen zu starren und hilflos zu nicken.

"Lena Meyer", wiederholte ich. "Ich werde Sie auf einen ordentlichen Kaffee einladen. Oder auf ein Mittagessen. Auf etwas, bei dem ich hoffentlich nichts umwerfe."

"Das nehme ich gerne an, Herr Becker", sagte sie, bevor sie kicherte und sich bückte, um das Whiteboard aufzurichten.

Ich stand einfach da, meine Füße schienen festgenagelt. Ich hatte gerade das eleganteste Kennenlernen in der Firmengeschichte hingelegt. Aber merkwürdigerweise fühlte sich mein Bauch nicht nach dem üblichen Gefühl von peinlicher Niederlage an. Es fühlte sich... kribbelig an.

Ich hatte ein Mittagessen mit Lena Meyer. Und ich musste es nur überleben, ohne das Restaurant abzufackeln.

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Good Writing

7

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Compelling Plot

4

Compelling Plot

Great Character

3

Great Character

Strong Dialog

2

Strong Dialog

author

Also, er bleibt in Erinnerung...🫣

Anmerkung: Das Kapitel enthält Erzählungen, die nicht so ganz logisch bzw. schlüssig sind.
Beim Bearbeiten vielleicht nochmal drüberlesen.

7 months
author

also was für einen herliche beginn🤣

6 months

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