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Their Rules, Their Obsession

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Summary

⚡ Dark Mafia Romance ⚡ Alpha Twins & Billionaire Heirs ⚡ BDSM Club & Elite Society ⚡ Obsession & Possession ⚡ Forbidden Desire ⚡ Age Gap ⚡ Touch Her And You Die ⚡ ELODIE: Ich dachte, ich sei sicher. Ich dachte, ich wäre der Hölle, in die mich Adrien Beaumont, hineingestoßen hat, entkommen. Ich habe mich geirrt. Meine Retter, Alexander und Damien, sind keine Prinzen. Sie sind ein neues, weitaus dunkleres Urteil. Während Damien mich mit einer Kälte ansieht, die mich erzittern lässt, und mich wie eine Plage aus seinem Imperium vertreibt, jagt Alexander ein Abbild seiner Vergangenheit in mir nach. Dabei haben die Zwillinge Geheimnisse, die weit über ihr Imperium hinausreichen. Und nicht jeder, der mir seine Hand reicht, will mich tatsächlich retten. Bin ich etwa nur eine Spielfigur in einem Krieg zwischen Männern, die mich als ihren Besitz betrachten? DAMIEN: Mein Bruder verliert den Verstand. Er starrt dieses zerbrochene Mädchen an, als wäre sie seine gottverdammte Erlösung, die seine innere Trauer überschattet. Ich werde auf gar keinen Fall zulassen, dass Elodie unser unzerstörbares Band vernichtet oder das Imperium gefährdet, das ich mit meinem eigenen Blut aufgebaut habe. Mein Plan war einfach: Sie benutzen. Sie bezahlen. Sie verschwinden lassen. Doch je intensiver ich versuche, sie aus meinem Kopf zu drängen, desto stärker werde ich mit meiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Ich wollte Elodie loswerden. Stattdessen werde ich jeden töten, der es auch nur wagt, sie falsch anzusehen. ALEXANDER: Sie nennen mich den Gentleman, den kühlen Erben der Blackwood Group. Aber in Wahrheit bin ich ein Mann, der seit Jahren in der Stille seines eigenen Herzens verrottet. Bis sie auftaucht. Elodie Clement. Sie lässt mich für einen Augenblick vergessen, was ich verloren habe. Mein Zwilling glaubt, mich vor mir selbst zu schützen, indem er sie vertreibt. Allerdings ahnt er nicht, dass er damit einen Krieg heraufbeschwört, der uns beide in die Verdammnis unserer Vergangenheit schleudert. Es ist nicht das erste Mal, dass ich alles verliere. Dieses Mal werde ich jedoch nicht zurückweichen. Selbst dann nicht, wenn ich dafür zu dem werden muss, was ich längst begraben glaubte.

Status
7d ago
Chapters
21
Rating
n/a
Age Rating
18+

1 | Elodie

⚠️ TRIGGERWARNUNG: In diesem Kapitel kommt es zu einer explizit dargestellten Vergewaltigung und sexualisierter Gewalt.


Er ist riesig.

Das hätte ich mir nicht einmal in meinen kühnsten Träumen vorgestellt. Ich wusste zwar, es ist definitiv keine normale Größenordnung, aber diese Ausmaße sind gigantisch – noch gewaltiger, als ich erwartet hätte.

Die Exklusivität des Etablissements ist speziell für die oberste Elite konzipiert.

Die weiträumige Tanzfläche ragt deutlich hervor, in deren Mitte sich eine erhöhte Bühne befindet. Jeweils links und rechts davon, sind, vorne und ein Stück weiter nach hinten versetzt, einige Metallstangen angebracht, an denen Striptease-Tänzerinnen und -Tänzer die Gäste ordentlich einheizen.

Hinter der Bühne, an der dunklen Wand, steht das DJ-Pult, das von einem Discjockey bedient wird.

Die Wände in dem Nachtclub werden in dunkler, schwarzer Farbe gehalten. Verziert wird das Ganze mit goldenen Erhebungen.

Außerdem sind die Sitzlounges mit weinroten Ledersesseln ausgestattet.

Auch wenn ich schon oft mit meinen Freundinnen in einigen Clubs gewesen bin, in denen sich die High Society aufhält, ist das Obsession noch um einige Klassen höher. Es ist die absolute Elite Class.

Das kristallisiert sich schon bei den Leuten heraus, die sich vor meinen Augen präsentieren.

Ihr Schmuck sieht hochwertig aus.

Ebenso sehen die Armbanduhren an den Handgelenken der Männer wertvoll aus. Die Anzüge, die sie tragen, sehen maßgeschneidert aus.

Selbst die Frauen tragen Kleider, die wie die neueste Mode aus Fashion Magazinen wirken.

Ich fühle mich mit einem Mal sehr erniedrigt.

Erniedrigt, weil mein silbernes Kleid nicht der neuesten Mode entspricht und im Ansatz nicht mit dem Wert der anderen Frauen mithalten kann.

Ich hatte auch nicht genügend zeit, um mich vorzubereiten und mir ein passendes Outfit zurechtzulegen.

Meine Mutter hat mir erst vor wenigen Stunden mitgeteilt, dass sie mich heute mit in den Obsession-Club nimmt.

Ich wusste bereits, dass sich hier die Elite Manhattans aufhält, aber nicht, welche Ausmaße das annimmt.

Das Obsession ist der bekannteste und exklusivste Nightclub in New York City.

Meine Mutter arbeitet seit sieben Jahren als Eventmanagerin in diesem Club. Zu diesem Zeitpunkt sind wir auf die Upper East Side umgezogen.

»Elodie, ich muss noch etwas erledigen«, signalisiert mir meine Mutter. »Geh doch zur Bar, bestell dir einen Drink und setz dich in eine der Lounges. Ich beeile mich auch.«

Ich sehe Vivienne nach, bis sie hinter einer Tür verschwindet.

Seufzend setze ich mich in Bewegung, um zur nächstgelegenen Bar zu gelangen. Das ist gar nicht so einfach, da die Menschenmenge immer dichter wird.

Nachdem ich endlich die Theke erreicht habe, bestelle ich mir einen Cosmopolitan.

Daraufhin setze ich mich mit dem Glas in der Hand in eine der Sitzlounges auf ein rotes Ledersofa.

Während ich mir einen Schluck des Cocktails genehmige, fährt mein Blick durch die Leute. Hin und wieder erkenne ich eine bekannte Persönlichkeit, die von anderen Club Besuchern belagert wird.

Nachdem ich mein Glas auf dem dunklen Tisch abstelle, gefriert mir das Blut in den Adern.

»Guten Abend, Elodie Clement.«

Diese Stimme.

Ich wollte sie nie wieder hören.

Meine Augen starren gebannt auf das Glas mit der rosafarbenen Flüssigkeit. Ich bin nicht fähig, mich zu rühren, geschweige denn, meinen Kopf anzuheben.

Hat er mich beobachtet?

Wusste er, dass ich heute hier sein würde?

Hat er etwa nur auf den perfekten Zeitpunkt gewartet, sich mir anzunähern?

Gerade dann, sobald ich allein und schutzlos bin?

Seine schwarzen Lederschuhe hallen kaum hörbar auf dem dunklen Marmorboden wider, als er um den Tisch herum kommt. Er nimmt direkt neben mir Platz. Höchstens eine Handbreit trennt unsere Körper voneinander.

Währenddessen breitet sich innerhalb von Sekunden ein ungutes Gefühl in mir aus. Es verstärkt sich, als er noch ein Stück näher rückt und kaum noch Platz zwischen uns läst.

Exakt dann geschieht es.

Er legt seine Hand unter mein Kinn, und dreht meinen Kopf in seine Richtung.

Meine geweiteten Pupillen können nicht anders, als in seine hellbraunen Augen zu starren. Er hat immer noch denselben kalten Blick, der mich schon damals eingeschüchtert hat.

Sein Gesicht nähert sich meinem an.

Nein, das wird er nicht in Erwägung ziehen.

Das darf er auf gar keinen Fall tun.

Nicht heir.

Nicht jetzt.

»Hast du mich gar nicht vermisst?«, ein tiefes Hauchen direkt vor meinem Mund.

Ich bin immer noch unfähig, mich zu bewegen.

»Das wäre äußerst schade, denn ich habe dich vermisst. Du bist immerhin meine liebste Submissive.«

Bei dem Wort Submissive bebt mein bereits zitternder Körper noch stärker. Ich war nicht freiwillig bei ihm. Ich war leider zur falschen Zeit am falschen Ort. Dieser braunhaarige Mann hat mich zur Unterwürfigkeit gezwungen. Ich hatte gar keine andere Möglichkeit, als nachzugeben.

»Du hast sehr großes Glück, Elodie!«

Seine Lippen streifen meine, um Haaresbreite.

»Ich bin gewillt, dich zurückzunehmen.«

Damit liegen seine Lippen auf meinen. Er küsst mich. Sanft. Viel zu sanft.

Mein Blut schießt daraufhin zu schnell durch meinen Körper.

Seine Lippen zieht er nicht zurück. Er lässt sie mit grausamer Präzision auf meinem Mund liegen.

Der Kuss dauert viel länger, als ich es von ihm jemals gewohnt war.

Es passiert bereits – ich habe keine Chance, mich gegen ihn zur Wehr zu setzen.

Jegliches Zeitgefühl verliere ich.

ich kann nicht sagen, wie lange der Kuss andauert.

Schließlich zieht er sich zurück. Langsam. Zentimeter um Zentimeter.

Ich sollte Erlösung spüren. Doch ich empfinde nichts dergleichen.

Augenblicklich werde ich in die Vergangenheit geschleudert.

Diesem Mann bin ich niemals entkommen. Er war nie verschwunden. Ich konnte mich nicht von ihm befreien. Nicht körperlich, und schon gar nicht seelisch. Dieser Mann hat mich niemals aus dem Sichtfeld gelassen. Adrien Beaumont wird mich wieder in seine eigene Hölle und die des L’Emprise zurückzerren.

Plötzlich steht er auf.

Mein Gesicht bewegt sich mit seiner Hand mit, die noch unter meinem Kinn verweilt.

Sein grauer Anzug liegt ordentlich über seinem weißen Hemd.

»Ich werde dich jetzt in einen Raum führen, in dem wir ganz alleine sein werden«, sagt Adrien in dem Ton, der mir meine Nackenhaare aufstellt. »Du wirst mir eine vernünftige Erklärung geben, warum du vor mir geflüchtet bist. Und sobald ich mit dir fertig bin, meine Liebste, wirst du mich um Verzeihung anflehen.«

Nein, das kann er nicht von mir verlangen. Ich bin ihm vor zwei Jahren entkommen. Also werde ich ihm auch dieses Mal entkommen.

Wenn ich nur nicht so gelähmt wäre.

Ich kann mich immer noch nicht bewegen.

Adrien bemerkt das sehr schnell. Er zieht mich an meiner Schulter hoch. Erneut, sanft. Aber das war eigentlich immer seine Art mir gegenüber.

Während er mich hochzieht, geht er sicher, dass ich auch wirklich gerade stehe. Erst dann legt er seine Hand auf meinen Rücken. Es wird zu meiner Stabilisation sein, aber es ist auch ganz klar ein unmissverständliches Zeichen, dass er die Kontrolle über mich zurückgewinnt.

So führt er mich am Rand der Menschenmenge vorbei.

Nach wenigen Minuten erreichen wir eine Treppe, die in die obere Etage des Clubs führt. Es fällt sofort auf, dass sich hier weitaus weniger Leute aufhalten.

Adrien führt mich ans Ende des Bereichs und öffnet eine Tür, hinter der sich ein Korridor befindet. Eine bordeauxrote Wand erscheint, die von kaum sichtbaren Lichtern erleuchtet wird.

Meine Knie werden immer weicher.

Mir wird schmerzlich bewusst, hinter einer dieser wenigen Türen wird mich mein altes Leben wieder einholen. In das Leben, in das mich Adrien geformt hat. In dieses Leben will ich unter keinen Umständen wieder zurückkehren.

Adrien öffnet eine der Türen und schiebt mich hindurch.

Nachdem auch er eingetreten ist, schließt er die Tür hinter sich.

Der Raum ist in gedämpftes Licht gehüllt. Es befindet sich ein großes Doppelbett mit roten Satinlaken an einer Wand. Ansonsten befinden sich zwei Nachttische links und rechts neben dem Bett und eine Garderobe neben der Eingangstür in diesem Raum.

Mir wird sofort klar, was das für ein Raum ist. Es ist ein Raum, der zur Nachsorge gedacht ist, damit man sich nach einer Session erholen kann.

Adrien tritt ganz nah an meinen Rücken heran und nimmt ein Büschel meiner dunklen Haare in seine Hände. Für ein paar Sekunden lässt er sie in dort, bis er sie an seine Nase führt und meinen Duft inhaliert. Ein klarer Lavendelduft. »Du benutzt immer noch das gleiche Haarshampoo«, kommentiert er sanft.

Ein leichtes Nicken ist alles, was ich zu Stande bringe.

Er lässt meine Haare los, die dann zurück auf meinen Rücken fallen.

Daraufhin tritt er einen Schritt zurück.

Genau jetzt nimmt seine Stimme einen bedrohlichen Ton an. Diese ruhige Stimme kenne ich nur zu gut. Mir wird sofort klar: Er duldet ab jetzt keinen Widerstand mehr. Er wird keinen einzigen Fehler mehr durchgehen lassen. Falls ich einen begehen sollte, folgt direkt darauf die Konsequenz für mein Vergehen.

»Ich sagte dir bereits, ich erwarte eine Erklärung von dir, Elodie.«

Er tritt einen Schritt vor. Jedoch bleibt noch genug Distanz zwischen seinem und meinem Körper.

»Du wirst dich jetzt hinknien. Exakt so, wie du es immer in meiner Gegenwart getan hast.«

Bevor ich auf die Knie falle, schließe ich meine Augen und atme tief durch.

Warum musste er mich auch wieder finden?

Er wird mich immer finden.

Langsam sinke ich auf meine Knie und neige meinen Kopf auf den roten Teppich unter mir.

Auch Adrien bewegt sich. Er setzt langsam, fast wie in Zeitlupe, einen Fuß vor den anderen.

In dieser Zeit beschleunigt sich mein Herzschlag. Ich bin alarmiert, denn ich weiß nicht, ob er mich an den Haaren ziehen oder ob er mir Schlimmeres antun wird.

Vor mir kommt er zum Stehen. Seine Lederschuhe sind absichtlich vor meinen Knien platziert.

»Sieh mich an, Elodie«, befiehlt Adrien mir klar und deutlich.

Innerlich will sich alles in mir dagegen wehren. Doch sollte ich Widerstand leisten, wird die Konsequenz um einiges schlimmer ausfallen. Dann ist der mildeste Schmerz der, den mir Adrien auf meiner Kopfhaut zufügt.

Ich erhebe mein Gesicht. Sein makelloser Anzug ragt von unten nach oben vor mir auf. Ich muss meinen Kopf in den Nacken legen, dabei wird mein Hals komplett entblößt.

»Sehr gut, Elodie«, sagt er, wobei seine Mundwinkel den Hauch eines Lächelns andeuten. »Erkläre mir ganz genau, warum du mich verlassen hast!«

Mein Gesicht senkt sich von alleine, denn ich weiß nicht wie ich es ihm beantworten soll, ohne eine Bestrafung seinerseits zu riskieren.

»Habe ich gesagt, du darfst wegsehen?«

Er hockt sich vor mich hin und fixiert meine blauen Augen. Sein Blick ist weiterhin kalt. Immer noch mit Bedrohlichkeit durchzogen.

»Hat dich die Eifersucht getrieben? Hast du mich deswegen verlassen?«

Eifersucht. Denkt er etwa, ich war in ihn verliebt? Denkt er wirklich, ich war eifersüchtig auf die anderen Mädchen, die er kontrolliert?

Ich schweige und antworte nicht auf diese Frage.

»Oder haben dich die anderen Mädchen angegriffen?«, redet er weiter. »Ich weiß, dass es zwei bis drei von ihnen gibt, die denken, ich würde sie bevorzugen. Dem ist nicht so. Ich habe dich bevorzugt. Du warst meine Nummer eins, Elodie.«

Mein Mund öffnet sich zu schnell. Unbeabsichtigt spreche ich hastig: »Sie scheinen dich alle zu lieben.«

Adrien legt seine Hand auf meine dunkelbraunen Haare und streicht mit der flachen Hand darüber, bis er an meinem Nacken innehält und die Haare zur Seite streicht.

»Du liebst mich nicht?«, Entsetzt zieht er eine Augenbraue empor. »Den Eindruck hast du mir aber nicht vermittelt.«

Ich spüre förmlich, dass mein Selbstbewusstsein zurückkehrt.

»Nicht jede Frau entwickelt Gefühle für dich, Adrien. Und ich war ganz froh, dir entkommen zu sein.«

Er verändert sich. Das will er nicht hören.

Seine Hand schlingt sich fester um meinen Nacken. Er drückt zu und zieht mich an seinen Körper heran.

Kurz bevor seine Lippen meine berühren, sagt er im harten Tonfall zu mir: »Ich werde dafür sorgen, dass du mich liebst. Du wirst dich mir voll und ganz hingeben. Du wirst keinen anderen Mann mehr begehren. Ich werde der Einzige sein, der dich befriedigen wird.«

Das besiegelt Adrien mit einem stürmischen Kuss. Er presst seine Lippen auf meine, öffnet sie mit seiner Zunge und gewährt sich somit selbst Einlass in meine Mundhöhle. Dabei richtet er meinen Körper weiter auf.

Einen Augenblick später bricht er den Kuss ab, zieht sein Gesicht ein kleines Stück zurück und sieht mich direkt an.

Mit eisernem Griff hält er mich weiterhin fest.

In seinen Augen, die unnachgiebig auf mein Gesicht gerichtet sind, sollte er meinen Hass ihm gegenüber erkennen.

»Elodie, du warst mein, du bist mein und du wirst mein bleiben«, raunt Adrien unheilvoll.

»Ich war nie dein und werde auch nie dir gehören!«, gebe ich gereizt von mir.

Zeitgleich versuche ich, mich aus seinem Griff zu befreien. Doch er drückt mich fester an seinen Körper. Ich zapple in seinen Armen, trete auf seine Füße, drehe mich in seinem Griff und boxe mit meinen Ellbogen in seine Rippen.

Allerdings bringt es alles nichts.

Adriens Griff lockert sich kein bisschen.

Auf einmal erstarre ich in meinen Bewegungen.

Er zieht den Reißverschluss meines Kleides herunter.

Daran habe ich nicht gedacht, während ich mich umgedreht habe.

»Nein, Adrien. Bitte, nicht. Lass das sein!«, flehe ich panisch.

Kaum ist der Reißverschluss weit genug geöffnet, ragt mein Hintern unter dem Höschen hervor. Ich spüre seine Hand, die eben diesen erreicht. Mein Widersacher nutzt die Gelegenheit sofort und platziert sie auf einer Pobacke.

Der Abstand zwischen seinem Gesicht und meinem Ohr wird geringer.

Mit noch tieferer Stimme haucht er drohend: »Ich sagte, ich werde der Einzige sein, der dich befriedigen wird. Denn das scheine ich in der Vergangenheit vernachlässigt zu haben.«

Seine Hände schieben die Träger meines Kleides von meinen Schultern. Der Stoff fällt an meinen Füßen zu Boden.

»Ich werde sicherstellen, dass du dich nie wieder von mir vernachlässigt fühlen wirst. Du wirst diesen Raum erst wieder verlassen, sobald ich absolut sicher bin, dass du mir vollkommen hörig bist.«

Das will ich auf gar keinen Fall!

Nie wieder werde ich diesem Abschaum von einem Mann Gehorsam leisten. Ich werde seinen Anweisungen niemals wieder nachkommen. Diese Zeiten sind definitiv vorbei.

Das gibt mir gerade noch genügend Mut.

Ich strample erneut in seinem festen Griff.

Aufs Neue versuche ich, auf ihn einzutreten, ihn mit meinen Fäusten zu schlagen. Ich versuche alles, um mich aus seinem Griff zu befreien.

Aber nichts hilft. Er zuckt nicht einmal mit der Wimper. Es macht ihm nichts aus.

Kein Wunder – Adrien ist daran gewöhnt. Denn ich bin nicht die erste Frau, die sich gegen ihn zur Wehr setzt.

Ein Arm schlingt sich um mein Brustbein, nur wenige Zentimeter unterhalb meines Halses. Ich greife nach dem Unterarm, versuche, ihn wegzuziehen, aber auch das ist unmöglich. Seine Kraft übersteigt meine bei Weitem. Es ist ausweglos.

Mit der Hand auf meiner Pobacke drückt er mich vorwärts. Gleichzeitig schiebt er mich mit seinem Körpergewicht zum Bett. Ruckartig stößt er mich auf der Matratze.

Selbst jetzt passt er auf, dass ich ihm nicht entfliehe.

Kurz darauf dreht er mich auf den Rücken. Doch das ist erst der Anfang.

Er positioniert meinen Kopf auf dem Kissen und legt mich der Länge nach hin. Rechts und links neben meinem Körper keilt er mich mit beiden Beinen ein. Sein Oberkörper ragt über mir auf. Grob packt er meinen Arm und legt eine Ledermanschette um mein Handgelenk. Meine Lungen ziehen die Luft scharf ein, während er das Leder so eng um meine Handgelenke schnürt, bis es wehtut. Das Gleiche wiederholt er mit dem zweiten Arm.

»Nein, das geht zu weit, Adrien!« Panik breitet sich in meinem Inneren aus.

Doch Adrien ignoriert mich.

Er hakt Ketten in die Manschetten ein, die am Kopfteil des Bettes angebracht sind.

Einen Augenblick später ziehe ich an den eisernen Ketten. Das Blut in meinen Adern beschleunigt sich dabei.

»Zu weit? Nein, Elodie. Ich beginne gerade erst damit, dich daran zu erinnern, wem du gehörst.«

Adriens Augen sind inzwischen mit dunklen Schatten überzogen. Keine Schatten, die auf Erregung zurückzuführen sind. Dafür sind die Augen zu dunkel.

»Als Erstes wirst du erfahren, wie es sich anfühlt, von mir ganz schnell um den Verstand gebracht zu werden.«

Er bewegt sich ans Fußende des Bettes. Seine Finger ziehen meinen Slip über meine Beine hinunter, bis er schließlich auf dem roten Laken landet.

Daraufhin spreizt er meine Beine.

Keine Sekunde später spüre ich seinen Atem an meiner entblößten Intimregion.

»Du weißt doch sicherlich noch, wie selten ich eine Frau mit meiner Zunge beglücke. Das Vergnügen bekommen nur ausgewählte Mädchen.«

Ich ziehe meine Beine zurück, aber komme nicht weit, da Adrien sie mit beiden Armen fest umschlingt.

»Ich will aber nicht eines deiner ausgewählten Mädchen sein. Du hast doch genug andere, und dein Mädchen, welches schon ewig an deiner Seite weilt, kann doch ohne dich gar nicht existieren.«

Sein Atem berührt bereits meine Schamlippen.

Verdammt.

Es reicht aus – die Feuchtigkeit verteilt sich.

Adrien nimmt einen langen Atemzug. Er zieht den Geruch, den meine Nässe absondert, in sich auf.

»Oh, ganz sicher willst du ein ausgewähltes Mädchen für mich sein, denn sonst würdest du nicht so feucht werden«, haucht er auf meine Scham.

Genau jetzt passiert es.

Seine Zunge fährt von unten über mein nasses Loch, gleitet in der Mitte meiner Spalte entlang, bis über meinen Kitzler. Ich höre, wie er meine Essenz schluckt.

Spätestens jetzt bin ich ihm ausgeliefert. Vollkommen. Auf physischer und mentaler Ebene.

Er beginnt, vorsichtig meinen Kitzler anzusaugen. Ein erregtes Keuchen kann ich nicht unterdrücken. Das stachelt Adrien noch weiter an. Er saugt fester an meiner Klitoris.

»Nein, halt. Bitte hör auf!«, stöhne ich, obwohl ich mir nicht mehr sicher bin, ob ich wirklich will, dass er aufhört. »Hör auf, Adrien, bevor ich komme!«

Natürlich hört er nicht auf.

Immer wieder leckt seine Zunge über meine durchnässte Vulva. Er wechselt gekonnt zwischen der konzentrierten Stimulation meines Kitzlers und dem Lecken zwischen meinen Schamlippen.

Nach wenigen Minuten kann ich mich nicht mehr zurückhalten – ich komme, laut schreiend. Mein Körper bebt auf der Matratze, meine Arme ziehen die Ketten an den Ledermanschetten stramm. Selbst Adrien hat Mühe, meine Beine festzuhalten, und lockert schließlich seinen festen Griff.

Während sich mein Körper beruhigt, erhebt Adrien sich, sieht mich mit seinen Schatten umlaufenden Augen an und öffnet letztendlich seine Hose.

»Genau, wie ich es sagte. Du willst mir gehören. Dein Körper lügt nicht. Er will mich. Du sehnst dich nach mir«, raunt er mit gefährlicher Überheblichkeit.

Mit einer schnellen Handbewegung entledigt er sich seiner Hose.

Sobald seine Boxershorts neben ihm liegt und seine beachtliche Länge in Erscheinung tritt – das kann ich nicht leugnen, dass sein bestes Stück der Wahnsinn ist –, winkelt er meine Beine an. Meine Füße drückt er fest an beide Oberschenkel.

»Bleib so, ansonsten werde ich deine Beine auch noch fesseln!«

Er positioniert sich zwischen meinen Beinen, legt seine Hände auf meine Knie, um sie auseinander zu pressen. Soweit, bis ich den Schmerz in den Oberschenkeln spüre.

Seine dunklen Augen verweilen auf meinem Loch.

»Ich könnte mir deine triefend nasse Pussy stundenlang ansehen. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie wunderschön es ist, zuzusehen, wie die Erregung die Oberhand über dich gewinnt. Das allein durch mein Zutun«, flüstert er leise.

Unmittelbar darauf spüre ich die Spitze seiner Erektion an meiner Öffnung.

Adriens Augen wandern zu meinem Gesicht, das immer noch durch meine Erregung geprägt ist. Nach einer Sekunde direkten Augenkontakts sieht er wieder zwischen meine Beine.

Auf das Kommende bin ich nicht vorbereitet. Darauf kann man auch nicht vorbereitet sein. Noch nie hat Adrien mir gegenüber so gehandelt.

Er blickt weiter auf meine feuchte Mitte, krallt sich in meine Knie und stößt mit einem brutalen Stoß in mich hinein. Es schmerzt so sehr, dass der Schrei, der aus meinem Mund entweicht, während meine Augen zusammengepresst sind, durch den Raum hallt.

Abrupt flattern meine Augen wieder auf. Unter Schock sehe ich auf Adriens Gesicht.

Er grinst.

Bösartig.

Zeitgleich stößt er erneut in mich ein, ebenso brutal wie vorher.

Irgendwie versuche ich, Adrien zu entschlüsseln. Warum hat er mich kommen lassen? Wofür? Unmöglich tat er es für mein Vergnügen.

Gerade, als er mich mit einem Ruck umdreht und seine Finger in das Fleisch meines Hinterns krallt, fügt sich das Puzzle zusammen – Adrien will mich büßen lassen. Er will mich bestrafen, dafür, dass ich ihm entkommen bin.

Der nächste, erbarmungslose Stoß lässt mich erneut schmerzvoll aufschreien. Er wird wilder, immer gnadenloser. Aber das ist noch lange nicht alles.

Klatsch!

Mit voller Wucht schlägt er, während seines rücksichtslosen Tempos, auf meine Pobacke. Der Schlag schmerzt so sehr, dass sich mein Rücken durchbiegt.

Klatsch!

Der zweite Schlag folgt gleich darauf. Ich winsele vor Schmerzen.

Klatsch!

Der dritte Schlag wird noch schmerzhafter.

»Hör auf, Adrien!«, schreie ich verzweifelt.

»Auf gar keinen Fall, Elodie. Du wirst deine Strafe ertragen!«, brüllt Adrien mit absolut gefährlicher Stimme. »Du hast mich verraten. Du hast mich verlassen. Niemand, dem ich nicht ausdrücklich die Erlaubnis erteile – für dich gilt das ganz besonders, meine liebste Elodie –, darf sich von mir abwenden. Keiner kommt ungestraft davon.«

Ich zerre an den Fesseln, und versuche mich loszureißen, damit ich ihm entkommen kann. Doch die Lederriemen sitzen viel zu fest, sie lockern sich kein Stück.

Adriens unerbittliches Tempo steigt weiter an. Sein praller Stück Fleisch knallt immer wieder bis ans Limit.

Er fühlt sich viel zu prall an. Wie das möglich ist, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Er war noch nie so hart und prall gewesen wie jetzt.

Bei jedem rücksichtlosen Stoß zucke ich zusammen und krümme meinen Körper. Und jedes einzelne Mal zerrt mich Adrien zurück. In Kombination mit dem brennenden Schmerz auf meinem Hintern ist es kaum auszuhalten. Schon bei der kleinsten Bewegung ächze ich vor Schmerzen.

Adrien bestraft mich nicht einfach nur. So brutal habe ich ihn noch nie erlebt. Ich bin hilflos. Er fesselte mich absichtlich, damit ich mich nicht gegen wehren kann.

Wie kann er mich nur so leiden sehen wollen?

Adrien Beaumont hat es nicht einen Moment lang geduldet, mich zu verlieren.

Hat er etwa alles daran gesetzt, mich zu finden, nur, damit er mich einer gnadenlosen Tortur unterziehen kann?

Aber das, was Adrien mit mir betreibt, ist nicht nur eine Bestrafung – das ist purer Missbrauch. Oder? Das ist doch keine Disziplinierung mehr, das ist etwas weitaus Schlimmeres.

Entziehen kann ich mich ihm nicht und er hört auch nicht auf, obwohl ich ihn anflehe.

Den Schmerz, den er mir mit jedem erbarmungslosen Stoß zufügt, kann ich nicht mehr ertragen.

Jegliches Zeitgefühl habe ich längst verloren. Ich weiß nicht mehr, wo oben und unten ist.

Der Schmerz, der einfach nicht aufhören will, ist das Einzige, was ich noch fühle.

Meine Schreie finden gerade noch so den Weg aus meiner Kehle, aber ich kann nicht erklären, wie das überhaupt noch zustande kommt.

Es wird vorbei sein, denke ich, während der nächsten, unverzeihlichen Stöße von Adrien.

Der nächste unnachgiebige, harte Stoß von ihm wird der letzte sein und gleichzeitig mein Ende einläuten.

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Good Writing

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Compelling Plot

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Great Character

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Strong Dialog

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