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Perfekte Ferien...

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Zusammenfassung

Sara muss anstatt ans Meer zu reisen, wie die meisten Jugendlichen es machen, bei ihrer Großmutter leben. Ach du grüne neune... Ihre Großmutter hält auch eine übelstbekloppte Bücherei wo das neuste Buch aus 1999 stammt. Das kann ja nur was beschissenes werden, denkt sie sich. Es ist ja nicht so dass sie ihre Großmutter hasst... Sie hat lieber Lust ans Meer zu fahren anstatt mit ihrer achtzigjährigen Großmutter Gertrud in einer dummen Bücherei zu hocken. Doch ihre Meinung ändert sich als sie plötzlich was anderes entdeckt. Wer hätte es gedacht, ein Buch! Was komplett anderes aussah. Es stellte sich heraus dass es die Kraft besaß alle Menschen auf der Welt verschwinden zu lassen und einen komischen Jungen, namens Thorsten-Volker auftauchen zu lassen. Er stammt aus dem Jahre 1898 und hat eine Mission für sie: Sie soll... DU MUSST DAS BUCH LESEN🥺❤️

Status:
vor 4 Jahren
Kapitel:
1
Rating
n/a
Altersfreigabe
13+

Kapitel 1:

Es war Sommer. Und anstatt in die Ferien zu fahren und im Meer zu planschen, musste ich zu meiner Großmutter Gertrud nach Münster. «"Das kann ja was werden...» Dachte ich mir. Alle anderen Sechzehnjährigen chillen bestimmt an Stränden und genießen ihren Sommer auf Malle oder so und was mach ich?! Ich muss mit meiner achtzigjahrigen Großmutter, in NRW, in ihrer Bücherei hocken. «Sara?! Wir sind gleich da Schatz. Hast du alles?» Ne hab ich nicht! Ich habe keinen perfekten Urlaub, keinen Freund, keinen wasweißichnicht... «Ja Mama, alles ist Ok.» Sagte ich. Sie fuhr weiter und stoppte vor einem, so wie es aussah, verlassenem Laden. Doch plötzlich kam Oma raus. «MOIN Klara! Na wat geht denn? Dumme Frage! Alles wat gehen kann! Freust du dich schon auf die Ferien!?» Oma... Ich heiße verdammt nochmal Sara! Immer macht sie den gleichen Fehler... Schon seit meiner Geburt. Mama warf mir eine Kusshand zu. «Pennerin! Mama, du bist so am Arsch wenn du mich, in fünf Wochen, abholen kommst.», dachte ich. Ich nahm mir meinen Koffer und schob ihn in den Laden herein, denn direkt über der Bücherei von Oma war auch ihre Wohnung. «Komm mit Klara!» Wir gingen hoch in die Wohnung, zu der die Treppe hinter Omas Pult führte. Oma führte mich in das kleine Gästezimmer. «So Klara, das ist dein Zimmer. Mach's dir gemütlich.» Und Oma ließ mich alleine. Mensch... Wieso muss das sein?! Plötzlich hörte ich eine Klingel! Schnell raste ich nach unten und stellte mich hinter das Pult. "Hey," Es war ein süßer Junge der sich durch die Haare strich. "... Kann ich mir das Mal ausleihen?" Er legte ein uraltes, staubigen Buch auf das Pult. Ich öffnete eine Schublade und nahm das "Bücherbuch", so wie es meine Großmutter nannte, raus. «Dein Name...» Er blickte auf. «Konrad Millers.» Ich warf einen Blick auf die Vorderseite des Buches: Traumwelt, das Buch war aus 1987. Wieso liest er sowas? Ich schrieb: Millers, Konrad: Traumwelt. «Ciao. Viel Spaß damit.» Der Junge war süß... Und er war ungefähr ein Jahr älter als ich. «Ich war kacken. Wer hat sich da Grad 'n Buch ausgeliehen? Oh, der Konrad! Der ist ein lieber. Und das Buch ist auch nicht schlecht!» Meine Oma ist ein sonderbarer Mensch... Und für ihr Alter ein bisschen... Naja... Sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, seeeeeehr sonderbar. «Wat'n los? Du siehst irgendwie nicht glücklich aus. Wärst du lieber in Berlin oder wat?» Ich seufzte. «Nein Oma. Mir ist nur ein klitzekleines bisschen langweilig.» Oma lachte. Sie sagte: «Wofür habe ich denn meine Bücherei?» Ähm... Das neuste Buch in Omas Bücherei stammt aus 1999, ein Klassiker, wie Oma das Buch nannte. Und eigentlich kam sogut wie keiner mehr in Omas Bücherei. Hach... Ich grub mich durch die Regale und entdeckte ein anders aussehendes Buch. Es war türkis und die rände waren vergoldet. Als ich das mysteriöse Buch öffnete, war es leer! Hmm... Ich dachte kurz nach. Dann schüttelte ich das Buch und es vielen Fotos heraus. Sie waren schwarz und es gab demnach auch keine Bilder. Ich drehte eins um und auf der Rückseite stand:

Laut und Leise,

ich verschwinde auf wundersame Weise!

Alles klar... Jetzt verstehe ich garnichts mehr! Ich las es laut und auf einmal stand ein Junge vor mir. Er sah aus als ob stamme er aus den 70ern. Er war ungefähr in meinem Alter und hatte lockige braune Haare. «What the Fuck... Wer bist du?» Er guckte mich an. «Thorsten-Volker. Wer sind sie?» Wenn man sein Kind Thorsten-Volker nennt, stimmt eindeutig etwas nicht, aka, man ist ein Psycho. Und wieso siezt er mich? «Ich bin Sara.» Er warf einen Blick auf meine Kleidung. Ein bauchfreies, himmelblaues Tanktop und eine Shorts. Er sah sich um. «Es hat geklappt! Ich bin hier! Danke ihnen Fräulein! Sie haben mir einen großen Gefallen getan!» Der offensichtlich verrückte, Thorsten-Volker hüpfte durch die Bücherei. Doch als ich mich umsah waren alle Menschen verschwunden! Ich bekam Panik. «Was zur freaking Hölle ist los?! Wo sind alle?! Wieso bist du hier?!» Ich war verzweifelt. Wie kann man das rückgängig machen? «Ich habe eine Chance bekommen dich kennenzulernen! Ich komme aus der Vergangenheit! Mein vollständiger Name ist Thorsten-Volker von den Linden.» Ich versuchte zu rennen doch er hielt mich fest. Er hatte traumschöne blaue Augen, bei dessen Anblick ich mich beruhigte. Chill Sara. Alles gut. Plötzlich fing er an zu verschwinden. «Tschüss Sara.» Er drückte mir einen Kuss auf die Wange und ich wurde scheinbar in die richtige Welt gesetzt, denn wieder hörte ich Omas vertraute Stimme. Und das Foto war nicht mehr schwarz sonder man konnte Thorsten-Volker und mich sehen. Ich nahm die ganzen anderen Bilder in die Hand und steckte sie in das Buch, dass ich mitnahm. «Na? Has de was gefunden Klara?» Ich nickte. «Ja Oma.» Ach wenn du nur wüsstest Oma... Ich nahm das Buch und ging in mein Zimmer. Dann nahm ich mir Tesafilm und einen schwarzen Stift aus meinem Rucksack. Ich öffnete das Buch auf der ersten Seite. Ich klebte das Bild ein und Schrieb drunter:


Das ist Thorsten-Volker von gestern mit mir, der sechzehnjährigen Sara, von heute.


Auf dem Foto gab er mir einen Kuss auf die Wange... Es sah ein bisschen süß aus... «Na? Wat machst du hier schönes?» Auf einmal stand Oma hinter mir! Für achtzig Jahre ist sie relativ fit... Eher würde man sagen sie ist ein Ninja als eine Großmutter... Eine Ninja-Großmutter! Ich bin unlustig... «Nichts!» Ich klappte das Buch zu. «Du weisst das de nich in Bücher kritzeln darfst! Das sind seltene Einzelstücke! Obwohl... Wat für'n Ding ist das denn?» Ich dachte mir kurz was aus: «Es heißt "Die Meerestöchter" von Anna-Lena Walzer. Es hatte einen kleinen Riss und es fehlten ein paar Buchstaben, darum habe ich es gerade repariert!» Sagte ich und Oma zuckte mit ihren Schultern und haute ab. Yessssss! Jetzt gönne ich mir ein paar YouTube Shorts! Die ganze dumme Nacht!



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