Die gestohlene Luna

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Summary

Als der rivalisiernde Alpha Massimo Perecere ihren Gefährten, Aiden Black, tötet, glaubt Mia, dass der Schmerz sie umbringt. Dich es kommt noch viel schlimmer. Massimo, der sie aus dem Rudel entführt und auf sein Schloss, Blackwood Castle, bringt behauptet , er sei ihr Gefährte. Mia will ihm seine Lügen nicht glauben. Doch warum kommt er und das Schloss ihr dann so verdammt vertraut vor? In ihrer Verzweiflung trifft sie auf die Hexe Ashira, die ihr verspricht den Schmerz zu heilen und die Wahrheit heraus zu finden. Hatt die Liebe ihres Lebens ihr Gefährte Aiden sie wirklich seinem besten Freund gestohlen?

Status
Ongoing
Chapters
12
Rating
4.7 21 reviews
Age Rating
18+

Verlore

"Luna! Wir müssen hier weg! Es ist nicht sicher!", Gideons Worte drangen besorgt an mein Ohr. Der Beta meines Gefährten war sichtlich nervös. "Ich gehe nirgends hin solange du mir nicht sagst was hier los ist!", knurrte ich entschlossen. Seit heute Morgen war das ganze Rudel in heller Aufregung. "Luna, bitte. Es ist meine Pflicht dich vor Gefahren zu schützen! Vertrau mir, wir müssen hier weg !",grollte Gideon und sah dabei immer wieder nervös zu der großen Flügeltüre als rechnete er damit, dass sie jeden Moment aufsprang.


"Gideon, sag mir doch einfach...", der plötzliche Schmerz in meiner Brust war unerträglich. "Luna? Oh mein Gott, Mia ist alles in Ordnung?", Gideon griff grade noch rechtzeitig nach meinem Arm und verhinderte so, dass ich stützte. Ich bekam kaum noch Luft. Es fühlte sich so an als würde sämtliche Luft aus meinem Körper gepresst werden. "Aiden! Ich... Aiden!", presste ich verzweifelt hervor.


"Mia! Mia, oh Gott, was ist mit dir ?", Gideon wurde panisch angesichst meines schmerzverzerrtem Gesichtes. "Gideon! Es ist Aiden....er ...er ist.... tot!",presste ich mühsam hervor. Der Schmerz war unerträglich. Es fühlte sich an als würde ich vonn Innen herraus zerrissen werden. Und da es mir körperlich gut ging wusste ich, das Aiden etwas schreckliches zugestossen war. Und da sein Bewusstsein in meinem Geist langsam verblasste war ich mir bewusst, dass mein Gefährte,was immer ihm auch zugestossen war, nicht überlebt hatte Was war geschehen? Aiden war ein starker Kämpfer. Nur ein stärkerer Alpha hätte ihn besiegen können.


Tränen brannten mir in den Augen. Keyla, meine Wölfin, heulte herzerreissend in meinem Kopf und ich konnte sie nicht beruhigen. Er war fort, er hatte uns allein gelassen obwohl er versprochen hatte mich nie zu verlassen.


"Sieh an,sieh an! Wen haben wir denn da?", knurrte plötzlich eine Stimme hinter mir. Wir hatten gar nicht bemerkt, wie die Tür aufgegangen war. Ein Mann, oder besser ein Werwolf, denn ein Mensch hätte es niemals lebend soweit hier rein geschafft, schlenderte lässig auf uns zu. Er wirkte überheblich und wollte Gideon mit seiner offenen scheinbaren Überlegenheit provozieren. Normalerweise wäre das sehr töricht wenn nicht sogar tödlich dumm. Aber Gideon hatte grade seinen Alpha verloren und konnte es sich nicht leisten in einen Kampf zu geraten bei dem ich verletzt werden könnte. Gideon, der grade noch neben mir kniete sprang knurrend auf die Beine. "Blackmoon -Bastard! Bleib weg von ihr!", seine Stimme klang mehr wie ein Knurren. Er stand über mir und war zum Angriff bereit. " Wie unhöflich! Aber was soll man auch von Aidens Hündchen erwarten. Schön dich wieder zu sehen, Luna Mia! Massimo wird erfreut sein, dass wir dich endlich gefunden haben. Dieses Schloss ist ein echtes Labyrinth."


Ich kannte den Mann. Es war Mike, einer von Massimos engsten Vertrauten. Ich hatte ihn einmal bei einer Versammlung getroffen und war froh, dass Aiden bei mir war. Mike strahlte Grausamkeit aus. Es war unklug ihn zu reitzen und vor allem Frauen schien er besonders gern zu quälen. Er trug einen Kampfanzug der pechschwarz war. Daher hatte er auch den Namen der Schatten. Seine braunen Haare waren vom Kampf ganz zerzaust und seine Augen blitzen schwarz. Ein klares Zeichen dafür, dass sein Wolf dicht unter der Oberfläche war. Wie alle Werwölfe war auch er sehr muskulös.



"Gideon! Nicht!", schrie ich unter Schmerzen grade als der Beta sich auf den unwillkommenen Gast stürzen wollte. Ich versuchte mich aufzurichten und stütze mich dafür auf den muskulösen Körper des Betas neben mir. "Luna, lass mich diesen Köter töten bevor sein Alpha hier auftaucht!", knurrte er und hatte Mühe seinen Wolf unter Kontrolle zu halten. "Nein ,Gideon! Aiden ist tot !Wir haben verloren! Wenn du weiter kämpfst erlaubst du ihnen weiter zu morden!", sagte ich ruhig und benutzte die Magie, die eine Luna eben hatte, um ihn zu beruhigen.


Der Schmerz, den es mir bereitete den Tod des Alphas laut auszusprechen, war unerträglich. Zitternd klammerte ich mich an Gideon während der Feid näher kam. "Wie weise du doch bist, Luna Mia! Schön und klug, und das als Frau!", höhnte er. "Bleib weg von ihr,Köter!", grollte Gideon und schob mich hinter sich.


"Oder du tust was, Beta Gideon? Mike, schnapp sie dir!", knurrte eine kalte Stimme. Kalt und mächtig. Die Aura eines Alphas erfüllte die Luft. Ich musste mich nicht umdrehen um zu wissen, wer gesprochen hatte. Massimo Perecere. Der Alpha des Blackmoon Rudels.


Als der Krieger nach mir griff, knurrte Gideon. "Gideon... nicht! ", flüsterte ich leise. Der Beta meines Rudels war mehr als nur bereit mich zu beschützen. Aber Aiden war tot. Getötet von einem grausamen Alpha der keine Sekunde zögern würde auch Gideon zu töten und er war hier im Raum.


Mike zog mich hinter dem Beta hervor. Sein Griff war schmerzhaft aber nicht so schmerzhaft wie der Verlust meines Gefährten.


Ich wollte trauern. Ich wollte mich einfach nur zusammenrollen und meinen Schmerz rauslassen! Ich wollte Keyla die Möglichkeit geben um Sam zu trauern. Aber ich war die Luna des Rudels. Ich musste stark sein und durch kluge Entscheidungen mein Rudel vor weiterem Schaden bewahren. Solange es noch mein Rudel war! Ich musste verhindern, dass dieses Monster, dieser Mörder, das Rudel, das wir, Aiden und ich, in den letzten Jahren sorgfältig aufgebaut hatten, zerstörrte.



Massimos Hass gegen Aiden war in allen Rudeln bekannt. Die Fehde der beiden Alpha war eine Legende. Niemand ausser den beiden wusste was der Grund für ihren Zoff war. Die Rudel lebten schon seit Jahren friedlich zusammen. Naja, alle bis auf das Blackmoon- und das Redmoon Rudel. Jeder wusste, dass es irgendwann zu einem Krieg zwischen den Rudeln kommen würde. Jetzt, da Massimo Aiden getötet hatte, war unklar was mit dem Rest von uns passieren würde



"Was nun , Alpha Massimo? Werdet ihr mich auch töten?" ,fragte ich als wir auf der Höhe des Alphas ankamen. "Dich töten? Hm nein, so leicht mach ich es dir nicht! Bring sie in ihre Gemächer und sorg dafür, dass sie dort bis auf Weiteres bleibt!",grollte der Alpha wärend er mit einer Strähne meiner rotblonden Haare spielte. Mike sties mich unsanft an und drängte mich zu Tür wärend hinter mir die Geräusche eines ausbrechnenden Kampfes zu hören war.


Schweigend gingen wir durch die Flure des Rudelhauses. Die liebevollen Erinnerungen, die ich in diesem Haus erlebt hatte stiegen vor meinem inneren auf und ich hatte echt Mühe nicht die Fassung zu verlieren.


Wir erreichten meine Gemächer und Mike sties mich grob hinein. "Mach einfach nichts Dummes! Hm oder mach etwas Dummes. Vielleicht erlaubt der Alpha mir dann, ein wenig mit dir zu spielen. ",flüstere er mir ins Ohr und ein schmieriger Ausdruck erschien in seinen Gesicht. Ich machte mir nicht die Mühe ihm zu antworten und schenkte ihm auch so keine Beachtung. Ein Knurren entfuhr ihm und verriet seinen Ärger über meine Gleichgültigkeit.


Ich legte, nachdem ich mir sicher war, dass ich allein war, mich ins Bett und lies meiner Trauer freien Lauf. Ich weinte und schrie in ein Kissen und der Schmerz in meiner Brust wurde unerträglich. Ich lies Keyla in meine Gedanken und der Schmerz und die Trauer übermannten mich. Er ist fort. Er hatt uns verlassen! Er hat gelogen! Er... Er ... Er ... Wie sollen wir überleben ohne ihn? Wie sollen wir mit dem Schmerz leben können.


"Luna? Luna ,ihr müsst etwas essen.", die Stimme von Mimi drang an mein Ohr. Sie klang dünn und brüchig. Müde öffnete ich die Augen. Ihre Augen waren verquollen, sie hatte geweint. Aber das weckte meine Aufmerksamkeit nicht. Nein, meine Aufmerksamkeit wurde von einem tiefen Kratzer in ihrem Gesicht geweckt. "Mimi? Wer hat das getan?",fragte ich sanft. Mimi war meine Zofe. Sie ging mir zur Hand wo sie nur konnte. Aber sie war vor allem meine Freundin. Niemand durfte ihr weh tun! Und das Rudel wusste das. Wer hatte es also gewagt sie zu verletzen? Ich spürte die Angst in Mimi aufsteigen doch sie antwortete mir nicht. "Myra, wer hat euch verletzt?",fragte ich ihre Wölfin durch die Rudel Bindung. Ich spürte wie Zorn in mir aufbrannte.


"Luna, bitte nicht! Ich darf nicht mit Euch darüber sprechen! Er wird mir wehtun!", flüsterte Mimi leise. Wer war er . Massimo oder sein kleines Hündchen? "Okey , Mimi , keine Angst, dann sprechen wir nicht darüber. Nicke oder schüttle einfach nur den Kopf. Verstehst du?", fragte ich meine verängstigte Freundin.


Sie nickte und sah sich ängstlich um. "Du nennst mich Luna? Hatt er dir das gesagt?",fragte ich vorsichtig. Sie nickte.


"Der Alpha?", hakte ich nach. Mimi schüttelte den Kopf. Okey, dann handelte sie aus Angst. "Mimi. Ich bin noch für dich verantwortlich und ich bitte dich mir zu erzählen was passiert ist. ", ich legte Alphamagie in meine Worte um sie zum Reden zu bringen. Ich sah wie ihre Augen gross wurden. Ich hatte sie noch nie auf diese Weise zum Reden gebracht.


"Es war der Beta! Ich hab mich geweigert Massimo Zugang zu Aidens Büro zu gewähren und da hat er mich geschlagen. Ich konnte doch nicht einfach... also es ist doch ... er kann doch nicht... was passiert jetzt mit ...", Tränen liefen ihr übers Gesicht und ich konnte ihre Verzweiflung spüren. "Er hätte das nicht gewollt. Er hätte nie gewollt, dass dir etwas passiert. Und jetzt...jetzt...bist du in der Gewalt dieses Monsters. ",schluchtze sie verzweifelt.


"Mimi. Beruhige dich. Es wird alles wieder gut. Beruhige dich!", ich wisste nicht, woher ich diesen Optimissmuss nahm. Ich hatte keine Ahnung, woher ich die Kraft nahm um stark zu bleiben. Ich wusste nur, dass es für das Rudel wichtig war nicht aufzugeben. Allerdings wusste ich nicht einmal was mit mir passieren würde. Ich war eine Gefangene, soviel war sicher. Aber ich hatte keine Ahnung wie mein Leben von nunan verändern würde. Ich konnte nur hoffen, dass ich für das Rudel überleben würde.