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Das Labyrinth

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Zusammenfassung

Kurzgeschichte In einem Labyrinth zu Halloween findet Angelika sich plötzlich angekettet in einem Raum wieder, wo sie mit gequält wird. Als ihr Peiniger ihr sein Gesicht zeigen will, erwacht sie wieder in dem Maisfeld. Aber was ist denn nun die Wirklichkeit?

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
4
Rating
5.0 (1 Bewertung)
Altersfreigabe
18+

Der Anfang des Wahnsinns

Wie jedes Jahr war es kurz vor den Feiertagen ein Selbstmord einkaufen zu gehen. Warum glauben eigentlich alle über einen Feiertag zu verhungern? Ich wurde von fast jedem hier in diesem Geschäft hin und her geschubst, aber ich ertrug es einfach, denn ich wollte meiner Familie ja auch ein ganz besonderes Abendessen servieren.

Obwohl es nur Thanksgiving war, prügelte ich mich um Süßkartoffeln, Truthahn, Brötchen und vielem mehr. Meine Kopfschmerzen erschwerten meine Laune erheblich, aber für meine Familie würde ich sogar durch die Hölle gehen. Mein Mann und unsere Tochter waren der Mittelpunkt meines Lebens, da halten mich die Kopfschmerzen auch vom einkaufen nicht ab.

Wie nach einem Kleinkrieg zerkratzt, gedemütigt von anderen Müttern durch verbale Attacken und einem Nervenzusammenbruch sehr nahe, packte ich die letzten Einkäufe in den Kofferraum. Hier wehte ein leichter kühler Wind, der das Hupkonzert des Parkplatzes hervorragend weiter trug. Es war der reinste Wahnsinn geworden und ich schwor mir, nächstes Jahr anders einzukaufen und diesen Scheiß nicht mehr mitzumachen. Man konnte all das, was ich heute eingekauft hatte, auch schon super einlagern. Es war alles sehr haltbar, also warum mache ich mir bloß immer diesen Stress?

Als ich völlig entkräftet hinter meinem Lenkrad saß, sah ich durch Zufall die Werbung für ein Maislabyrinth in der Nähe von uns. Um gut in den Feiertag zu starten, könnte man das doch mal machen, bestimmt freuten sich auch mein Mann und meine Tochter, wenn wir mal wieder einen kleinen Ausflug unternehmen würden.

Nun schien sich der ganze Streß doch gelohnt zu haben und meine Laune war wieder wie bei einem der Glücksbärchis und die Kopfschmerzen fast verdrängt. Grinsend machte ich mich im Schneckentempo an den ganzen Streithähnen auf dem Parkplatz vorbei Richtung Ausfahrt. Bevor ich abbiegen konnte, fiel mir ein großer blonder Mann ins Auge.

Er trug nur ein weißes Muskelshirt, blaue Jeans und schwarze Turnschuhe, aber was mir den Atem raubte waren seinen Flammentätowieungen, die sich anscheinend über den ganzen Oberkörper zogen, komplett an den Armen entlang gingen bis in die Finger züngelten und den Hals empor gingen. Als ich versuchte, sein Gesicht zu erkennen, hupte jemand hinter mir und zwang mich damit, weiterzufahren.

Ich versuchte ihn im Rückspiegel zu erkennen, sah aber nur, wie er mir zum Abschied hinterher winkte.

Mein Hals war trocken und ich musste zugeben, dass ich diese Art von Männern schon immer sehr sexy fand. Ich hätte wirklich gern sein Gesicht gesehen, damit hätte man vielleicht etwas träumen können. Auch wenn ich die Liebe meines Lebens an meiner Seite hatte, hieß es nicht, das ich nie ein Auge auf andere werfe. Denn Appetit holen kann man sich ja, aber gegessen wird zu Hause- das sagte meine Oma schon immer. Damit hatte sie recht, wie mit vielen Sachen auch.

Also fuhr ich leicht frustriert nach Hause, weil ich gerne genauer hingesehen hätte und erzählte meiner Familie vom Einkaufswahnsinn und vom Labyrinth. Natürlich war mein Mann nicht so begeistert, aber dafür unsere kleine Tochter, denn sie liebte Halloween Aktionen und spurtete los, um sich ein Kostüm auszusuchen. Sie war glücklich, ich war glücklich, nur mein Mann nicht, aber da musste er durch.

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Gutes Schreiben

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Überzeugende Handlung

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Toller Charakter

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Starker Dialog

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Starker Dialog

author

Oh du liebes Sahnebonbon. Der Einstieg ist der Knaller. Eine Situation, wie wir sie alle kennen und sowas von nicht lieben! Trotzdem entkommt man dieser Zwickmühle nicht, egal wie sehr man es sich für das nächste Mal vornimmt. Hmm und der Typ? Na, aber hallo... Du schaffst es, dieser an sich harmlosen Alltagsepisode einen subtilen Ton def Bedrohung einzuhauchen. Bin gespannt.

ein Jahr

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