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Wulfger: Guntwins Wahl

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Zusammenfassung

Im Auftrag des Magiers Nabor schließt Wulfger sich den Suchern an, jenen mysteriösen Reisenden, die magisch Begabte aufspüren, um sie zur Ausbildung an die Kriegerakademie zu führen. Als auch Tiernan, der schwarze Krieger, zu ihnen stößt, spitzen die Dinge sich zu. Ein Wettstreit beginnt um Guntwin, einen jungen Bauernsohn, der gerade erst seine Fähigkeiten entdeckt - und die Freundschaft zu Kaja... Eine Geschichte über Pflicht, Magie und die Grenzen des Möglichen, in einer Welt, in der jede Wahl ihre Konsequenzen hat.

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
31
Rating
5.0 (8 Bewertungen)
Altersfreigabe
16+

Prolog

Kaja war die Erste, die es hörte: Hufe auf dem Weg; ein Reiter, der sich näherte. Ludwig war der Nächste, Quila hörte es zuletzt.

“Wer mag das sein?” Ludwig wollte aufstehen und zur Tür gehen, aber Kaja legte ihm eine Hand auf den Arm und hielt ihn zurück.

“Warte.”

“Worauf?”

Kaja blieb stumm; Kälte fraß sich in ihren Körper und breitete sich in ihrem Bauch aus. Eine namenlose Angst kroch in sie.

Der Reiter hielt sein Pferd an, stieg ab. Sie konnten hören, wie er das Tier an dem Balken vor dem Haus anband. Ludwig schüttelte Kajas Hand ab, stand auf.

“Was ist mit dir, Kind?“, fragte er irritiert.

Kaja hörte Stiefel, die auf dem sandigen Boden vor dem Haus knirschten, hörte Schritte, die sich näherten. Dann ein Klopfen an der Tür; kurz, heftig. Kaja schrak zusammen. Quila, die sich von Kajas Unruhe hatte anstecken lassen, stieß einen spitzen Schrei aus; Ludwig zuckte, zögerte dann. Die Tür wurde aufgestoßen, schlug mit einem lauten Knall an die Wand. Ludwig wich erschrocken zurück, Kaja versteinerte.

Ein dunkler Schatten stand im Türrahmen: groß, breit. Kälte erfüllte den Raum, als habe die sommerliche Sonne sich hinter Winterwolken versteckt.

“Kaja.” Die Stimme war hart, fordernd. Der Fremde sah sich um, trat dann in den Raum.

“Wer ...“, stammelte Ludwig, verstummte aber, als er den Neuankömmling erkannte.

Der Mann schob Ludwig bei Seite, als sei er ein Kind, baute sich vor Kaja auf, beugte sich zu ihr herab und blickte ihr direkt in die Augen. Kaja konnte nicht atmen. Der Fremde griff in einen Beutel an seinem Gürtel und holte etwas heraus. Er hob die Hand und hielt Kaja einen kleinen, hölzernen Anhänger vor das Gesicht.

“Mein Medaillon”, flüsterte sie.

Seine Stimme war leise, aber eindringlich, als er zu ihr sprach: “Es hat mich zu dir geführt.”

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Gutes Schreiben

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Überzeugende Handlung

5

Überzeugende Handlung

Toller Charakter

1

Toller Charakter

Starker Dialog

4

Starker Dialog

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Oh, das fängt ja schon wieder so spannend an 🥰 Wer der Fremde wohl ist?

7 Monate
3
author

Spannender Anfang! Das könnte alles bedeuten, Gutes genauso wie Schlechtes!

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2

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