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How to hate you again

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Zusammenfassung

Was tust du, wenn dein Ex plötzlich dein Stiefbruder wird? Sky dachte, sie hätte Jace längst hinter sich gelassen - bis ihre Mutter ausgerechnet seinen Vater heiratet. Innerhalb kürzester Zeit wird ihr verhasster Ex gleichzeitig Mitbewohner und Stiefbruder. Schaffen es die beiden einfach "normale Stiefgeschwister" zu werden? Das ist die Frage, denn Gefühle verschwinden nicht einfach. Vor allem, wenn dein Herz nie aufgehört hat zu lieben. Textausschnitt: Ich runzelte meine Stirn. Ein unangenehmes Gefühl machte sich in mir breit. Irgendwo her kannte ihn ich. Ganz sicher! Noch bevor ich das Rätsel lösen konnte, hörte ich ein entsetztes aufkeuchen. Verwirrt ließ ich meinen Blick schweifen. Und sah... IHN! Ich starrte meine Mutter und den Mann neben ihr an. Natürlich kannte ich ihn! Sein Sohn war schließlich zwei Jahre lang mein Freund gewesen.

Genre:
Romance
Autor:
AngelOnAir
Status:
vor einem Jahr
Kapitel:
6
Rating
5.0 (1 Bewertung)
Altersfreigabe
16+

Kapitel 1

“Mum, ich geh mit Abby und den anderen an den Strand!” Rief ich durchs Haus, bevor ich mir meine schon gepackte strandtasche schnappte und die Haustür öffnete. “Schatz, warte mal kurz.” Ich hielt an und schaute meine Mutter, die mit ihrem Handy in der Hand die Treppen herunter eilte, erwartungsvoll an. “Bitte komm pünktlich wieder. Wir gehen heute essen! Ich würde dir gerne jemanden vorstellen und ich habe eine Überraschung!” Sie zwinkerte mir zu und ließ mich stehen.


“Leute, ich muss jetzt leider gehen” traurig schaute ich meine Freunde an. Es war ein wunderschöner Nachmittag gewesen. Wir hatten ein oder die andere Wasserschlacht gemacht, uns gebräunt (im Fall der Mädchen) und zum Abschluss einen riesigen Eisbecher gegessen. Meine Definition von einem perfekten Ferientag.

“Was?! Schon?” Meine beste Freundin Abby sah mich entsetzt an. Ergebend hob ich meine Hände “Du weißt doch, dass ich nichts dafür kann. Ich musste mum versprechen, pünktlich zu kommen. Sie will mir anscheinend jemanden vorstellen und sie hat eine ‚Überraschung‘ für mich” Ich verdrehte meine Augen. “Achso… aber morgen sehen wir uns wieder oder?” Ich lachte über ihren Schmollmund und schloss sie in eine Umarmung. Wie ich diesen Zwerg doch liebte. Mit ihren blonden Wellen und blauen Augen war Abby mehr als nur hinreißend. Noch dazu hatte sie ein Herz aus Gold und war seit Jahren meine Nummer 1. Aber das wichtigste, sie war ein wahrhaftiger Kampfzwerg mit ihren 1,58 Metern. Das war auch der Grund, warum ich ihr nie etwas abschlagen konnte. Dieses Mädchen besaß Willensstärke und wusste diese einzusetzen.


“Mum? Ich bin wieder da” meine Stimme hallte von den Wänden wieder, doch es kam keine Antwort. Schulterzuckend streifte ich mir meine Sandalen ab und lief die Treppe hoch, Richtung meines Zimmers.

Oben angekommen versuchte ich es erneut: „Mum?“

Diesmal hatte ich Glück. Sie trat in mein Blickfeld- in einem marienblauen Abendkleid, das ihre honigblonden Haare und die hellen Augen perfekt zur Geltung brachte. Auf ihren Lippen lag ein Lächeln, das ihre Augen auf eine Weise funkeln ließ, die ich fast vergessen hatte. Sie wirkte wie damals, als sie morgens noch lautstark zu ihrer Lieblingsmusik gesungen hat.

Sie sah… schön aus. Und irgendwie – wirklich glücklich.

“Gut, dass du da bist! Wir fahren in 20 Minuten los. Und zieh dir was Schickes an! Wir gehen ins ‚Azure‘.”


Ein Wunder, doch ich hatte es wirklich geschafft in 20 Minuten zu duschen, mein Make-up zu machen, welches heute etwas außergewöhnlicher als sonst war -ich meine das AZURE! Und mich in weniger als 5 Minuten für mein Outfit, ein smaragdgrünes, schulterfreies Abendkleid mit Herzausschnitt zu entscheiden. Dazu trug ich meine Lieblingsohrringe, große, goldene Kreolen mit einem schlichten Design. Alles in allem sah ich wirklich hübsch aus. Das Kleid betonte meine grünen sirenenförmigen Augen und passte ebenfalls zu meinen hüftlangen, karamellfarbenen Haaren, die ich noch lockte. Mit meinen vollen Herzlippen würde ich bestimmt ein oder den anderen Kopf verdrehen können.

Und meine gebräunte Haut? Das Ergebnis harter Arbeit. Es waren bestimmt zwei Stunden pro Tag, die ich genauso gut im Wasser hätte verbringen können. Meiner Meinung nach, hatte es sich aber gelohnt. Es war zwar nur das kleine Tüpfelchen auf dem i doch es machte dennoch viel aus.


Mum, die am Steuer saß frischte noch einmal ihren Lippenstift auf und schwang ihre langen Beine elegant aus dem Auto. Nachdem ich das gleiche mit meinem Lipgloss gemacht hatte, folgte ich ihr und verließ den pinken Porsche. Und ja genau, PINKEN Porsche. Meine Mutter wusste genau wie sie Aufmerksamkeit erregte. Manchmal war mir das auch peinlich, was sie nicht zu interessieren schien. Sie stand dafür und würde es nicht einmal für mich ändern.


Das Azure war schickes, sehr schickes Restaurant, mit einem wunderschönen Meerblick. Jetzt zur Abendzeit, war der Horizont in ein warmes rot und orange getaucht. Ein bezaubernder Anblick!

Wir wurden von einem etwas älteren Kellner, in einer maßgeschneiderten Weste und polierten Lederschuhen zu unserem Platz geführt. Interessiert sah ich mich um. Es war Jahre her, das ich das letzte Mal hier gewesen war. Doch es hatte sich nicht viel verändert. Das ganze Restaurant war in den Farben, blau, Gold und Perlmutt gehalten. Das perfekte Ebenbild des Meeres.

Die Tische waren rund und liebevoll mit kleinen Kerzen und Muscheln verziert. Die offene Showküche, das Herzstück von allem. Ich schaute mit kindlicher Freude durch das Glas und beobachtete kurz die Köche, wie sie mit chirurgischer Präzision das Essen anrichteten.

Die begehrtesten Plätze? Direkt an der Fensterfront. Und genau dorthin wurden wir nun geführt. Das erste was mir ins Auge sprang, war ein attraktiver Man, Mitte vierzig. Auf diesen eilte meine Mutter nun, vor Freude kreischend zu. “Mark! Schatz!” Er schloss sie in die Arme und gab ihr einen leidenschaftlichen Kuss - EKELHAFT!

Entspannt steuerte ich auf den Tisch zu. Mark hatte sich neben Mum gestellt und einen Arm um ihre Taille geschlungen. Ich betrachtete ihn genauer. Er hatte dunkelbraunes Haar und ebenso dunkle Augen. Sein Gesicht war geprägt vom markanten Zügen.

Ich runzelte meine Stirn. Ein unangenehmes Gefühl machte sich in mir breit. Irgendwo her kannte ihn ich. Ganz sicher!

Noch bevor ich das Rätsel lösen konnte, hörte ich ein entsetztes aufkeuchen. Verwirrt ließ ich meinen Blick schweifen. Und sah… IHN!

Ich starrte meine Mutter und den Mann neben ihr an. Natürlich kannte ich ihn!

Sein Sohn war schließlich zwei Jahre lang mein Freund gewesen.

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