Prolog – Die letzte Erinnerung
Schwarz.
Das monotone Prasseln von Regen erfüllt die Stille.
...
Tropfen schlagen auf nasse Erde.
Der Wind rauscht durch hohe Bäume.
Langsam erscheint ein verschwommenes Bild.
Ein dichter Wald.
Es ist dunkel.
Nur vereinzelte Lichtstrahlen dringen durch die Baumkronen.
Ich renne.
Mein Atem geht schnell.
Meine Schuhe versinken im aufgeweichten Boden.
Ryu: Dad...!
Keine Antwort.
Ich renne weiter.
Mein Herz schlägt immer schneller.
Zwischen den Bäumen sehe ich plötzlich eine Gestalt.
Ryu: Dad!
Ich will auf ihn zulaufen.
Doch noch bevor ich ihn erreiche...
bleibe ich stehen.
Mehrere schwarz gekleidete Menschen stehen um ihn herum.
Ihre Gesichter liegen vollständig im Schatten.
Ich kann nichts erkennen.
Nur ihre Stimmen.
...
„...zu gefährlich...“
...
„...die Blutlinie...“
...
„...er darf nicht...“
Mein Vater kniet auf dem Boden.
Er hebt langsam den Kopf.
Sein Blick trifft meinen.
Er lächelt.
Ein trauriges Lächeln.
Vater: ...Ryu...
Ich setze mich wieder in Bewegung.
Ryu: Dad! NEIN!
Plötzlich hebt einer der Fremden seine Hand.
Ein gleißendes weißes Licht verschlingt den Wald.
Ich reiße schützend die Arme vor mein Gesicht.
Ryu: NEEEIN!!
Prolog Ende








