Neue Liste erstellen
Mit deinen Freunden teilen
Lesbarkeit anpassen

Diamonds and Ashes - Band II

Alle Rechte vorbehalten ©

Zusammenfassung

💔 Manchmal ist der Preis für einen Sieg der totale Ruin des Herzens.💔 Brendan hat alles: Geld, unverschämt gutes Aussehen und die emotionale Kälte eines Raubtiers. Gefangen in den Machtspielen der Upper Class, lässt er sich auf eine perfide Wette mit der intriganten Emma ein: Sechs Treffen pro Monat für ein halbes Jahr mit Lily - einem Mädchen, das so gar nicht in seine Welt aus Marmor und Zynismus passt. Was als lästige Pflicht beginnt, wird zu einer gefährlichen Obsession. Brendan will gewinnen. Er will Emma vernichten. Und er will Lily - doch er weigert sich, sie zu lieben. Als das Spiel eskaliert, muss Brendan sich entscheiden: Gewinnt er die Wette oder rettet er die einzige Frau, die jemals hinter seine Maske blicken durfte? Ein Spiel um Stolz, Verrat und die Asche einer Liebe.

Genre:
Drama,Romance
Autor:
Saltham
Status:
vor 5 Stunden
Kapitel:
1
Rating
n/a
Altersfreigabe
18+

Kapitel 1

Das ist die direkte Fortsetzung von

Diamonds and Ashes - Band I


(Band II schließt in der Handlung direkt an. Es gibt keine Überleitung oder Einführung. Zum Verständnis ist das Lesen von Band I erforderlich.)




Kraftvoll zog Brendan seine Bahnen durch die Lagune. Es war einfach herrlich. Sonne, Strand und Meer. Was wollte er jetzt noch mehr? Er war Amalia immer noch dankbar, dass sie darauf bestanden hatte, hierher zu fliegen.

Josh, ein gemeinsamer Freund von ihnen, hatte sie viele Male in seine Hütte, wie er seine Villa auf seiner Privatinsel in der Karibik nannte, eingeladen. Brendan hatte immer wieder gezögert, aber nach dem Theater mit Lily brauchte er einfach einen Tapetenwechsel, und da war der Anruf von Josh genau richtig gekommen. Hier bestand der Tag aus Faulenzen, Fischen, Tauchen, Spaß haben. Erholung pur.

Am Felsen angekommen, den er als Wendeboje benutzte, drehte er und stieß sich kraftvoll ab. Er hielt die Luft an und tauchte so lange, wie er konnte, durch das türkisfarbene Meer. Sprudelnd tauchte er wieder auf und holte tief Luft. Dann legte er sich auf den Rücken und ließ sich treiben.

Er hatte Josh, einen Engländer, vor einigen Jahren in Australien kennengelernt. Er und Amalia waren damals gerade mal zwanzig Jahre alt und tingelten seit über einem halben Jahr durch die Welt. In Cairns hatten sie ein Boot gemietet, mit dem sie am Great Barrier Reef zum Tauchen wollten. Im Hafen war er mit Josh ins Gespräch gekommen. Dieser hatte sie beide dann recht schnell unter seine Fittiche genommen, als er merkte, wie unerfahren sie noch beim Tauchen waren. Er hatte sich darum gekümmert, dass sie die richtige Ausrüstung für sich fanden, und war mit ihnen zu den besten Spots getaucht. Er hatte ihnen die einzigartige Schönheit der Unterwasserwelt gezeigt und ihnen den Respekt gegenüber dem Meer und seinen verschiedenen Bewohnern eingebläut.

Josh hatte später mal zugegeben, dass sein erster Beweggrund damals nicht reine Nächstenliebe, sondern sein pures Interesse an Amalia war, „der blonden Meernixe“, wie er sie genannt hatte. Schnell habe er jedoch gemerkt, dass er bei ihr nicht landen konnte, und hatte sich dann aufs Schauen beschränkt, wie er es nannte.

Anfangs hatte Amalia Angst vor Josh gehabt. Das konnte man ihr auch nicht verübeln. Josh hatte ein dunkelbraun gebranntes, wettergegerbtes, faltiges Gesicht. Dazu langes, sonnengebleichtes Haar, das unter einem Piratentuch hervorschaute, welches er als Kopfbedeckung Tag und Nacht nutzte, und Tätowierungen am ganzen Körper. An seiner linken Hand fehlte ihm der Zeigefinger, den er bei einem Unfall verloren hatte.

Amalia meinte damals, dass sie immer an Long John Silver denken müsse, wenn sie Josh sehe. „Auch wenn Josh zwei Beine hat!“ – wie sie betont hatte. Brendan lächelte, als er daran dachte. Recht schnell hatte sich dann aber eine tiefe Freundschaft zwischen ihnen und Josh, dem Weltenbummler, entwickelt. Denn Josh hatte, im Gegensatz zu Long John Silver, ein Herz aus Gold.

Vor zwei Jahren hatte Josh seine Reisen aufgegeben und sich eine Insel in der Karibik gekauft. Er wäre zwar lieber in der Südsee geblieben, wie er sagte, aber letztendlich war ihm die Zivilisation dort doch etwas zu weit weg.

Jetzt lebte er auf seiner eigenen Insel mit zwei Familien, die er als Personal beschäftigte, und versuchte, von dem zu leben, was die Insel ihm bot. Ein Leben, von dem Josh ihm immer wieder vorgeschwärmt hatte, als sie noch zusammen unterwegs waren.

Gemächlich schwamm Brendan zum Ufer zurück. Noch einmal tauchte er durch das Meer, so lange wie er konnte, dann hatte er auch schon das flache Wasser erreicht. Er strich sich das Wasser aus dem Gesicht und watete langsam zum Strand.

Dort wartete bereits Valerie, die hübsche Französin, auf ihn. Sie hatte es sich auf einem Handtuch bequem gemacht und ihn wie jeden Tag beim Schwimmen beobachtet. Val gehörte zu der vierköpfigen Gruppe von Franzosen, die zusammen mit Joshs erwachsener Tochter Samantha vor über einer Woche auf die Insel gekommen war. Die Franzosen wollten heute Mittag abreisen, sodass nur noch Josh, Amalia und er zu Silvester hier sein würden.

„Hallo, schöner Mann“, begrüßte ihn Vals dunkle Stimme auf Französisch. Mit einer eleganten Bewegung, die ihre vollen Brüste zur Geltung brachte, reichte sie ihm ein Handtuch.

„Danke“, erwiderte er in ihrer Muttersprache. Er nahm das Tuch und rieb es sich kurz über das Gesicht. Dann setzte er sich neben Val in den Sand. Eine Zeit lang blickten sie beide schweigend auf das Wasser hinaus.

„Es ist wirklich schön hier. Ich werde gerne an die Zeit hier zurückdenken.“

Val beugte sich nach hinten und stützte sich auf die Ellbogen. Brendan betrachtete ihren gebräunten Körper. Der weiße Bikini, den sie trug, verstärkte den dunklen Teint ihrer Haut, der so gut zu ihren braunen Augen und den dunklen lockigen Haaren passte und ihr ein exotisches Aussehen verlieh.

„Bleib doch noch eine Weile hier. Josh hat bestimmt nichts dagegen.“

Er legte sich auf die Seite und sah sie fragend an.

„Oh, das glaube ich nicht.“ Sie lachte. „Er wird froh sein, wenn er wieder zu seinem Einsiedlerdasein zurückkehren kann. Wir sind ja hier auch wie die verrückten Wilden ins Paradies eingefallen. Und außerdem wollen wir ja noch nach New York, um dort Silvester zu feiern und zu sehen, wie der Ball am Times Square herunterfällt. Oder steigt er auf? Ich kann mir das immer nicht merken.“ Wieder lachte sie.

„Er fällt herunter.“

Mit seinem Finger begann er, am Rand ihres Bikinioberteils entlang zu streichen, bis er an dem dünnen Träger hängen blieb. Er beugte sich vor und griff nach dem schmalen Band, das ihr Oberteil im Nacken festhielt. Leicht zog er daran, bis sich die Schleife löste und die Schnüre locker zur Seite fielen.

„Wirst du mal nach Paris kommen?“, fragte Valerie, die sich nicht bewegt hatte.

„Vielleicht.“ Langsam zog er eines der Stoffdreiecke zur Seite. Sein Finger glitt zu ihrer Brustwarze und umkreiste sie langsam. Val schloss die Augen.

„Wann geht euer Flug?“

„Es ist noch Zeit. Erst heute Mittag.“

Sie seufzte leise. Dann nahm sie seine Hand, stand auf und zog ihn zu dem kleinen Strandhaus, in dem sie während ihres Aufenthalts auf der Insel wohnte. Es war noch sehr früh am Morgen. Niemand würde sie stören. Wie an all den anderen Morgen auch nicht.

Lass Saltham wissen, was du von diesem Kapitel hältst!
Ich liebe es

2

Ich liebe es

Lustig

0

Lustig

Pikant

0

Pikant

Spannend

3

Spannend

Emotional

0

Emotional

Tiefgründig

0

Tiefgründig

Herzerwärmend

0

Herzerwärmend

Schockierend

1

Schockierend

Gutes Schreiben

1

Gutes Schreiben

Überzeugende Handlung

0

Überzeugende Handlung

Toller Charakter

0

Toller Charakter

Starker Dialog

0

Starker Dialog

author

Tolle Geschichte! Ich freue mich das es einen 2.Teil gibt und bin gespannt wie das Chaos zwischen den beiden weitergeht.

2 Stunden
1
author

Ooooh der „arme“ Brendan muss sich in der Karibik von dem Drama mit Lily erholen 🙄 obwohl sie nur wegen seiner Ego‐Wette überhaupt da reingeraten ist.
Während Lily wahrscheinlich arbeiten muss und die schlimmste Demütigung ihres Lebens runterschluckt... Da muss ich echt lachen 🧐🤯

eine Stunde
1