Vamp Zone 《2》

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Summary

Ob Risa diesmal für die Welt gewappnet ist? Jon konnte den Fängen des Vampirjägers entrissen werden. Doch was kommt noch? Und was passiert mit Sanji und Ranga? Oder was ist mit Vanessa und Maro? All das und mehr, hier ...

Status
Complete
Chapters
103
Rating
4.3 3 reviews
Age Rating
18+

Prolog: The one I've know since i was only just a kid

Wie in Zeitlupe sah ich, wie er von der Mauer fiel.

War es das? War das das Ende? Sollte es so vorbei sein? War das, Ironie des Schicksals? Gerade dann, als er wieder bei mir war?

Sein Körper schlug auf dem Boden auf.

Sofort sog seine Kleidung den Schlamm auf und seine Haare klebten ihm nass im Gesicht.

Schnell schlitterte ich den Hang hinunter, ihm hinterher. Verzweifelt kniete ich mich neben ihm und ich sah abwesend, wie ich zitternd ihm die dunklen Strähnen aus der Stirn wischte.

Bei meiner Berührung schlug er leicht die Augen auf und betrachtete mich mit verklärtem Blick.

“Nicht aufgeben”, sagte ich leise und hielt seinen Kopf. Er lächelte leicht und hob eine Hand an mein Gesicht. Dass er mir damit Dreck an die Wange schmierte, war mir egal.

Sanft strich er über meine Haut. “Wir werden nicht verlieren“, erwiderte er leise und atmete rasselnd ein. “Halt durch“, wimmerte ich und sah mich suchend um, aber da war niemand der helfen konnte.

“Hey, alles gut. Mir geht es gut“, sagte er leise. Ich sah wieder auf ihn herab und direkt in seine grünen Augen. Sanft flammten sie auf und seine Hand drückte meine. “Mach dir keine Sorgen“, murmelte er und ich verstand ihn kaum noch. Also beugte ich mich über ihn. Doch anstatt es zu wiederholen, zog er mich noch etwas tiefer und legte seine Lippen auf meine.

Wärme schoss durch meinen Körper. Meine Lippen fingen leicht an zu prickeln und mein Herz raste in meiner Brust.

Seine Finger gruben sich in meine Haare in meinem Nacken und seine andere Hand hielt weiterhin meine fest umschlossen.

Ich fühle, wie mir Tränen in die Augen schossen.

Es fühlte sich nach einem Abschied an, aber das durfte nicht passieren. Nicht jetzt. Wir hatten noch so viel Zeit vor uns. Er durfte nicht wieder von mir gehen. Nicht jetzt. Nicht heute.

Es war kein Abschied.

Es durfte keiner sein.