Unerwarteter Besuch
,,Aber er ist doch tot, das hast du doch erzählt.”
,,Ja.. das müsste.. er auch.”
Mark verstand nicht ganz was hier gerade passierte, aber Julian ging es genauso.
,,Den Jäger den du getötet hast war mein Zwillingsbruder und jetzt bin ich nur hier um dir das zu geben was du meinen Bruder gegeben hast und zwar.. der Tot.”
Der Jäger grinste hinterlistig und nun merkte Mark in was für einer Situation sie sich gerade befanden.
Seine Hände waren noch immer um seinen Mate geschlungen so das dieser nicht umkippte.
Er beugte sich leicht runter zu seinen Mate und fragte, ob er kurz selber stehen könnte was dieser bejahte.
Mark gab Ben ein Zeichen das er Julian beschützen soll und nahm ihn auch gleich in den Arm.
Der Anblick gefiel Mark ganz und gar nicht, aber es ging hier um den Jäger und nicht um Eifersucht.
,,Wenn ich du wäre würde ich ganz schnell verschwinden.”
,,Warum das den? Glaubst du ich habe Angst vor einem Alpha der nur seinen Mate und sein Kind beschützen möchte?”
Julians alter Alpha trat hervor und stellte sich neben Mark hin.
,,Hast du ihn nicht verstanden? Verschwinde das hier ist eine Hochzeit und kein Karneval.”
,,Wenn ich fertig bin gehe ich, aber dafür müsstet ihr beiden Alphas, vielleicht mal dort weg gehen damit ich auch treffen kann.”
Marks Geduld fing langsam an zu platzen und er machte einen Schritt auf den Jäger zu.
,,Verschwinde Jäger oder ich werde höchstpersönlich dafür sorgen das du verschwindest.”
Der Jäger schaut ihn nur an und fing dann einfach an laut zu lachen.
Mark wusste nicht was daran so lustig sein sollte genauso wie die anderen.
Mit dem Zeigefinger zeigte der Jäger auf Mark.
,,Du willst dafür Sorgen das ich verschwinde? Das ich nicht lache, Du trägst doch ein Bein am Klotz nicht ich oder ist es einfach der Alpha des Rudels zu sein und sich neben bei noch um seinen Omega zu kümmern der versucht hat sich zweimal das Leben zu nehmen?”
,,Das geht dich nichts an Jäger.”
,,Oh nein da hast du recht Alpha, aber es interessiert mich.”
Julian dachte nur daran diesen Jäger endlich los zu werden und stellte sich vor wie Mark sich verwandelt und seine Augen rot anfangen zu leuchten.
Er wollte das alles hier ein Ende nimmt und mit Mark lieber im Bett zusammen kuscheln.
Als könnte er tatsächlich in die Zukunft voraussehen verwandelte sich Mark plötzlich und knurrte den Jäger gefährlich an. Ein paar fletschte er auch seine Zähne und seine Augen strahlten in einem tiefen rot.
Speichel lief den fletschenden Wolf schon aus seinem Mund und wagte ein paar Schritte auf den Jäger zu der noch einmal versprach das er wieder kommt, sich umdrehte und so schnell rannte wie er nur konnte.
Mark hörte auf seine Zähne zu zeigen und ging schnell zu seinem Mate bei dem er sich auch zurück verwandelte.
,,Geht es euch gut?”
Er nahm Julian in den Arm und schickte Ben wieder weg.
Mark streicht kurz über Julians Babybauch und küsste ihn zärtlich auf die Lippen.
,,Kommt er wieder?”
,,Heute nicht mehr, aber sicher bald und dann sind wir auf ihn vorbereitet.”
Julian schmiegte sich an Mark und atmete sein Geruch ein in der Hoffnung das ihn das beruhigt wie es schon immer getan hat.
Das keinen mehr zum Feiern zu mute war sah man den Gästen an und auch Mark wollte lieber mit seinen Mate nach Hause gehen und ihn und sein ungeborenes Kind dort beschützen.
Er streicht noch einmal zärtlich über den Kopf seines Mate und wandte sich dann an die Gäste.
,,Es tut uns leid für den Zwischenfall, aber ich glaube es wäre das beste wenn alle nach Hause gehen.”
Die Gäste stimmte zu und gingen ein nach den anderen nach Hause.
Als alle weg waren machten sich auch Mark, Julian und Ben auf den weg zu ihrem Haus.
,,Was war das eigentlich für eine Aktion da vorne?”
,,Das war der Zwillingsbruder von dem Jäger den Julian damals getötet hat.”
,,Oh dann ergibt das alles einen Sinn.”
Am Haus angekommen verabschiedete sich Ben und ging in das Haus neben an.
Mark führte seinen Mate ins Haus und nach oben ins Schlafzimmer. Er wusste das er jetzt irgendwie seinen Mate ablenken musste.
,,Leg dich ins Bett, ich komm gleich nach.”
Julian nickte und zog seine Sachen bis auf die Boxer aus und ein Pullover an.
Mark machte unten in der Küche einen Tee für seinen Mate den er dann vorsichtig hochbrachge und auf den Nachtschrank von Julian stellte.
Er zog sich ebenfalls bis zur Boxer aus und legte sich dann zu seinen Mate ins Bett.
Sanft nahm er ihn in den Arm und während sein rechter Arm um seinen Mate geschlungen war malte die linke ein paar Kreise auf Julians Bauch.
,,Ich freu mich wenn unser Kind auf der Welt ist.”
Julian blieb stumm.
Seine Hoffnung war nur das er das ganze hier überleben wird und sein Kind wenigstens einmal zur Gesicht bekommt.
Mark merkte wie sehr Julian ihn das ganze mitnahm und beschloss das es Zeit war ihn abzulenken auch wenn er dafür wohl jetzt keinen Nerv haben wird.