He #1
Manchmal passiert etwas was du gar nicht erwartet hast, genau so ging es mir.
,,Hey". Begrüßte ich meine Freundin Mia, welche vor der Uni auf mich wartete. Wir waren Mitbewohnerinnen ,dass heißt eigentlich wohnten wir zu dritt.
,,Also steht heute Abend noch?" fragte sie mich mit einem Lächeln. ,,Ja, aber ich muss davor noch arbeiten, können wir uns dann so um zeht am Club treffen?"Okay, bis später. Wir umarmten uns, bevor ich in Richtung Hotel ging.
Ich arbeitete da, um die Studiengebüren für mein Marketing Studium gezahlen zu können.
Nach der Arbeit lief ich so schnell ich konnte zurück zu Wohnung, zog mich um und dann in Richtung des Clubs. Als ich ankam standen Mia meine Beste Freundin und Lea ,unsere Mitbewohnerin schon vor dem Eingang und unterhielten sich. Als sie mich sahen wirkten sie mir zu. ,,Hey Milly":rief Mia mir zu.
,,Wie wars im Hotel?" fragte Lea mich. ,,Stressig": antwortete ich atemlos. ,,Das tut mir leid, aber jetzt kannst du mal richtig abschalten": sagte Mia. ,,Na dann, los geht's..."
Im Club war es super voll und stickig, die meißten Leute befanden sich auf der Tanzfläche, einige waren in Sitzecken,um sich unterhalten zu können. Doch dies war kaum möglich ,bei dieser Lauten Musik. Ich zweigelte kurz an der Idee mitgenommen zu sein, der Tag war stressig gewesen und ich wäre jetzt viel lieber in der Badewanne beim entspannen...
,,Kommst du tanzen?" Fragte meine beide Freundinnen mich. ,,Nein, ich geh erst mal an die Bar..." andwortete ich ihnen, bevor sie in der Menschenmenge verschwanden.
Ich setzte mich an die Bar und bestelle einen Drink. Gedankenversunken starrte ich Richtung Tanzfläche, ich sah weder Mia noch Lea. Ich drehte meinen Kopf zurück zur Bar, während ich in Gedanken, den nächsten Tag durchging. Morgen ist Samstag, das bedeutet, dass keine Vorlesungen in der Uni sind und arbeiten muss ich auch erst am späteren Nachmittag. Der Barkeeper schob wir mein Glas entgegen und ich bedanke mich, danach nahm ich einen großen Schluck. Es schmeckte nach purem Alkohol, aber das, war mir egal. Es fühlte sich irgendwie befreiend an, als ob der ganze Stress von mir anfallen würde.
,,Harter Tag?" Fragte mich ein Mann, seine Stimme lang entschlossen, aber ziemlich leise, da die Musik so unfassbar laut war. ,,Ja": sagte ich mit einem lächeln.
,,Ich bin Alex": stellte er sich vor. ,,Ich heiße Melina, aber sie meißten nennen mich eigentlich Milly". ,,Okay Milly":sagte er mit einer fesselnden Stimme. ,,Also wovon kommt der Stress?" ,,Uni und Arbeit",antwortete ich ihm kurz. ,,Ich hab aber keine Lust jetzt daüber zu reden". ,,Meine Freundinnen meinten, dass ein Club eine perfekte Ablehnung ist".
,,Möchtest du noch einen Drink?" fragte er mich. Mit dem Blick auf mein leeres Glas gerichtet. ,,Sehr gern": antwortete ich ihm. Die Zeit verging, irgendwie waren wir schon seit über einer Stunde zusammen an der Bar. Es fühlte sich vertraut und gut an, einfach mal abzuschalten... Irgendwann zog er mich zu ihm ran und wir küssten uns. Es war leidenschaftlich und begierig.
Ich wollte ihn.
Wir lössten uns von einander und dann fragte er mich.. ,,Willst du mich mit in mein Hotelzimmer kommen?"Ich konnte nur nicken.