Allein, ein Albtraum wird wahr

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Summary

Allein, ein Albtraum wird wahr Mario fühlt sich verloren, seit seine Mutter plötzlich aus seinem Leben verschwand. Die Dunkelheit und Hoffnungslosigkeit umhüllen ihn, und er weiß nicht, wie er ohne sie weitermachen soll. Doch als Martin eines Tages auftaucht, bricht eine schockierende Wahrheit über Marios Familie und seine Vergangenheit in sein Leben. Ein neuer Weg öffnet sich vor ihm – voller Herausforderungen, Hoffnung und der Chance, ein neues Zuhause zu finden. In dieser kraftvollen Geschichte über Verlust, Vertrauen und die Suche nach Zugehörigkeit muss Mario entscheiden, ob er bereit ist, das Schicksal anzunehmen und der Liebe zu vertrauen. Ein emotionaler Roman über Mut, das Überwinden von dunklen Zeiten und die unerwartete Kraft, die im Glauben an sich selbst liegt.

Status
Ongoing
Chapters
1
Rating
n/a
Age Rating
16+

Kein Tag wie jeder andere

Es war ein herrlich warmer Tag, und ein kleiner Junge im Alter von 10 Jahren rannte durch den Garten. Er trug kurze Shorts und ein grünes t Shirt. Natürlich spielte er wie jeden Tag mit seinem Fußball. Immer wieder versuchte er das selbstgebaute Holztor zu treffen. Mit einem Zischen flog der Ball auch dieses Mal ins Netz.

„Mario! Wir müssen los“, erklang eine freundliche Stimme. „Ja ich komme gleich“, antwortete er, während er den Ball bereits wieder am Fuß hatte.

Seine Mama war heute irgendwie anders - so voller Freude wie schon lange nicht mehr. Sie wuschelte Mario durch die blonden Haare und strich Ihm widerspenstige kleine Strähne aus seinem Gesicht.

„Geh und mach dich noch mal frisch. Neue Sachen habe ich dir bereits rausgelegt. Und beeil dich bitte.“

„Wozu denn beeilen? Wo wollen wir denn überhaupt hin, du hast mir noch gar nichts gesagt.“, entgegnete Mario, während er ins Bad ging. Als er dort eintrat, nahm er den süßlichen Duft wahr. Ja diesen mochte er an ihr. Nur selten nutzte sie dieses Parfüm. Sie meinte, es sei etwas ganz Besonderes, wenn sie es tragen würde. Heute schien also wieder so ein besonderer Tag zu sein. Schon seit einer Woche erkannte Mario seine Mama kaum wieder. Sie machte sich superhübsch und dann dieser Duft dazu - das konnte doch kein Zufall sein. Sonst war seine Mama oft traurig und wahrscheinlich, weil sie keinen passenden Mann finden konnte. Alle Männer, die sie bisher gehabt hatte, waren nicht so, wie ihr Traummann sein sollte. Einen gab es damals, das wusste Mario, aber der hat ihr Herz genauso gebrochen wie alle anderen Männer. Warum, wusste Mario nicht, er wusste nur, dass sein Vater wohl der bestaussehendste Typ auf der ganzen Erde war. Seine Mama erzählte nicht viel von ihm. Wie oft hatte Mario es schon versucht, ihr etwas von seinem Vater zu entlocken. Aber jedes Mal war es vergebens und danach wurde seine Mutter immer sehr traurig. Also ließ er es besser einfach sein. Ihr echter Traummann war sowieso er. Wie sagte sie doch dann immer „Du siehst aus wie dein Vater“

Ja anscheinend hatte Mario viel Ähnlichkeit mit ihm, obwohl er ihn selbst nie gesehen hat und bestimmt auch nie sehen wird.

Eine Stimme riss Mario aus seinen Gedanken. „Bist du fertig?“

„Ja, ich komme schon“ rief er und rutschte mal wieder das Treppengeländer hinunter. Das ging nämlich viel schneller, als diese ewigen Stufen zu benutzen.

Seine Mama grinste, aber hinter Ihrem Lächeln lag etwas Ernstes. „Wie oft habe ich dir das schon gesagt, junger Mann?“Doch ehe sie weiterreden, konnte viel Mario ihr ins Wort. „Sehr oft, aber so ging es nun mal am schnellsten.“

Er wusste, dass seine Mama recht hatte, aber heute schien es Ihm egal zu sein. Etwas lag in der Luft – etwas, das er nicht ganz greifen konnte. Sein breites, unschuldiges Lächeln schien die Sorgen seiner Mutter für einen Moment zu vertreiben. Doch kaum hatte Sie sich abgewandt, huschte ein Schatten über Ihr Gesicht. Ja, so hatte Martin sie oft angeschaut. Und heute, ja heute würde sie ihn nach über zehn Jahren endlich mal wiedersehen. Die Aufregung ließ ihre Hände zittern, während sie ihr Handy aus der Tasche zog und die SMS noch einmal las. „Wie wäre es mit morgen Nachmittag so gegen 16:30 Uhr? Im Restaurant Lady? Ich freu mich auf dich. Dein Martin“

„Dein Martin“ – diese Worte ließen alte Erinnerungen in ihr aufleben. Wie oft hatte sie sich diese Begegnung ausgemalt, die Möglichkeit, dass sie endlich wieder zueinander finden könnten. Er war ein gutaussehender Medizinstudent, und sie hatte gerade ihre neue Arbeitsstelle als Krankenschwester im Klinikum Süd angefangen. Und wie der Zufall es wollte, liefen sie sich über den Weg. Seine Augen und sein Duft - es war wie in einem Traum, aus dem man nicht wieder aufwachen wollte.

Sabine war ganz aufgeregt. Würde es nun endlich zwischen ihnen etwas werden? Vielleicht waren es auch nur Hoffnungen, aber Mario der würde sich garantiert freuen, wenn er es wüsste. Wie lange wartet er schon auf diesen Augenblick, wie oft wollte er seinen Papa kennenlernen. Wie oft hatte er seine Mama Fragen gelöchert. Nun, heute ja heute würde er endlich Antwort bekommen. Sabine war so aufgeregt wie schon lange nicht mehr. Es kribbelte in ihrem Bauch und sie fühlte sich wie im siebten Himmel. Ob es Martin wohl genauso ging? Was würde er sagen, wenn Sie ihm seinen Sohn vorstellen wird?

Sie wischte die trüben Gedanken, die sich gerade in ihrem Kopf breitmachen wollten, schnell beiseite. Ja klar, würde er sich auch freuen, warum sonst wären sie sich vor drei Wochen zufällige in die Arme gelaufen. Vielleicht würde endlich aus ihnen das erhoffte Traumpaar werden. Heute würde alles anders werden. Heute würde sie endlich glücklich sein – mit Mario und vielleicht auch mit Martin.

„Mama wolltest du nicht los? Es ist schon gleich um vier“ rief Mario, der die Veränderung in Ihrer Stimmung bemerkte. Sabine zuckte zusammen. Mit einem kurzen „Ja“ legte sie hastig ihr Handy zurück in ihre braune Tasche und schloss die Haustür ab. Schnell stiegen sie in das kleine grüne Auto, dass seine Mama schon seit Ewigkeiten besaß und es irgendwie doch noch hielt.

Mario saß wie immer hinten. Die Anspannung im Wagen war greifbar. Immer wieder versucht er herauszubekommen, wo es denn hingehen würde. Da seine Mama stur blieb, blieb auch ihm nichts anderes übrig als abzuwarten. In solchen Sachen war sie sehr ausdauernd, und Mario wollte die gute Laune nicht verderben. Also lehnte er sich zurück und schaute, wie die Bäume und Autos an ihnen vorbeizogen. Auf der Autobahn begann er, die Autos zu zählen, die schneller waren als sie. Seine Mama war eine vorsichtige und sichere Fahrerin. Aber heute war es irgendwie anders, sie war ein wenig mit ihren Gedanken abgelenkt. Und auf der Autobahn passierte es. Ein Hupen, ein scharfer Spurenwechsel – das war nicht seine Mama! Das war nicht die sichere Fahrerin, die er kannte.

„Mama?“ Seine Stimme war klein, kaum mehr als ein Flüstern. Doch Sabine hörte Ihn nicht. Ihre Augen suchten verzweifelt nach dem Handy, das auf den Boden gefallen war.

Da geschah es ein lauter Knall und grelle Lichter……………………….schreiben...