Vergebe mir

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Summary

Naema Jones wollte nur eines: Vergessen. In Tokio beginnt sie ein neues Leben, weit weg von alten Wunden und einem Namen, der zu viel Schmerz trägt. Was sie nicht erwartet hat: Taro Black. Still, unergründlich, mit einem Blick, der mehr sagt als jedes Wort. Zwischen Sprachkursen, Neonlichtern und stillen Cafés beginnt etwas zu wachsen, das gefährlich ist zu intensiv, zu echt. Taro ist der Erbe der gefürchteten Black-Mafia, gespalten zwischen zwei Kontinenten, zwei Kulturen und einem Erbe aus Blut. Tokio war seine Flucht. Doch als er Naema begegnet, gerät seine Welt ins Wanken. Sie ist Licht in seinem Dunkel aber auch seine größte Schwäche. Denn in seiner Welt gilt: Wer liebt, verliert. Als Intrigen, Verrat und alte Feinde sie einholen, müssen Naema und Taro entscheiden, was sie bereit sind zu opfern. Ist ihre Liebe stark genug, um zwei zerrissene Seelen zu retten? “Vergebe mir” ist eine fesselnde Dark Romance über Macht, Schuld und die eine Liebe, die alle Regeln bricht. Zwischen Kirschblüten und kaltem Asphalt, Saphir und Blut, entfaltet sich eine Geschichte, die unter die Haut geht leise, gefährlich und unvergesslich.

Genre
Romance
Author
B_W
Status
Ongoing
Chapters
40
Rating
n/a
Age Rating
16+

Prolog

Man sagt, Tokio sei eine Stadt der Gegensätze Tradition trifft auf Zukunft, Stille auf Lichterflut, Ordnung auf Chaos. Und irgendwo dazwischen genau zwischen dieser flirrenden Spannung und der Ruhe meiner inneren Stimme traf ich ihn.

Taro Black.

Ich hätte ihn nie bemerken sollen. Nicht in einem Sprachkurs, nicht in einer überfüllten Uni, nicht in dieser Stadt, in der man anonym bleiben kann, wenn man will. Und ich wollte anonym bleiben. Ich war hergekommen, um zu lernen, zu fliehen, zu vergessen. Stattdessen sah ich in diese dunklen Augen und wusste, dass ich alles riskieren würde.

Vielleicht lag es an der Art, wie er “Verlust” aussprach, als wäre das Wort etwas, das ihn nie mehr losließ. Oder an seinem silbernen Ring, der in der Morgensonne aufblitzte, während seine Hände zitterten. Ich wusste damals noch nicht, wer er war Sohn der amerikanischen Black-Mafia, eine lebende Legende in der Schattenwelt. Ich wusste nur, dass er mich ansah, als wäre ich der erste Sonnenaufgang nach einem zu langen Winter.

Ich hätte gehen sollen.

Doch mein Herz fiel zuerst. Und er? Er fiel härter.

Und tief in mir ahnte ich:

Wer sich in der Dunkelheit verliert, kann sich nicht mehr entschuldigen.

Nur hoffen, dass man vergeben wird.