Sein Herz- Mein Risiko

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Summary

Liebe ist gefährlich. Aber was, wenn sie tödlich ist? Ich hätte niemals zu diesem Treffen erscheinen sollen. Nicht, als ich seinen Namen hörte. Nicht, als ich wusste, wer er war – oder viel schlimmer: was er war. Don Adriano de Luca. Der Sohn des gefürchtetsten Mafiabosses Süditaliens. Charmant, eiskalt, tödlich schön. Alles an ihm war ein Warnsignal – und doch fühlte es sich an, als würde mein Herz endlich schlagen, wenn er in der Nähe war. Ich wusste, was er war. Er wusste nicht, woher ich wirklich kam (und ich auch nicht) Und was uns verband, konnte uns beide zerstören.

Status
Ongoing
Chapters
4
Rating
n/a
Age Rating
18+

Kapitel 1

Isabella

Ich bin Isabella Romano, 20 Jahre und Studentin. Mit meiner besten Freundin Sofia Vitelli studiere ich Finanzwesen. Wir kennen uns seit klein auf an. Sofias Eltern sind reich, aber mehr weiss ich nicht. Was ihre Eltern beruflich machen ist ein Geheimnis. Weshalb? Das frage ich mich schon seit Jahren. Aber ich habe aufgehört Fragen zu stellen. Ich selbst, komme aus einfachen Verhältnissen. Als kleines Kind wurde ich adoptiert. Meine richtigen Eltern habe ich nie kennen gelernt und ich weiss auch nicht wer sie waren. Aber das ist mir egal. Meine Adoptiveltern haben mich aufgezogen, als wäre ich ihr eigenes Kind.

Freitags gehen Sofia und ich meistens in unsere Stammbar „ Luciano“. Dort treffen wir uns mit Freunden.

Sofia und ich haben uns gerade für unseren Abend fertig gemacht und warten auf unser Taxi. Die Fahrt zum Luciano ist kurz, aber ihre Eltern möchten nicht, dass sie in der Gegend herum läuft. Weshalb verstehe ich nicht. Aber ich kenne es nicht anders.

Als wir ankamen, war es mittlerweile 21:00 Uhr und die Bar füllte sich langsam. Wir setzten uns an unseren Stammtisch und warteten auf die anderen. Komischerweise war es heute Abend sehr voll.

„Warum ist es heute so voll hier?“, fragte ich Sofia und sie zuckte mit der Schulter. Sofia liebte viele Menschen, aber ich zog es vor etwas Ruhe zu haben. Sofia versuchte mich immer mit einem Mann zu verkuppeln, aber ich lehnte ab. Ich warte auf den Richtigen.

Die Bar hatte zwei Stockwerke. Im oberen Bereich waren meistens die VIPs. Der untere Bereich hatte eine große Tanzfläche und mehrere Sitzecken. Sofia verbrachte die meiste Zeit auf der Tanzfläche, aber ich blieb lieber in der Sitzecke und beobachtete.

Aber heute war alles anders. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass wir beobachtet wurden. Als ich Sofia von meinem Gefühl erzählte, tat sie es einfach ab und erklärte es damit, dass wir heute Abend sexy aussahen und die Männer uns deswegen ansahen. Es hatte keinen Sinn mit Sofia zu streiten.

Sofia war sehr selbstbewusst, ich war genau das Gegenteil. Wir unterschieden uns nicht nur im Charakter, sondern auch im Aussehen. Sofia war schlank und blond, ich hingegen hatte Kurven und dunkle Haare. Durch meine Kurven fühlte ich mich zu dick. Heute hatte mich überreden lassen, ein kurzes, enges, schwarzes Kleid anzuziehen, was meine Kurven betonte. Normalerweise würde ich so etwas nicht tragen.

Sofia kam gerade von der Tanzfläche zurück, als ein Kellner mit einer runde Champagner zu uns kam. „Das haben wir nicht bestellt“, sagte ich. Auch wenn Sofia die Abende meistens bezahlte, wollte ich nicht, dass sie für etwas bezahlte, was wir nicht bestellt haben. „Das geht aufs die Herren aus dem VIP Bereich“, erklärte der Kellner.

Sofia und ich schauten nach oben, aber wir konnten niemanden erkennen. Der Bereich war abgedunkelt, damit keiner von unten etwas sehen konnten. „Haben die Herren einen Namen genannt?“, fragte Sofia den Kellner. „Die Getränke kommen von Herren de Luca“, antwortete der Kellner. Verwirrt sah ich zu Sofia, deren Körper sich sofort anspannte. Wer war er?

Wir bedankten uns und der Kellner verschwand. „Kennst du ihn?“, fragte ich Sofia und sie nickte stumm. „Das ist Adriano de Luca. Ihm gehört die Bar und die halbe Stadt. Er ist gefährlich und man sollte keine Geschenke von ihm ablehnen“. Sofia klang ernst, was sie normalerweise nicht ist.

Diese Information machte mich stutzig. Ich hatte von ihm noch nie gehört. Aber Sofias Reaktion machte mir Angst.

Die anderen kamen zu unserem Tisch und wunderten sich über den Champagner. Ich erzählte ihnen, was passiert ist. Da auch sie von reichen Familien abstammten, versteiften sie sich bei diesem Namen ebenfalls. Aber keiner wollte mir etwas sagen. Also hakte ich nach.

Sofia seufzte. „Don Adriano de Luca ist ein Mafiaboss. Er ist nicht nur irgendeiner , sondern der König. Es wäre unklug, etwas von ihm abzulehnen.“. Jetzt dämmerte es mir. Ich habe von der Mafia gehört. Meine Eltern haben manchmal über sie gesprochen.

Die Familie de Luca regiert über die gesamte Stadt. Keiner stellt sich ihnen in den Weg, auch nicht die Polizei. Niemand der leben möchte, widerspricht ihnen. Luca ist der Erbe und soll in die Fußstapfen seines Vaters treten.

Aber warum schickt er uns Getränke? Hat er keine Frau?

„Ich habe gehört, dass Adriano eine Frau sucht. Er darf das Erbe nur antreten, wenn er heiratet. Soweit ich weiss, ist er ledig und hat nur Bekanntschaften. Er ist ein Playboy und feiert gerne. Trotzdem fürchten ihn alle. Er ist gemein und keiner hat überlebt, der sich gegen ihn gestellt hat.“, erzählte Sofia. „Woher weisst du das?“, fragte ich. Keiner von uns hatte etwas mit der Mafia zu tun, oder doch? „Meine Eltern reden oft über die Familie“, war die einzige Antwort die ich bekam.

Ich wollte nichts mit der Mafia zu tun haben. Luca soll sehr gut aussehend sein, aber trotzdem blieb ich bei meiner Meinung. Wer wollte schon so ein Leben haben?

Den restlichen Abend haben wir kein Wort mehr über Luca oder die Mafia gesprochen. Das war mir auch lieber so. Um mich von dem Thema abzulenken, ging ich doch mit auf die Tanzfläche. Sofia und ich tanzten ausgelassen und ich vergaß unser Gespräch.

Sofia tanzte mit einem Typen eng umschlungen und verschwand plötzlich mit ihm. Na toll, jetzt war ich auf mich alleine gestellt. Ich tanzte weiter zur Musik. Sofia würde nicht abhauen ohne mich. Das hat sie noch nie gemacht. Dieser Gedanke beruhigte mich.

Meine Hände gingen bei Tanzen nach oben und ich schloss meine Augen. Meine Hüften bewegten sich von alleine und wiegten sich mit dem Takt zur Musik. Ich kannte den Song nicht, aber er gefiel mir trotzdem. Von der Musik ließ ich mich leiten und genoss das Gefühl.

Plötzlich spürte ich jemanden hinter mir. Ich wollte mich gerade umdrehen, da spürte ich eine Hand auf meinem Bauch, die mich an eine starke Brust drückte. Eine tiefe Stimme flüsterte in mein Ohr" Nicht umdrehen. Mach einfach weiter".

Irgendwie machte mich diese Stimme an, aber sie ließ mich auch fürchten. Was war nur mit mir los? Ich tat das, was der fremde wollte. Irgendwie fühlte ich mich zu ihm hingezogen. Dieses Gefühl hatte ich nicht nie. Ich wollte ihn berühren und mit meinen Händen durch sein Haar fahren.

Hat mir jemand etwas in meinen Drink getan? Was ist das für ein Gefühl? Mein Herz wird warm und es breitet sich bis in meine Vagina aus. Ich bin noch Jungfrau, also kenne ich dieses Gefühl nicht. Aber ich spüre Nässe in meinem Höschen. Das kann doch jetzt nicht wahr sein. Meine Periode kann es nicht sein, denn die hatte ich erst vor ein paar Tagen. Dieser Kerl lässt mich Dinge fühlen, die ich meinem ganzen Leben noch von keinem Mann gefühlt habe.

Ich bewegte meine Hüften weiter und konnte sein Ding an meinem Hintern spüren. Also ließ ich ihn auch nicht kalt. Das reizte mich noch mehr. Mit meiner rechten Hand griff ich in sein Haar und zog ihn näher zu mir. Er hatte kurzes Haar und es war weich. Er war aber um einiges größer als ich, da ich meinen Arm strecken musste. Da ich 1,65 m groß bin, musste er um die 1,90 m sein oder größer.

Wir tanzten eine Weile so zusammen. Es war das schönste Gefühl, dass ich je in meinem Leben hatte. Seine Hand war groß und ließ meinen ganzen Körper kribbeln. Ich wollte nicht, dass seine Berührungen aufhörten. Seine Lippen streiften meinen Hals und ich bekam eine Gänsehaut. Automatisch neigte ich meinen Kopf, um ihm einen besseren Zugang zu geben. Mein Gehirn war benebelt und ich konnte keinen klaren Gedanken fassen.

"Geh morgen mit mir essen. Ich will dich besser kennen lernen", raunte er in mein Ohr. Oh mein Gott, alleine diese Stimme machte mich schon ganz verrückt. Sollte ich Ja sagen? Ich kenne ihn doch gar nicht. Ich weiß noch nicht einmal, wie er aussieht. Wie sollte ich ihn erkennen?

"Woher soll ich wissen, wer du bist, wenn ich dein Gesicht nicht sehen kann?", fragte ich. Er kam wieder näher an mein Ohr heran. "Du wirst mich erkennen, aber für dich, werde ich eine Rose dabei haben. Daran wirst du mich erkennen. Gib mir dein Handy und ich werde dir die genauen Daten schicken". Ich muss verrückt sein, dass ich zu so etwas zustimme. Vielleicht ist er ein Mörder? Aber da mein Gehirn gerade nicht funtioniert, griff ich in meine Tasche und holte mein Handy heraus. Nach ein paar Sekunden gab er es mir zurück und ich steckte es wieder ein.

"Bis Morgen Bella, ich muss jetzt gehen. Ich kann es kaum erwarten dich wieder zu sehen", sagte er und küsste meine Wange. Zum Glück konnte er mein Gesicht nicht sehen, denn es glühte und ich war bestimmt rot. Ich hatte schonmal Jungs geküsst, aber dieser kleine Kuss fühlte sich so intim an. Aber woher kannte er meinen Namen?

Ich muss Sofia finden, damit wir gehen können und ich brauche ihren Rat. Zur Not werde ich das Treffen einfach ausfallen lassen, sobald mein Gehirn wieder funktioniert.