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Es war ein normaler Montagmorgen.
Naja, wenn man normal sagen konnte, wenn du physische Störungen hast und dich alle hassten.
Ich saß hier ganz alleine in einem viel zu vollem Bus.
Ich war schon immer eine Einzelgängerin. Wer möchte schon ein Mädchen, dass kurze braune Haare mit Ponys hatte. Dazu ein ungeschminktes Gesicht, in das niemand schaute.
Ich schaute noch draußen und drehte den Song lauter, der gerade aus meinen Kopfhörern spielte.
,,Memories consume Like opening the wound I'm picking me apart again
You all assume I'm safe here in my room Unless I try to start again
I don't want to be the one The battles always choose 'Cause inside I realize That I'm the one confused
I don't know what's worth fighting for Or why I have to scream I don't know why I instigate And say what I don't mean I don't know how I got this way I know it's not alright So, I'm breaking the habit I'm breaking the habit tonight", plärrte aus meinen Kopfhörer.
Ich beobachte, wie die Landschaft an mir vorbeizog.
Vereinzelte Regentropfen sammelten sich an der Scheibe und flossen nach unten.
Mit einem Ruck blieb mein unerfüllter Bus vor meiner noch überfüllteren Schule an.
Es war Herbst. Die Blätter verloren ihre Farben und es roch nach kühler Luft.
Genau dass war meine Lieblingsjahreszeit, weil niemand mehr in ihren tollen Körpern angeben konnten.
Ich stand auf nd stieg aus.
Draußen hob ich meinen Kopf und atmete tief ein.
Als der erste Regentropfen meine Nasenspitze traf, zog ich meine Kapuze tiefer und lief in einen schnelleren Tempo in Richtung Schule.
An sich war meine Schule sehr schön gestaltet. Ihr Pausenhof war geschmückt mit verschieden Baumarten.
Die Farben der Hauswand war in einem schlichten grau gehalten.
Als ich durch die Türen der Schule trat, empfing mich Wärme und der Geruch nach frischen Blumen.
Ich machte den Song aus.
In einem schnellen Tempo lief ich zu meinem Spind und packte mir meine Schulsachen für diesen erledigen Schultag.
Geschichte, Deutsch, Englisch und Kunst erwarten mich heute.
,,Na wenn haben wir da?", fragte eine Stimme, die mich bei ihrem Klang erstarren ließ.
,,Ein kleines Emokind, was nach Aufmerksamkeit sucht.", sagte die andere Stimme.
Das waren meine Peiniger, die mein eigentliches schönes Leben zerstörten.
Die eine war Lisa. Sie war blond. Ihr Gesicht bestand nur aus Schminke. Sie war die Anführerin unter ihrer kleinen Freundesgruppe.
Die anderen waren Sina, Sarah und Mia. Alle waren Lisa's Schatten. Sie sahen gleich aus und redeten gleich.
Sie dachte sie seien schon, nur weil ihnen die Jungs hinterher gafften. Aber sie waren hässlich. Hässlich in ihrer Art.
Ich wollte vorbei an ihnen, doch Lisa hielt mich am Arm auf.
Ich zischte vor Schmerz auf, denn ich hatte Schnitte unter meinem Pullover. Schnitte noch einem Anfall. Lisa wusste es und provozierte damit noch mehr Schmerzen.
Zischend entriss ich ihr meinen Arm und lief in einem schnellem Tempo in Richtung Klassenzimmer.
Ich hoffte inständig, dass heute ein ruhiger Tag wurde.
Dieser Gedanke sollte bestraft werden, wie ich später feststellen musste.