Das Erbe der weißen Schlange

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Summary

Cira glaubt nicht mehr an ein Zuhause. Zwei Adoptionen sind schon gescheitert. Doch in der Villa ihrer neuen Familie stößt sie auf ein Geheimnis, das ihr Leben verändert: Eine weiße Schlange, mit goldenen Augen offenbart ihr, dass sie eine Hexe ist. Während dunkle Stimmen sie verfolgen und die Erinnerung an den Mord an ihren Eltern zurückkehrt, muss Cira lernen, ihrer Gabe zu vertrauen. Denn das, was in ihr erwacht, ist mächtiger und gefährlicher, als sie jemals ahnte.

Status
Ongoing
Chapters
9
Rating
n/a
Age Rating
16+

Kapitel 1 Der Anfang

POV. Cira

“Cira wie weit bist du? Die, die dich adoptieren möchten sind in eine Stunde da, also raus aus dem Bett.” “Ich will nicht!”

Britta ist meine Heimmutter. Ich lebe jetzt schon seit 7 Jahren im Heim. Ich wurde schon 2 mal adoptiert, aber ich war den immer zu schlecht gelaunt. In der High school wurde ich auch immer gemobbt, weil ich so anderst aussehe. Ich schaute in den Spiegel, in meine goldenen Augen.

“Aller guten Dinge sind drei, noch schlimmer kann diese Adoption nicht werden.” Ich setzte meine Kontaktlinsen ein und kämmte mir meine silbernd, glänzenden Haare zurück.

7 Jahre ist es jetzt schon her, seit meine Eltern tot sind. Langsam kamen mir die Tränen. Vor 7 Jahren und immer noch vermisse ich sie. Ich kam nach hause, jedoch stand die Tür einen kleinen Spalt offen, langsam machte ich die Tür weiter auf doch auf einmal hörte ich schreie: “Bitte! Töte uns nicht bitte!” Doch auf einmal wurde alles still. Ich ging ins Wohnzimmer und sah meine Eltern beide erstochen auf dem Boden liegen. Überall war Blut.

Ein klopfen an der Tür holte mich in die Realität zurück. Ich wischte mir die Tränen weg “Ja herein?” die Tür ging auf und Silly, meine Freundin kam herein. “Ich wollte mich noch bei dir verabschieden bevor du gehst.”

Ich stand auf und ging zu Silly. “Ich werde dich auch vermissen.” Ich umarmte sie. “Cira versprich mir das du dieses mal deiner neuen Familie eine Chance gibst, du hast es wirklich verdient.” Ich zog mich zurück und schaute sie an. “Ich kann es nicht versprechen jedoch werde ich es versuchen.″

Britta kam herein. “Cira deine neue Familie ist da. Soll ich dir beim tragen helfen?” Ich schüttelte den Kopf. “Nein, schon gut.” Ich nahm meine Tasche und ging Britta hinterher. Britta blieb vor der Tür stehen und drehte sich zu mir um.

“Eine Sache noch. Cira egal was andere sagen, du bist besonders. Du hast eine Gabe, die dir eines Tages helfen wird.”

Bevor ich fragen kann macht sie die Tür auf und zwei Personen stehen im Büro. Die Frau, hat langes braunes haar. Sie ist wahrscheinlich Linda neben ihr, ein Mann, er hat blondes Haar, seine Augen sehen freundlich aus. “Hallo Cira schön dich wieder zu sehen. Meine Frau hat mir, so vieles über dich erzählt. Mein Name ist außer dem Nils. Es tut mir leid, dass ich beim letzten mal nicht mit kam, ich hatte viel mit der Arbeit zu tun. Ach und das ist unsere Tochter Sera, Sera sag Hallo.”

Sera kam hervor und stellte sich zwischen ihre Eltern. Sie hatte langes blondes Haar, volle rote Lippen und so eine arrogante Art. “Du siehst noch hässlicher aus als Mama dich beschrieben hatte. Deine Augen Igitt und dein silbernes Haar? Einfach nur altmodisch und hässlich.“

Ihr Vater schaute sie warnend an. “Sera reiß dich zusammen.”

”Nein schon gut ich weiß das ich anders aussehe, ich bin es gewöhnt, das Leute mich hässlich finden.”

Er schaute mich sympathievoll an. “Können wir langsam mal gehen? Bis nach London sind es fünf Stunden!” sagte Sera genervt. Linda ging zu mir und nahm meine Tasche.

“Mehr hast du nicht?” “Nein mehr hab ich nicht.” ” Wenn wir in London angekommen sind gehen wir erst mal shoppen. Und kaufen dir schöne, neue Klamotten.” Ich nickte.

Sie gingen als erste aus dem Büro ich umarmte, noch einmal Britta ein letztes Mal. “Danke für alles.” sie lächelt. “Aber immer, wenn du irgendwas brauchst melde dich einfach.” Ich nickte und ging den anderen hinter her als, wir aus dem Heim raus gingen, gingen wir zu einer schwarzen Limousine.

Ich drehte mich noch ein mal um und schaute das Heim noch ein letztes mal an. Das Heim war schon alt, aber es waren über all Blumen Ranken, die bis zum Dach gingen. Der Teich glitzerte.

“Cira du darfst vorne sitzen.” ” Dad ich wollte vorne sitzen!” “Sera benimm dich, lass Cira vorne sitzen.” “Ich kann auch hinten sitzen kein Problem.” Ich setzte mich nach hinten. Sera setzte sich vorne hin. Die ganze Fahrt über schaute ich aus dem Fenster. “Sag mal Cira wie sind deine Eltern eigentlich gestorben?” fragte Sera ironisch. Ihr Vater schaute sie warnend an. “Sie wurden ermordet.”

“Immerhin sind sie dich endlich los. Die haben jetzt bestimmt ein besseres Leben.” Nils begann mit ihr zu streiten. Ich hörte nicht mehr zu weil, ich langsam keine Energie mehr dazu habe.

Sind sie jetzt wirklich besser dran? Ich sah die Auge des Mörders meiner Eltern wieder vor mir. Sie waren so leer, rabenschwarze Augen. Eine warme Hand legt sich auf meine Schulte ich schaute zu Linda. “Hey ist alles okay?” Ich nickte stumm.

Die Müdigkeit übernahm mich und ich schlief schließlich ein. Irgendwann kamen wir an. Langsam machte ich meine Augen wieder auf und sah eine riesige weiße Villa. Die Villa war mit gold geschmückt. Langsam machte ich die Autotür auf. Ich stieg aus. Linda stellte sich hinter mich “Willkommen in deinem neuem Zuhause. Dein Zimmer ist im zweiten Stock fühl dich einfach wie Zuhause” Ich nickte stumm, ich nahm meine Tasche und ging ins Haus.

Das Haus, auch Villa, war weiß und auf dem Boden waren blaue, weiße und graue Marmor Fliesen in einem Muster gelegt. Die Dekorationen waren weiß und die Möbel grau. Insgesamt sah es gemütlich aus. Ich ging weiter. Die Treppe war golden, ich ging nach oben. Oben sah es nicht wirklich anders aus. Nur auf den Bildern waren immer Blumen oder Panoramas zusehen jedoch war auf einem Bild eine weiße Schlange, die Schlange hatte goldene Augen.

“Ein schönes Bild oder?” Ich schaute zu Linda “ja” Linda ging weiter und ich folgte ihr. Sie blieb vor einer weißen Tür stehen. “Das ist dein Zimmer.” Sie machte die Tür auf und ging zur Seite. Als ich hinein ging, sah ich ein Zimmer, dass im schlichten graue gehalten wurde, wo jedoch Bildern von einer weißen Schlange hingen. Das Bett war ein Himmelbett, der Bezug von der Bettdecke war beige. “Es ist wunderschön, danke.”

Ich umarmte sie. Ich merkte wie überrascht sie ist, aber nach einem kurzen Moment umarmte, sie mich zurück. “Ich freue mich, das du bei uns bist, jetzt richte es dir gemütlich ein, um sechs gibt es Abendessen.” Ich nickte und Linda ging.

Nun stand ich ganz alleine in diesem großen Zimmer. Plötzlich fingen die Stimmen wieder an Du bist ein Niemand. Ein Nichts. Wegen dir werden alle sterben! Deine Eltern sind schon tot, sie wollten dich beschützen, jetzt sind sie wegen dir tot!

Ich hielt mir den Kopf fest. Ich rannte aus meinem Zimmer, aus dem Haus hinaus. Ich rannte immer weiter und weiter. Bis in den Wald hinter dem Haus. Irgendwann sank ich auf meine Knie. Bitte es soll aufhören! Diese Stimmen, ich kann nicht mehr es ist zu schwer!

Plötzlich hörte ich ein leises knisterndes Geräusch, ich machte meine Augen auf und vor mir war genau die gleiche Schlange wie auf den Bildern im Haus. “Armes kleines Ding. Ich bin Blos und wer bist du?” “Du- du kannst reden?” Sie kam näher. “Klar kann ich reden!” Bin ich jetzt völlig verrückt geworden?! ich rede mit einer gottverdammten Schlange! Sie sah beleidigt aus “Was du hast meine Gedanken gehört. Tut mir Leid, ich wollte nicht verletzend sein, es ist nur so schwer zu verstehen, das du eine Schlange bist, die wirklich reden kann! Sorry.”

Ich streckte meine Hand aus und sie kam näher und schnupperte an ihr, sie legte dann ihr Köpfchen in meine Hände. “Ich bin Cira, es freut mich dich kennenzulernen Blos.” Sie zischte. “Ich habe ein Gefühl, das du nichts über das Übernatürliche weißt, hab ich Recht?” “Was meinst du mit Übernatürliche?” “Du bist eine Hexe.”

“WAS?!” Sie kam näher. “Du bist eine Hexe und ich bin dein Hexentier, ich gebe dir die Kraft um Dinge, Beispiel schweben zu lassen oder auch Zaubersprüche wie zb. Angriffszauber oder Schutzzauber” sie schlängelt sich mein Arm hoch. “Du machst doch Witze, oder! ich kann keine Hexe sein! Ich war bis vor ein paar Stunden noch ein Mädchen was im Waisenhaus lebt, nein das kann nicht sein! Das ist Nonsens!” Sie sah mich traurig an “Aber du bist eine Hexe und ich bin dein Hexentier und deine neue Familie, wo du bist sind auch alles Hexen. Linda hat eine Katze als Hexentier, Nils einen Adler und Sera hat eine Eule. Und ich bin dein Hexentier eine kleine weiße Schlange mit goldenen Augen ich weiß, ich bin nicht das Tier, wo man sich wünscht, die meisten wünschen sich eher was Großes zum Beispiel einen Hund, ein Pferd, eine Katze, eine Eule, aber ich hatte dieses Gefühl dass du die richtige bist, dass du mal meine Hexe bist und ich verspreche wenn du mich zulässt, kann ich dir helfen deine Kräfte zu Kontrollieren, so dass du es nicht bereuen wirst, denn ohne mich geraten deine Kräfte außer Kontrolle. Wenn du mir nicht glauben solltest, kannst du vielleicht mit Linda oder Nils reden, heute beim Abendessen.”

Ich schaute sie an, sie ist klein und süß aus.

Ich konnte immer noch nicht glauben dass, sie denkt ich wäre eine ‘Hexe’. Ich bin doch ein ganz normales Mädchen, wo einfach nur ein bisschen Glück haben wollte, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Aber meine Zukunft soll mit einer Schlange zusammen hängen? “Aber ich kann keine Hexe sein ich weiß nicht mal, wer meine Eltern sind. Es ist einfach zu viel! Was ist wenn ich das gar nicht will? Ich meine eine Hexe sein, was ist wenn ich es nicht kann. Wenn ich andere Leute verletze?” Sie schaute mich an.

“Ich weiß das du Angst hast davor, aber es ist deine Bestimmung, eine Hexe zu sein und ich werde dir helfen so gut ich kann. Und weißt du. Du hast sogar Glück gehabt mit mir, denn ja die anderen haben alle größere Hexentiere aber, dafür bin ich noch mächtiger als, sie. Weißt du, eine weiße Schlange mit goldenen Augen sind selten. Die letzte gab es zuletzt vor 100 Jahren. Aber vielleicht, wenn du mir immer noch nicht glauben solltest du wirklich noch mal mit Linda reden. Sie könnte dich darüber aufklären.“

Ich nickte und stand auf, mit der Schlange im Arm, ging ich langsam zurück zu der Villa. Als ich die Tür aufmache hörte ich Lindas Stimme “Einfach raus gerannt. Das Essen steht schon auf dem Tisch komm, setz dich erstmal.” Ich ging in die Küche und Linda sah die weiße Schlange in auf meinem Arm.

“Du hast dein Hexentier schon gefunden?” Ich holte tief Luft “Ist das wahr was Blos erzählt?” “Was hat sie dir erzählt?” “Das ich eine Hexe bin und ihr auch und das sie ein magisches Hexen Dings da bums da ist. Stimmt das? Bin ich wirklich eine Hexe?”

″Ja, es stimmt. Du bist eine Hexe, aber wir wussten es nicht. bis wir dich im Heim damals gesehen haben, erst da wussten wir das, du auch eine Hexe bist. Dazu noch eine mächtige. Wenn du richtig unterrichtet wirst, und wie ich sehe, hast du auch schon dein Hexentier. Was ich nicht wusste, dass du eine weiße Schlange als Hexentier findest.”

“Sind meine Eltern deswegen gestorben? Hat der schwarze Mann sie deswegen umgebracht? Weil ICH eine Hexe bin?”