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POV Aria
Er steht so nah, dass ich seinen Herzschlag an meinem Rücken spüre. „Vier Regeln,wenn du hier überleben willst.“, sagt er. Keine Freundlichkeit in der Stimme. Nur Hass, von dem ich selber keine Ahnung habe wo er herkommt.
„Erstens: Du sprichst niemals, nur wenn ich dich dazu auffordere und niemals mit jemand anderem, wenn ich es dir nicht erlaube. Wer es wagt, tötet sich selbst, das gleiche gilt für Berührungen.” „Zweitens: Mein Zimmer und der Keller sind für dich tabu. Betrete sie nicht, solange dir dein Leben lieb ist.” „Drittens: Wenn du mich anlügst, selbst mit Schweigen, wirst du es bereuen. ” „Viertens: Widersprich mir nicht.”
Trotzig knurre ich. Sein Blick verengt sich, aber diesmal spüre ich kein Zittern in meinen Händen. All die Angst, die sich in mir aufgestaut hat, wird zu etwas anderem. Etwas Heißem. Klarem.
“Wegen euch Arschlöchern wurden ich und Gulia versteigert...gehts noch versteigert! ”
Ohne dass ich es merke zieht er ein Halsband aus der Schublade. Leder, rot und besitzergreifend.
Doch ich breche aus, wie ein Vulkan, kommt all die schäumende Wut, die ich vorher unterdrücken musste.
“Ihr seid Monster und von wegen ich lass mich von dir oder sonst wem brechen oder sonst ein Scheiß ,ich bin ein Mensch, zu Teufel mit dir, ich habe eine Familie, ich habe einen fucking freien Willen.Ich...”
Doch er unterbricht mich spottend.
Seine Finger legen das Halsband um meinen Hals, langsam, entschieden. Das Schloss klickt. Ein kleiner, endgültiger Laut.
“Ich denke, ich sollte dich daran erinnern dass du jetzt ein Sklave bist, mein Sklaven und Sklaven haben keinen freien Willen.”
Stockend halte ich den Atem an.
Ich bin jetzt sein Sklave...er kann mit mir machen was er will und es würde niemanden interessieren.
Sein Gesicht nähert sich mir und er zischt:
“Habe ich schon die Strafen erwähnt, nein ich denke nicht, nun gut, also wenn du eine meiner Regeln brichst.”
Er seufzt theatralisch.
“Du wirst einen Besuch in den Keller machen müssen und dort werde ich meine neu gekaufte Ware begutachten, aber falls wir nicht zuhause sein sollten.”
Er beugt sich näher zu mir und seine Bartstoppeln kitzeln mein gesicht.
“Dann werde ich mir jedes mal wenn du die Regel brichst eines deiner Löcher vornehmen und sie füllen.”
Die Worte brennen sich in mein Gehirn und mein ganzer Körper fängt an zu zittern und in diesem Moment bin ich mir sicher.
Ich hasse ihn!
Er ist ein Monster, das kleinere niedermacht und sich daran erfreut, ein Ruck an meinem Halsband erinnert mich daran das ich nur gekauft wurde und das ich nur ein Sklave bin.
Sanft nimmt er mein Gesicht in seine Hände und seufzt.
“Eine der Regeln war, mir nicht zu wiedersprechen, tja du hast meine Regeln gebrochen, ich denke bevor dir einer der Diner dir eine Führung gibt musst du wohl zuerst mit mir den Keller besuchen.”