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Resonanz der Schatten || Jujutsu Kaisen

Summary

Arisa Fushiguro ist mehr als nur die Trägerin der Zehn-Schatten-Technik. In ihr schlummert außerdem die seltene Fähigkeit, Fluchtechniken durch seelische Resonanz zu übernehmen. Während sie versucht, sich in der Welt der Jujuzisten und Fluchgeister nicht selbst zu verlieren, trifft sie ausgerechnet auf die beiden Mächte, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen.

Status
Ongoing
Chapters
30
Rating
n/a
Age Rating
18+

(1) Arisa

Mit dem Rücken an die Backsteinmauer gelehnt, rutschte ich nach unten, bis ich auf dem harten, kalten Asphalt saß. Er war weg. Dieses Mal endgültig. Das hatte ich an seinem Blick erkannt.

Eigentlich war es ein warmer Sommerabend, und trotzdem zitterte ich. Tränen liefen mir über die Wangen, der salzige Geschmack breitete sich auf meinen Lippen aus. Der Geruch nach Zigaretten und Alkohol hing in der Luft, und ich wollte hier so schnell wie möglich verschwinden. Aber ich war noch nicht bereit, aufzugeben. Also stemmte ich mich an der Mauer hoch und wischte mir die Tränen aus dem Gesicht. Ich würde in diesen verdammten Club gehen und Choso überzeugen, dass er die falsche Entscheidung getroffen hatte.

Er hatte versprochen, sich mit mir aus dieser ganzen Sache zwischen Fluchgeistern und Jujuzisten rauszuhalten. Ich hatte mich seinetwegen ständig mit meinem Bruder Megumi gestritten, weil ich mich weigerte, an der Jujutsu-Akademie zu studieren. Doch Choso war nicht der einzige Grund, warum ich mich aus dem Ganzen raushalten wollte.

Das Prophezeiungs-Mädchen. So nannten sie mich. Als wäre ich nichts weiter als ein Werkzeug. Aber ich hatte kein Interesse an dieser Verantwortung oder daran, von irgendwem benutzt zu werden, um den Sieg zu erringen. Mehr als alles andere hatte ich mir ein normales Leben gewünscht. So normal wie es eben sein konnte, wenn man aus einer der großen Jujuzisten-Familien stammte und in jemanden verliebt war, der nur zur Hälfte ein Mensch war.

Choso hatte in den letzten Wochen viel Zeit mit Fluchgeistern verbracht, die laut den Jujuzisten in die Sondergefahrenstufe fielen. Von ihnen wusste er, dass sie das Mädchen aus der Prophezeiung finden und ihre Macht benutzen wollten. Deswegen schloss er sich ihnen an. Und auch wenn ich wusste, dass er das tat, um mich zu beschützen, verhinderte es nicht, dass ich an diesem Abend mit gebrochenem Herzen in einer Gasse saß und mir die Augen aus dem Kopf heulte.

Hier war es nicht gerade ungefährlich. Ich wusste von Choso, dass dieser Ort ein beliebter Treffpunkt für Fluchmagier war. Trotzdem musste ich es wenigstens versuchen.

Ich schob mir ein paar lose Haarsträhnen hinter das Ohr, bevor ich zielstrebig auf den Türsteher zuging, der vor der unscheinbaren Tür in der Nebengasse stand. Als er mich sah, glitt sein Blick über meinen Körper und ihm gefiel offenbar, was er sah. Trotzdem hielt er mich mit einer Hand auf.

„Kein Einlass für Jujuzisten.“

„Ich bin kein Jujuzist!“, brachte ich hervor, aber weiter kam ich nicht.

„Du siehst aber so aus, Süße.“ Die Stimme kam nicht vom Türsteher, sondern von jemandem hinter mir. Ich drehte mich um und wollte instinktiv zurückschrecken. Ein Typ stand direkt vor mir, so nah, dass sich unsere Nasenspitzen fast berührten. Ich musste schielen, um ihn näher zu betrachten.

Er war groß, muskulös, und auf seiner Haut zogen sich dunkle, fast wie Tattoos wirkende Linien entlang. Das helle, rosafarbene Haar stand wild in alle Richtungen.

Seine Mundwinkel zuckten. „Außerdem siehst du lecker aus. Du kommst mit mir.“

Bevor ich protestieren konnte, nickte der Türsteher: „Alles, was du wünschst, Sukuna.“

Was? Mir wurde schlagartig übel. Das konnte nicht sein. Sukuna?

Ich wusste von meinem Bruder, dass Sukuna im Körper seines Freundes Yuji steckte, nachdem dieser einen seiner Finger gegessen hatte. Und ich wusste, dass Yuji kontrollieren konnte, ob Sukuna rauskommt oder nicht. Also wie wahrscheinlich war es, dass er genau jetzt hier stand und mich angrinste?

Er nahm meine Hand und zog mich am Türsteher vorbei. Bei der Berührung kribbelte meine Haut. Aber nicht unangenehm, ganz im Gegenteil. Ich war so geschockt, dass ich es nicht schaffte, mich zu wehren. Eigentlich hätte ich weglaufen sollen, aber stattdessen folgte ich ihm.

Ich ging Hand in Hand mit dem König der Flüche in einen Club voller Fluchmagier.

Vor der Bar blieb er stehen und ließ meine Hand los, nicht ohne vorher mit seinem Daumen über meinen Handrücken zu streichen. Dann wandte er sich dem Barkeeper zu. Ich blieb neben ihm, unfähig, mich zu bewegen, und nutzte die Zeit, um mich umzusehen. Der Raum war dunkel, stickig und voller Nebel. Nur drei Tische waren besetzt. Ich suchte nach Choso. Irgendwie hatte ich die Hoffnung, er könnte mich vielleicht aus dieser Situation retten. Doch durch den Nebel erkannte ich kaum Gesichter. War er überhaupt hier?

„Suchst du jemanden?“ Sukuna sah mich über den Rand seines Glases hinweg an. Die Flüssigkeit darin war durchsichtig, aber sicher kein Wasser.

Ich schüttelte nur den Kopf und versuchte den Kloß in meinem Hals hinunterzuschlucken.

„Süße, du kannst ruhig mit mir sprechen. Sonst wird das ein ziemlich einseitiges Gespräch.“

Ich wusste nicht, wieso, aber ich hätte deutlich mehr Angst vor ihm haben müssen, als ich es hatte.

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Good Writing

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Compelling Plot

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Great Character

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Strong Dialog

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