When a Vampire falls in Love with his Victim

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Summary

„Sieh genau hin, süße. Das ist mein wahres ich. Ob Gefühle oder nicht. Ich werde immer ein Monster bleiben." Er biss sich in den Arm und zwang mich sein Blut zu trinken. [...] ------------------ Kira, ein fröhliches und aufgewecktes Mädchen. Ohne ihre beste Freundin, geht gar nichts. Doch nachdem diese von Jake umgebracht wird, verändert sich Kiras Leben komplett. Jake ist ein Vampir aus dem Jahre 1873. Er war gerade mal 18 Jahre alt, als er verwandelt wurde. Auf der suche nach der großen Liebe, geht einiges schief. Daraufhin entführt er das scheinbar unschuldige Mädchen Kira. Sein Plan verläuft alles andere als geplant. Sie müssen zusammen arbeiten, um den Frieden zwischen Vampiren, Hexen, Werwölfen und Menschen aufrecht zu erhalten. Doch da gibt es noch Jake's besten Freund Thomas. Wird er Kira für sich Gewinnen können?

Status
Ongoing
Chapters
22
Rating
4.1 9 reviews
Age Rating
16+

Kapitel 1

Wenn du glaubst, jeden Menschen den du liebst zu verlieren, bleibt dir nichts anderes übrig, als zu versuchen alle zu retten, selbst wenn du selber dabei stirbst. Doch wenn alles anders verläuft wie du gehofft hast, kannst du dich nur noch der Person anschließen, die du am meisten hasst. Hier lag ich nun. Blut übergossen in einem Meer voller Leichen. Ich habe versucht alle vor ihm zu retten, doch dabei sind nicht nur sie gestorben, sondern auch ich. Ich hätte ihm nie vertrauen dürfen, doch die Liebe ist manchmal stärker als der verstand. Ich wachte auf. Das Atmen viel mir schwer. Es fühlte sich an, als würden 20 Messer auf mich einstechen. Ein Hungergefühl überkam mich. Ich hatte angst vor mir selber und wollte wegrennen, doch dann hörte ich seine Stimme....


4 Monate davor


„Und, hast du es schon gehört?", fragte Lisa während sie aufgeregt vor mir hin und her hüpfte. „Was soll ich denn gehört haben?" „Herr Peterson ist nicht mehr daaaaaa!", schrie sie so laut übern Schulhof, das selbst die Lehrer uns blöd anschauten. „Lisa!", schimpfte ich, „du kannst das doch hier nicht so rum schreien!" „Wieso denn nicht? Hier ist doch jeder froh, dass er endlich weg ist." „Dann musst du es aber trotzdem nicht so über den Schulhof schreien." „Was bist du denn heute so launisch?" Ich schaute sie an und zog eine Augenbraue hoch. „Oh.", sagte sie nur. Mia rannte auf uns zu. „Kira, Lisa, wir kriegen heute die Mathe arbeit zurück!" „Oh scheiße, ich habe sowas von verkackt." „Kira, du bist die schlauste von uns. Du wirst die beste Note haben." „Ne, ich glaube diesmal nicht. Ich habe kein bisschen geübt." „KIRA!!" „WAS?!" „Halt die klappe." „Ok.", antwortete ich lachend. Lisa stand daneben und schien in Gedanken verloren. „Lisa? Alles gut?" „Äh ja alles gut." „Was ist los? Du scheinst abgelenkt zu sein." „Ach, ist nur was in der Familie." Mia und ich schauten uns an. Bei ihr war so gar nichts gut.


Es klingelte zur ersten Stunde. Wir setzten uns hin und dann kam meine Rettung. Der Mathe Lehrer war krank. Als Vertretung hatten wir unsere Geschichtslehrerin, mit der wir dann auch Geschichte gemacht haben. Wir sollten kleine Referate machen und diese in zwei Tagen schon vortragen, da wir am Freitag Ferien bekommen. Zum Glück sind es nur mini Referate Lisa und ich verabredeten uns. Mia arbeitete mit ihrem neuen Freund. Dem traue ich immer noch nicht. Auf jeden fall kam das Referat gerade richtig, um bei Lisa zu schauen was los ist.

Wir arbeiteten am Referat und als die Schule fertig war gingen Lisa und ich zu ihr nach Hause.


Sie öffnete die Tür und an der Treppe stand ein Junge, den ich noch nie in meinem ganzen Leben gesehen hatte. „Wer ist das?" „Das ist mein Bruder?" „Äh, seid wann hast du einen Bruder?" „Kira, ich habe schon immer einen Bruder." „Lisa! Ich kenne dich seid 15 Jahren und du hattest nie einen Bruder. Du bist ein Einzel Kind! Ich wüsste es doch wenn du einen Bruder hättest!." Der Junge grinste nur. Irgendwas stimmte hier gewaltig nicht. Ich wüsste es doch wenn sie einen Bruder hätte. Doch auch Lisas Eltern waren sehr davon überzeugt, dass sie einen Bruder hat. Er sah niemandem von der Familie ähnlich. Er kam auf mich zu, reichte mir seine Hand und sagte: „Ich bin Jake." Zögernd nahm ich seine Hand und sagte: „I-I-Ich bin Kira." Er schüttelte vorsichtig meine Hand. Ich schaute ihn skeptisch an, bevor Lisa und ich in ihr Zimmer gingen.

Wie immer machte sie ihren Fernseher an, um die Nachrichten zu hören. Wir fingen mit dem Referat an und auf einmal kam eine Nachricht im Fernseher, die uns beide geschockt hatte. 23 Leichen wurden gestern Nacht im Wald gefunden. 5 von ihnen heute morgen. Der ganze Körper voller Blut, aber im Körper drinnen, kein Tropfen mehr. Lisa und ich schauten uns an. Als es 18 Uhr war, waren wir endlich fertig mit dem Referat und Lisa brachte mich zu Tür. Ich sah wie Jake mich anschaute. Er lächelte kurz und verschwand. Ich verabschiedete mich noch von Lisa bevor ich nach Hause ging.

Die Tür stand offen. „Mama, Papa?" Keine Antwort „Maaaammmmmaaaaa?!" Wieder keine Antwort. Alle Lichter waren noch an, selbst der Fernseher. Ich suchte in allen Räumen. Ich ging die Treppe hoch, doch da war auch niemand. Ich versuchte es im Keller. Schon auf der Treppe waren Blut spuren, weswegen ich mein Taschenmesser nahm, das ich immer bei mir hatte, in die Hand. Dann sah ich sie. Wie die Leichen die im Wald gefunden wurden. Der ganze Körper voller Blut. Ich schrie und rannte zu ihnen. Voller angst rief ich Lisa an. Bereits nach 5 Minuten kam sie mit ihrer Mutter. Lisa versuchte mich zu beruhigen, während ihre Mutter die Polizei rufte. Die Polizei fragte mich aus. Nach 20 Minuten Fragen beantworten, durfte ich mit zu Lisa nach Hause.

Das dreckige Grinsen von Jake verunsicherte mich nur noch mehr.

Ich setzte mich auf die Couch, während Lisas Mutter mir einen Tee in die Hand drückte. Jake setzte sich neben mich, doch ich bewegte mich kein stück. Sein Grinsen ging mir nicht aus dem Kopf. Lisa kam dazu. Nach 30 Minuten des Anschweigens, zog mich Lisa in ihr Zimmer. Wir haben den restlichen Abend nicht wirklich miteinander geredet. Am nächsten morgen weckte uns Lisas Mutter, weil die Polizei da war. Sie hatten sich darum gekümmert das das Haus sauber ist und das meine Tante im Haus einzieht, damit ich weiterhin hier wohnen kann, da ich sonst 5 Stunden von hier weg zu meiner Tante ziehen müsste. Natürlich stand Jake wieder an der Treppe und grinste.


Lisa sagte mir, das sie noch kurz was bei jemandem holen muss und dass ich nicht mit kann und hier bleiben soll. Meine Tante kommt leider erst in 7 Stunden. Also war ich alleine mit Jake, da Lisas Mutter arbeiten muss. Ich wollte gerade die Treppe hoch, als Jake mir auf einmal den weg versperrte. „Was ist dein scheiß Problem?!", schrie ich ihn an. Er grinste nur wieder und ging zur Seite. Ich wusste echt nicht was er von mir wollte. Ich setzte mich in Lisas Zimmer und machte den Fernseher an. Ich hörte die Tür und schaute aus dem Fenster um zu sehen ob jemand rein oder raus gegangen ist. Als ich Jake sah, überkam mich ein Gefühl von Erleichterung. Nun war ich zum Glück nicht mehr mit ihm in einem Haus, aber das würde auch nicht lange dauern.


Nach 2 Stunden alleine im Haus rumgeistern, entschied ich mich dazu spazieren zu gehen. Ich schrieb Lisa eine Nachricht, damit sie sich nicht wundert wenn sie nach Hause kommt. Meine Nachricht kam bei ihr nicht an. Sie hatte noch nie ihr Handy aus. So langsam machte ich mir sorgen. Ich nahm unseren Geheimweg in den Wald. Als ich im Wald ankam, fühlte ich mich beobachtet. Ich hätte schwören können das mich jemand verfolgt. Um so weiter ich lief, um so unwohler fühlte ich mich. Als eine Abzweigung kam, ging ich links um wieder aus dem Wald zu gehen. Als ich ungefähr bei der Mitte der Strecke angekommen war, sah ich Blutspuren auf dem Boden. Ich hielte den Atem an. Ich hoffte, dass es nur von einem Tier war, das blutete. Ich folgte den Blutspuren, auch wenn ich wusste das es eine blöde Idee war. Dann sah ich es.....