Der Brief
Disclaimer: Nichts gehört mir. Nur die Idee dieser Story ist meine eigene. Personen und Orte gehören alle der wundervollen J.K. Rowling
Pairing: Harry x Lucifer
BoyxMan Story... wer damit ein Problem hat bitte nicht weiterlesen.
Spielt nach Band 5. OC Charakter und magische Wesen. Bad Dumbledore. Gewalt jedoch keine Vergewaltigung.
Keine Beta- Leserin, wer Fehler findet darf sie gerne behalten.
„Crucio!" Oh wie er das gequälte Wimmern und die Schreie dieser erschreckend inkompetenten Idioten genoss. Der Anblick dieser sich auf dem Boden windenden Nichtsnutze schaffte es doch immer wieder seine aufkommenden Kopfschmerzen zu lindern und seine beschissene Laune an zu heben. Für die seine Anhänger doch immer wieder selber durch ihre miserablen Neuigkeiten sorgten, die sie ihm überbrachten.
Er war zumindest der Meinung, dass sie dieses kleine Detail langsam begriffen haben sollten. Erfolgreiche Missionen und Aufträge, gut gelaunter Lord Voldemort ... keine Schmerzen. Verbockte Aufträge ... Schmerzen.
So schwer war das doch nicht.
„Ich dulde kein Versagen Yaxley!", zischte der dunkle Lord mit doch recht gefährlich sanfter Stimme, „... ich möchte, dass sich das Ministerium in die Angelegenheiten Hogwarts einmischt.
Ich will, dass der Alte gezwungen ist einen neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste einzustellen, der ihm vom Ministerium vorgeschrieben wird ... ich will einen meiner dafür geeigneten Anhänger diesen Posten besetzen sehen. Wie du das anstellst, ist mir egal! Hast du mich verstanden! Aber überbring mir nicht noch einmal die Nachricht, dass der Minister nicht auf dich hören möchte!"
Der Todesser brachte seinen immer noch durch die Nachwirkungen des Folterfluches zitternden Körper in eine demütig kniende Position. Ohne es auch nur zu wagen, seinem Lord dabei in die wütend rot funkelnden Augen zu sehen, als die schwere Flügeltüre aufflog.
Ohne dem auf ihn gerichteten Zauberstab des dunklen Lords große Aufmerksamkeit zu schenken, eilte Severus Snape mit schnellen Schritten und wehender schwarzer Robe den langen Mittelgang entlang.
Im vorderen Teil des Raumes angekommen sank er anmutig vor seinem Lord, der sich durch die unerwartete Störung mit gezücktem Stab von seinem Thron erhoben und sich noch immer nicht wieder gesetzt hatte, auf ein Knie und senkte demütig sein Haupt. „Mylord. Bitte entschuldigt! Es gibt wichtige Neuigkeiten!"
Langsam ließ sich Lord Voldemort zurück auf seinen Thron sinken, ohne jedoch den intensiven Blick von seinem Meister der Tränke zu nehmen.
„Du kommst von einem Treffen des Geflügelordens?"
Der Hogwartsprofessor nickte kaum sichtbar, „... ja Herr."
Der dunkle Lord überlegte kurz und schenkte seine Aufmerksamkeit dann wieder allen Anwesenden im Raum.
„Die restlichen Berichte werden mir demnächst vorgelegt. Ihr kennt eure Aufgaben. Jetzt geht. Die Versammlung ist hiermit beendet!"
Nach und nach standen die maskierten und in schwarze Roben gehüllten Todesser auf und verließen eiligst den durch einen Zauber vergrößerten Salon um vom Anwesen ihres Lords zu disapparieren. Nicht gewillt den Zorn ihres Herrn auf sich zu ziehen.
Die Einzigen die ohne Aufforderung zurückblieben, war der innerste Kreis des Rotäugigen. Welche jetzt ebenso gespannt auf eine Erklärung des Tränkemeisters warteten wie der Lord selbst.
Eben dieser ließ mit einem leichten Schlenker seiner Hand die Tür ins Schloss fallen. Schickte seine Magie durch das Anwesen, um eventuell magische Signaturen ausfindig zu machen, die nicht mehr vorhanden sein sollten und ließ im Anschluss seine Schlangenillusion fallen, als er keine ausmachen konnte.
Denn nichts weiter war es. Eine Illusion. Ein angsteinflößendes schlangenähnliches Aussehen ohne Haare, Ohren, nur zwei Schlitzen anstelle einer Nase, kaum sichtbaren blassen Schuppen statt normaler menschlicher Haut und durchdringenden roten Augen mit zu schwarzen Schlitzen geformten Pupillen. Eine grauenhafte Gestalt, die jedes magische Geschöpf mit dem Namen Lord Voldemort in Verbindung brachte.
Nur einer kleinen Anzahl von Zauberern und Hexen gestattete er es, über sein richtiges Aussehen Bescheid zu wissen. Sein sogenannter innerer Kreis, die gleichzeitig so etwas wie seine Freunde waren und demnach auch einige Privilegien genossen, von denen der mittlere oder äußere Kreis nicht mal eine Ahnung hatte.
Nun saß anstatt einem Monster, ein fast 1,85 Meter großer, recht schlanker Mann mit definiertem Oberkörper, hohen Wangenknochen, aristokratischen Gesichtszügen und schwarzen Haaren, die zum Nacken hin kürzer wurden, auf dem recht schlichten Thron.
Das Einzige, was noch an die Gestalt des gefürchtetsten Schwarzmagiers dieser Zeit erinnerte, waren die roten Augen, welche einen wärmeren Ton angenommen hatten und zu dem kleinen Lächeln passten, welches in Tom Riddles Gesicht zu sehen war.
Mit einem Schlenker seines Eibenstabes ließ der Lord die zahlreichen Stühle verschwinden und wieder eine lange Tafel in ihrer Mitte erscheinen, währenddem er mit angenehm ruhiger Stimme meinte, „... steh auf Severus und setz dich endlich. Was ist denn so Wichtiges passiert, dass du dich genötigt fühlst, eine Vollversammlung zu sprengen?"
Der Professor für Zaubertränke kam der Aufforderung seines Lords sofort nach und ließ sich mit einer ernsten Miene auf den bequemen Stuhl sinken, der ihm am nächsten stand.
„Der alte Narr hat sich in der heutigen Besprechung zum ersten Mal dazu herabgelassen den so treuen Anhängern der weißen Seite seine Beweggründe etwas näher zu erläutern. Nachdem McGonagall partout keine Ruhe mehr gegeben hat, und wissen wollte, warum die Hand das Suppenhuhns aussieht wie verbrannt und der Werwolf damit angefangen hat, dass man Potter nicht in den Krieg schicken darf. Dem so beherrschten Schulleiter ist doch tatsächlich die Hutschnur geplatzt.
Er war vollkommen außer sich. Er hat in den Raum geworfen, dass du vor deinem Tod Horkruxe erstellt hast, weshalb du auch in jener Nacht bei den Potters nicht gestorben bist.
Dass der Junge in seinem zweiten Schuljahr solch einen Horkrux zerstört hat und ihm selber es jetzt endlich gelungen ist, einen weiteren ausfindig zu machen und zu vernichten. Einer deiner Flüche auf dem Ring, den er gefunden hat, ist wohl für seine verdörrte Hand verantwortlich.
Das Wichtigste jedoch ist, dass er Lupin entgegen gebrüllt hat, dass es notwendig ist, dass du und Potter euch im Kampf gegenüberstehen. Da du den Jungen in dieser einen Nacht, als du ihn töten wolltest ebenfalls zu solch einem Horkrux gemacht hast.
Er hat uns allen erklärt, dass es notwendig ist, dass du den Jungen tötest, denn sonst kannst du nicht getötet werden. Er schickt den Gryffindor wissentlich in seinen eigenen Tod. Er will gar nicht das Potter überlebt. In seiner Rage hat er außerdem erwähnt, dass der Junge ein schwarzmagisches Wesen ist, welches sowieso vernichtet oder versklavt gehört.
Dem es so wie den anderen Kreaturen nicht erlaubt sein sollte frei in der Welt zu existieren.
Dumbledores Ziel ist es, dass er gebrochen wird, ohne es zu merken und seine Aufgabe erfüllt.
Und wenn das nicht klappt, will er ihn an seinem 17. Geburtstag, sobald sein Wesen erwacht, unterwerfen und so gegen dich in den Kampf schicken.
Remus Lupin ist jetzt wahrscheinlich unter den heute anwesenden Personen noch der Einzige auf Potters Seite. Bei Minerva bin ich mir nicht sicher."
Jedem Anwesenden war die Farbe aus dem Gesicht gewichen und Tom flüsterte ungläubig, „... das kann nicht dein Ernst sein Severus!"
Doch der Professor schüttelte den Kopf, „... tut mir leid mein Lord. Doch das waren die Worte des alten Bastards. Harry Potter ist dein Horkrux und ein schwarzmagisches Wesen, das nicht überleben soll."
Der dunkle Lord sank auf seinem Sitz zurück und Narcissa Malfoy meinte leise mit Tränen in den Augen, „... wir müssen irgendwie an den Jungen kommen. Und wenn wir ihn entführen!"
Tom nickte, noch immer in Gedanken, „... du hast recht Narcissa. Wir müssen ihn um jeden Preis beschützen. Wenn das stimmt, was der Alte sagt, dann wohnt in Harry Potters Körper ein Stück meiner Seele und wenn er ein magisches Wesen ist-."
Rabastan Lestrange trank einen Schluck aus seinem Glas, um seinem trockenen Hals Abhilfe zu schaffen, „... hat Dumbles denn auch erwähnt, was er ist?"
Doch noch bevor einer der Anwesenden etwas darauf erwidern konnte, warf Lucius Malfoy mit gerunzelter Stirn und starren Blick auf das gegenüberliegende Fenster in den Raum, „... wenn ich mich nicht täusche, dann sitzt Potters Eule auf dem Fenstersims und will reingelassen werden. Zumindest hat mein Sohn erwähnt, dass Potter solch eine Schneeeule besitzt."
Ausnahmslos jeder Blick richtete sich auf das große Fenster, welches der dunkle Lord nach einigen Augenblicken mit unleserlichem Blick dem Tier öffnete, um es hineinzulassen.
Die Schneeeule flog durch den Raum und landete vor Lord Voldemort auf dem Tisch, schuhute leise und streckte dem Mann ihr Beinchen, an dem ein Brief befestigt war, entgegen.
Ein herzliches 'Hallo' an alle die sich diesen Anfang meiner neuen Geschichte durchgelesen haben :-)
Was soll ich sagen außer... Ich hatte eine neue Idee. Nun ja, ich habe viele Ideen, nur diese hier wird es tatsächlich aufs Papier schaffen. Vielleicht seid ihr ja neugierig und lasst mir eventuell schon ein erstes Review da.
Liebe Grüße








