Prolog
Dantes Sicht
Ich stütze mich auf meinen Ellbogen neben ihr ab. Während sie träumt, beobachte ich, wie sich ihre Augen unter den Lidern bewegen. Vorsichtig streiche ich ihr langes, dunkles Haar hinter die Schulter. So kann ich noch mehr von ihr sehen.
Als ich beschloss, sie als Geisel zu nehmen, wollte ich mich nicht in sie verlieben. Ich dachte nicht einmal, dass ich sie besonders mag. Ich habe sie nur entführt, um meinem Bruder wehzutun.
Mein Plan war es, sie zu brechen und sie unglücklich zu machen. Sie sollte nur so lange hier bleiben, bis mein Bruder seine Schulden bei mir bezahlt hat.
In der Zwischenzeit wollte ich sie ruinieren. Ich wusste, dass es dauern würde, ihre Mauern einzureißen. Aber ich wollte sie völlig aufbrauchen, bevor ich sie zurückschicke.
Das war also der Plan. Aber wie zum Teufel bin ich an diesen Punkt gekommen, an dem ich sie nicht mehr gehen lassen will? Wo bin ich falsch abgebogen? Wenn ich das herausfinde, kann ich diese Gefühle abstellen. Dann kann ich sie zurückschicken, so wie ich es ihr versprochen habe.
Sie hat aufgehört, nach Hause zu wollen, so wie ich es verlangt habe. Ehrlich gesagt hätte ich das nicht gedacht. Vielleicht hat sie kapiert, dass Fragen sie auch nicht schneller heimbringt. Jetzt frage ich mich, ob sie das Gleiche fühlt wie ich. Vielleicht will sie gar nicht weg. Ein Teil von mir freut sich bei dem Gedanken, dass sie mich meinem Bruder vorziehen würde. Ich würde zu gerne sein Gesicht sehen, wenn sie sich für mich entscheidet. Und dann ihr Gesicht, wenn ich ihr sage, dass ich sie gar nicht will. Sie wird sicher verletzt und geschockt sein.
Ich wende den Blick von ihrem friedlichen Gesicht ab. Ein schlechtes Gewissen macht sich in meiner Brust breit. Ich glaube zumindest, dass es das ist. Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie wegen einer Tat schuldig gefühlt.
Mir gefällt dieses Gefühl nicht. Deshalb entscheide ich, dass ich erst mal weg von ihr muss.
Während ich mich anziehe, kann ich nicht aufhören, sie anzustarren. Jede Kurve und jede Linie an ihrem Körper ist verdammt perfekt. Ich habe jeden Zentimeter davon berührt und gekostet. Mein Plan ist aufgegangen. Ich habe sie ruiniert. Ich habe ihre Chance auf ein perfektes Leben und eine perfekte Ehe mit meinem Bruder zerstört.
Scheiß auf ihn und scheiß auf sie. Das sage ich mir selbst, während ich sie ein letztes Mal anschaue. Dann ziehe ich die Tür hinter mir zu.
Es ist an der Zeit, sich daran zu erinnern, warum das alles angefangen hat. Zeit, sie ins Nichts zurückzuschicken. Zeit, wieder der zu werden, der ich eigentlich bin. Die Spielzeit ist vorbei.









Dante you know you’re crazy about her so don’t be an 🫏 and hurt her because it’s going to hurt you just as bad. I think if it’s left up to your brother, he’s not going to spend a lot of energy coming to get her unless he really loves her or moneys involved. She’s crazy about you or you’d be in the bathroom in an ice cold shower.