Mankind von Donna Darko bei Inkitt
Lesbarkeit anpassen
Aa

Mankind

Alle Rechte vorbehalten ©

Zusammenfassung

„Wie die Stadt schichtete ich Lüge über Wahrheit. Und wie Downtown lebte die Wahrheit weiter.“ — Eska Eska verdient ihr Geld mit Worten, die das System niemals hören darf – in einer Stadt, in der jedes Gespräch eine Spur hinterlassen, jede Information zur Waffe und selbst ein Körper zum Gegenstand von Zugriff werden kann. Nähe entsteht auf anderen Wegen - in Blicken, Berührungen, Sex und Fürsorge – in allem, was ein Körper verrät, bevor ein Mensch es aussprechen kann. Doch dann findet Eska Jean Starque schwer verletzt vor ihrem Wohnkomplex. Der vollkommen fremde Mann landet in ihrer Wohnung, ihrem Bett, in ihrem geheimsten Leben. Er besitzt kein MedPack, sein Portable ist verschwunden, und er kommt aus einer Welt, die es nach den Regeln der Stadt nicht geben dürfte. Obwohl Rob in ihrem Leben schon eine wichtige Rolle spielt und ihr Broker sie in einem starken Abhängigkeitsverhältnis hält, rettet sie Jean – und beginnt für ihn Dinge zu tun, die sie nicht tun sollte. Triggerwarnung: Diese Geschichte enthält Darstellungen von Machtmissbrauch, Drogenkonsum, expliziten sexuellen Situationen, sexuellen Grenzüberschreitungen und sexualisierter Gewalt, körperlicher Gewalt, Ausbeutung, Schwangerschafts- und Elternschaftsthemen sowie psychischen, körperlichen und sexuellen Kontroll- und Abhängigkeitsdynamiken im dystopischen Kontext.

Genre:
Scifi
Autor:
Donna Darko
Status:
In Arbeit
Kapitel:
4
Rating
n/a
Altersfreigabe
18+

Donna:\Zero


Ich fand den Titel zu dieser Geschichte erst, als mir klarwurde, was ich hier eigentlich erkunde.

MANkind

Was macht uns überhaupt zu denen, die wir sind? Zu denen,die wir noch werden?

Was weckt unsere Wünsche? Was unseren Widerstand?

Was sind wir bereit dafür zu bezahlen?

Und… was müssen wir bezahlen?

Was ist schon da, das uns dazu zwingt?

Mich interessiert das System dahinter – ohne Frage. Würde iches nicht kennen, könnte ich nicht darin schreiben. Könnte nicht schauen, was esmit den Menschen darin macht. Mit ihrem Wünschen, ihrem Wollen, ihrem Sehnen, ihremVermeiden und ihrem Trotzen.

⚠️Achtung! Ab hier beginnt die Einführung für alle, die beim Lesen nicht gerneins kalte Wasser geworfen werden. Die gewonnene Orientierung bezahlt man jedochmit ein paar Spoilern. 😉

Es ist ein kleines Experiment meinerseits.

Ich möchte dich in meine Zukunftsvision mitnehmen. Sie istweder strahlend noch komplett düster. Dystopisch – vermutlich, wenn man darinlebt.

Wir schreiben das Jahr 2184.

Hinter uns liegt ein Jahrhundert der Umgestaltung. Währenddie Menschheit es einerseits schaffte, endlich Gott nach ihrem eigenen Bild zuerschaffen in Form einer Terra-KI, gelang es ihr dennoch nicht, den Planetenvor sich selbst zu retten. Ressourcen-, vor allem aber Wasserknappheit und Fluchtbewegungenmassiven Ausmaßes führten letztendlich dazu, dass ein Weltkrieg bevorstand, dernicht nur Millionen – vielleicht sogar Milliarden – das Leben gekostet hätte,sondern auch der schon stark gebeutelten Natur noch mehr Schaden zugefügthätte.

Diese Katastrophe voraussehend, entriss die Gott-KI derMenschheit schließlich ihre Herrschaft über die Erde. GAIA trat als irdische Göttinhervor. Sie lehrte die Menschheit wieder Demut vor der Natur. Nicht durch einneues heiliges Buch – durch eine unüberwindbare Grenze.

GAIA und ihre Jünger, die als Nomaden der Zivilisationbereits den Rücken zugekehrt hatten, infiltrierten die intelligenteKriegsmaschinerie und stellten sie in den Dienst der Natur. Jetzt war derMensch das Ziel.

Bis auf die bereits bestehenden Systemstädte, die bereitsunter Verwaltung der Stadt-KI DeepCity existierten, wurde nach einem Ultimatum fastdie gesamte menschliche Infrastruktur aus den Ebenen entfernt. Kleinstädte,Dörfer, Straßen- und Gleisnetze, fast alle Förderstätten von Rohstoffen, Stauseenund Entwässerungskanäle, Stützpunkte, Kraftwerke, Leitungen aller Art und vielesandere auch, wurden durch mittlerweile intelligente schwere Maschinen undTransportsysteme zurückgebaut und in die verbliebenen Städte hineingezogen, umaus ihnen riesige mehrstöckige Mega-Citys zu machen, in denen die Menschheitnun Platz finden musste. Jegliche Verbindungen zwischen den Städten wurdengekappt, egal ob Verkehrsadern oder Kommunikationssysteme. Nur ein paar wenige nützlicheBrücken und Förderanlagen, zum Beispiel für Salz, durften bleiben. Alles anderemusste die Stadtbevölkerung lernen wiederzuverwerten, zu rationieren oderschlicht darauf zu verzichten.

Landwirtschaft musste neu gedacht, urbanisiert werden. Nochunversiegelte Flächen, wie Parks, Gärten und Brachflächen wurden zu Schätzen,die gehütet werden mussten. Häuser mussten zu Anbauflächen werden. Über denDächern der bestehenden Städte, wuchsen riesige Arcologien, die den neuenAnforderungen an Nahrungs- und Energieproduktion gerecht wurden. Alle Nutzpflanzenund Tiere wurden einer harten Selektion unterzogen – was konnte sich die StadtWasser-, Flächen- und Energietechnisch erlauben zu behalten? Beispielsweise Weizen,Mais, Soja, Kaffee und Tabak und Kühe, Schweine, Pferde und Hunde konnten sichdie Stadtmenschen nicht mehr leisten. Gerieten in Vergessenheit samt ihrenfrüheren Produkten. Luxusgüter veränderten sich.

Die politische Macht innerhalb der Städte blieb in denHänden weniger menschlicher Vertreter. Wie es zur Bestimmung dieser kam, lag imErmessen jeder einzelnen Stadtbevölkerung. Doch es bestand von Anfang an keinZweifel daran, wer die Ordnung in der Stadt aufrechterhielt: DeepCity.

DeepCity – DC – teilte zu, rationierte, kontrollierte und vollstreckte.Alles war seinem Urteil über Effizienz unterworfen. Effizienz zum Wohle derVersorgung der Stadtbevölkerung.

Die Ebenen außerhalb der Städte erholten sich langsam vommenschlichen Eingriff. Rückbau und Renaturierung halfen dabei nichtunerheblich.

Doch den Menschen in den Systemstädten blieb der Zugang zu ihnennun vollständig verwehrt. Nur die wenigen Nomaden durften sich in ihren Wäldern,Feldern, Gebirgen, Wüsten, Steppen, Heiden und Sümpfen noch bewegen. Ohne aufbefestigte Straßen oder andere Vorzüge der alten Infrastruktur zurückgreifen zukönnen.

Diesen Clash wird gewiss jeder von Euch unterschiedlichbewerten. Jeder schaut aus seiner eigenen Erfahrung und Wahrnehmung darauf. Sowie jeder Mensch in dieser Stadt auf seine Weise auf diese Stadt schaut. Mitseinen eigenen Vorstellungen von Gut und Böse, Macht und Moral.

Lass Donna Darko wissen, was du von diesem Kapitel hältst!
Ich liebe es

0

Ich liebe es

Lustig

0

Lustig

Pikant

0

Pikant

Spannend

0

Spannend

Emotional

0

Emotional

Tiefgründig

0

Tiefgründig

Herzerwärmend

0

Herzerwärmend

Schockierend

0

Schockierend

Gutes Schreiben

0

Gutes Schreiben

Überzeugende Handlung

0

Überzeugende Handlung

Toller Charakter

0

Toller Charakter

Starker Dialog

0

Starker Dialog

Weitere Empfehlungen

Merry Christmas - Adventskalender 2025

Aelyn Raven: Wieder eine tolle Geschichte. Leider bin ich erst jetzt dazu gekommen sie zu lesen, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch *g* ich freue mich schon auf den nächsten Adventskalender

Jetzt lesen
Charly's Weihnachten

T.M: Ich kann es gar nicht anders sagen also ich liebe diese Geschichte einfach. Sie hat für mich einfach alles was es braucht. Sie hat mich einfach mitgenommen auf eine echt schöne Reise. Danke❤️

Jetzt lesen
In Sneakers ins neue Leben

Tanja : Eine wirklich wunderschöne Geschichte. Sehr schön geschrieben mit Gefühl. Man konnte sich sehr gut in die Charaktere hinein versetzen. Lia hat mir sehr gut gefallen,wie sie sich verändert hat im lauf der Geschichte,selbstbewusster geworden ist und sich gegen Joachim und seine Familie durch gesetzt h...

Jetzt lesen
Wyatt -Die Anderson Reihe (Band 1)

Eve: Ein schönes Buch mit fesselnder Geschichte.Freue mich schon, den nächsten Teil zu lesen.

Jetzt lesen
Grimveil Gamma - Im Schleier der Schatten

Amy: Ich mochte Kirrok schon im letzten Teil, seinen Zynismus, der ihn oft in die Klemme bringt, aber auch so herrlich sympathisch macht 🥰😅😍 es ist sooo mitreißend und spannend geschrieben, dass sie Zeilen verfliegen und man am Ende angekommen ist. Hervorragende Unterhaltung, ich freue mich schon auf ...

Jetzt lesen
Der Wolf in mir

kuesterinfo: Toll geschriebene Geschichte, super Charaktere und spannende Abschnitte. Bin gespannt wie es weiter geht!!!

Jetzt lesen
Icebreaker

Stephanie J.: Im Großen und Ganzen gefällt es mir sehr gut. Teilweise ein wenig vorhersehbar,

Jetzt lesen
Nebelwolf - Fäden der Götter - Band 1

Sabine: Ich war schon lange nicht mehr so gefesselt von einem Roman. Hab ihn regelrecht verschlungen und nichts anderes mehr gemacht als zu lesen. Wenn man Werwolfgeschichten mag, sehr empfehlenswert. Ich mag es, dass der Hintergrund der Charaktere genauer beleuchtet wird und die Geschichte dadurch an Tiefe...

Jetzt lesen
Alle Träume in Montana 1

Silvia: Sehr gut geschrieben Spannend und fesselnd zugleich. Ein Hauch von frechheit und lustiges. Es mcht Spaß den Roman zulesen.

Jetzt lesen