Im Club
Unschuldig… war ich wohl nie. Ob es an meinem Äußeren liegt, an meiner großen Erscheinung, welche mit Tattoos übersät ist, oder ob es an meinem selbstbewussten Lächeln liegt, welches ich mir über die Jahre antrainiert habe.
Mein Name ist Mira, groß, blond, kurvig.
Heute Nacht ist eine besondere Nacht, ich feiere mit meinen Girls meinen 30. Geburtstag. Wir wollen in den nächsten Club gehen und uns die Seele aus dem Leib tanzen. Noch bin ich bei den Vorbereitungen, Haare sitzen, das Makeup muss noch etwas aufgefrischt werden. Ich mache nicht zu viel, da ich nicht noch mehr auffallen will. Alleine durch meine Größe kann ich mich kaum verstecken. Aber irgendwie gefällt es mir, dass mich alle sehen.
Die Girls treffen ein und wir starten mit einer Runde Martini. Lisa und Greta sind, wie immer, wunderschön, jede auf ihre Art und Weise. Wir feiern etwas mit Musik und machen uns nun um 23h auf den Weg in den Club. Schon beim Eingang hören wir den Bass. Drinnen im Club ist es heiß und wir geben unsere Mäntel ab. Ich habe mich für eine schwarze Jeans und ein halb durchsichtiges Oberteil entschieden. Die Bässe gehen durch unsere Körper und wir tanzen durch die Nacht.
Zuerst fällt er mir gar nicht auf. Doch Greta weist mich auf den Kerl an der Bar hin. Er ist alleine hier und beobachtet die Menge beim Tanzen. Groß, schlaksiger Kerl, dunkle wuschelige Haare. Ein leichter drei Tage Bart ziert seine harten Wangenknochen. Unsere Blicke treffen sich, doch ich wende mich sofort ab, ich will heute nur tanzen.
Nach viel Schweiß und durchdringendem Bass gehe ich an die Bar um etwas zu trinken zu holen. Plötzlich steht er neben mir und fragt, ob er mich auf einen Drink einladen darf. An meinem Krönchen, welches ich von meinen Freundinnen zum Geburtstag bekam, erkannte er, dass heute wohl eine besondere Nacht ist. Nachdem vielen Tanzen, bin ich mit einem Drink einverstanden. Ich muss aber weiter zu meinen Girls, sage ich ihm, damit er weiß, dass er gleich wieder verschwinden darf. Doch bei dem einen Drink blieb es nicht. Er sagte nicht viel, doch seine Blicke zogen mich magisch an. Er wirkte ganz ruhig, doch in ihm loderte ein Feuer, welches man nur durch seine dunklen Augen sah.
Ich zog ihn auf die Tanzfläche und schon spürte ich seine Hände auf meinen Hüften und seinen warmen Atem an meinem Hals. Lisa und Greta hatten ebenfalls Gesellschaft bekommen. Eng umschlungen tanzten wir durch die Nacht.
Ich spürte nicht nur seinen Atem an mir, sondern auch seine Erektion. Anscheinend gefiel ihm, was er sah. Plötzlich nahm er mich an der Hand, zog mich zum Rande der Tanzfläche und flüsterte in mein Ohr “Ich will dich”.








