Kapitel 1
„Alles Gute zum Geburtstag, Skylar! Wach auf, sofort!“, hörte ich meinen Bruder Cole in mein Ohr brüllen. Ich stöhnte auf und zog mir mein Kopfkissen über den Kopf, um sie auszublenden.
„Geh weg! Ich versuche hier zu schlafen!“, rief ich durch das Kissen, auch wenn es sicher nur gedämpft zu hören war.
„Na ja, wenn du jetzt nicht aufstehst, müssen wir nachhelfen. Bist du sicher, dass du das willst?“, hörte ich Will, den Ältesten der Drillinge, neckisch fragen. Anstatt ihm zu antworten, drehte ich den Kopf in die andere Richtung.
„Na gut, Skylar. Dann lässt du uns keine andere Wahl.“ Liam, der Jüngste, sagte das, bevor es verdächtig still wurde. Gerade als ich nachsehen wollte, was sie vorhatten, lag ich schon auf dem Boden, mit drei riesigen Kerlen auf mir drauf. Ich stöhnte auf, als ihr Gewicht mich zerquetschte.
„Warum seid ihr so Idioten!“, schrie ich, als sie endlich von mir runterkrochen. Ich meinte das nicht wirklich so, das könnte ich nie. Auch wenn sie extrem nervig sind, sind sie die besten Brüder, die man sich wünschen kann.
„Weil wir dich lieben!“, sang Will laut, während er sich auf seine Ellbogen stützte und mich mit einem neckischen Grinsen beobachtete. Ja, und er soll angeblich der Reife von uns sein. Von wegen.
„Jetzt steh auf. Die Schule fängt gleich an und Mama hat ein Geburtstagsfrühstück als Überraschung gemacht.“ Ich sah sie an, als wären sie dumm (was sie auch sind), wenn sie dachten, dass mich das aus dem Bett kriegen würde.
„Kann ich nicht einfach zu Hause bleiben? Es ist sowieso mein letzter Tag, also was soll der Quatsch?“, fragte ich und biss mir auf die Lippe, um nicht loszulachen, da sie bunte Partyhüte trugen.
Schließlich überredeten sie mich doch noch zum Aufstehen, aber es brauchte viel Überzeugungskraft und eine Bestechung, die Oreos beinhaltete. Ich stand langsam auf, ging ins Badezimmer und nahm eine schnelle Dusche. Als ich fertig war, kam ich heraus und zog mich an. Ich trat vor den Spiegel und betrachtete mein Outfit. Ich trug immer schlichte Sachen. Ich hatte ein einfaches schwarzes T-Shirt, eine dunkelblaue Jeans und Turnschuhe an. Ich sah den Sinn nicht darin, sich für die Schule schick zu machen. Was bringt das schon?
Ich machte mir einen Pferdeschwanz und sparte mir das Make-up, da ich ohnehin keins benutze. Manche Mädchen mögen es, aber ich gehöre nicht dazu. Ich mochte das Gefühl im Gesicht einfach nie. Sobald ich mit meinem Aussehen zufrieden war, ging ich nach unten, wurde aber sofort gestoppt und in jemandes Brust gedrückt. Ich sah hoch und sah, dass es Will war. Danach wurde ich an Cole weitergereicht und schließlich an Liam. Als sie mich endlich runterließen, rang ich nach Luft.
Ich glaube, sie versuchen mich umzubringen.
Ich liebe sie von ganzem Herzen und ich weiß, dass das beruht auf Gegenseitigkeit, aber sie vergessen manchmal, dass sie stärker sind als ich. Mein großes Überraschungsfrühstück waren Pancakes mit Schokostückchen. Lecker. Obwohl Liam versuchte, mir welche zu klauen, weshalb ich fast seine Hand aufgespießt hätte. Zweimal.
Niemand geht an mein Essen.
Nach dem leckeren Frühstück ging ich wieder nach oben, um meine Tasche und meine Hausaufgaben zu holen, die ich vergessen hatte wegzuräumen. Als ich sicher war, dass ich alles hatte, ging ich wieder nach unten. Ich verabschiedete mich von meinen Eltern, bevor ich ins Auto meiner Brüder sprang. Die Fahrt war still; ich las eines meiner Lieblingsbücher, Liam und Cole waren an ihren Handys und Will fuhr.
Ehrlich gesagt war ich so froh, diesen Ort für ein Jahr zu verlassen. Aus irgendeinem Grund ist meine Schule echt hinterher und hackt immer noch auf den „Nerds“ der Schule rum. Was so ziemlich nur auf mich zutrifft. Klar, es gibt auch die „Geeks“, aber alle stempeln mich als den „Nerd“ ab – dämliche Schubladen. Ich werde ständig gemobbt, aber hey, was will man machen? Vielleicht könnte ich mich wehren? Ja, es gibt da nur ein Problem.
Kyle Black.
Er ist der typische, gutaussehende Footballspieler-Arsch. Und der Hauptgrund, warum mein Leben in der Schule die Hölle ist. Klar, manchmal wünschte ich, ich könnte dieses arrogante Grinsen aus seinem Gesicht wischen, aber dann erinnere ich mich daran, dass er der zukünftige Alpha ist. Mit denen legt man sich nicht an. Die Leute nennen mich anscheinend gerne „Nerdy Skylar“.
Das reimt sich nicht einmal!
Ich erinnerte mich immer wieder daran, dass dies mein letzter Tag hier für eine Weile war, also würde ich später endlich von ihnen befreit sein.
Als wir endlich auf dem Schulgelände hielten, schaute ich mich um und sah alle, die mit ihren Freunden rumhingen. Wenigstens weiß ich, dass da ein paar Leute auf mich warten. Das macht es hier ein wenig weniger schmerzhaft. Als ich aus dem Auto stieg, taten meine Brüder es mir gleich.
„Was macht ihr da?“, fragte ich sie, als sie vor mir stehen blieben, die Arme vor der Brust verschränkten und versuchten, bedrohlich zu wirken. Ich rollte mit den Augen, bevor ich ihnen meine Aufmerksamkeit schenkte.
„Jetzt, wo du sechzehn bist und deinen Mate finden kannst, wollen wir ein paar Dinge mit dir besprechen. Wenn du ihn findest, lässt du dich nicht von ihm markieren. Zweitens: Wenn du Schmerzen spürst, rufst du uns sofort an. Spiel nicht die Starke, ruf uns einfach an und wir sind so schnell wie möglich da. Und schließlich holen wir dich hier ab und fahren direkt los. Verstanden?“
„Ja, Väter. Tschüss!“, rief ich zurück und ging zum Schuleingang. Ich sah ihnen nach, wie sie wegfuhren, was mich jetzt nervös machte. Ich schluckte schwer, als ich die Blicke der anderen auf mir spürte. Aber ich konnte mich darauf nicht konzentrieren, denn nur ein Gedanke ging mir ständig durch den Kopf.
„Ich hoffe, ich treffe heute nicht meinen Mate.“









📢 Kuku FM is Looking for English Writers! ✍️
Do you have a passion for storytelling and the ability to develop unique, new concepts? We want to collaborate with you! 🎙️
Kuku FM is seeking English writers who are excited to create and share their stories with us. As part of our collaboration, you'll retain your story rights while partnering with us to bring your tales to life in audiobook format.
If you're interested in getting your story published and heard by a wide audience, let’s connect! Reach out to me at: [email protected].
Let's bring your stories to life! 📚✨
stop
This was such a fun start!