Kapitel 6 - Darkroom
Dimitri war lautlos in der Tür ihres Büros aufgetaucht. Er lächelte und sah entspannt aus. Er hatte zwei hellblau schimmernde Drinks mit Eiswürfeln und stylischen Stahl-Trinkhalmen mitgebracht. Der Anblick dieses leckeren Mannes und der appetitlichen Cocktails versetzte Bridget sofort in eine sinnlich-relaxte Stimmung. Bridget erwiderte das Lächeln, lehnte den Cocktail aber ab. „Sieht verlockend aus, aber ich muss jetzt wirklich mal mit der Arbeit starten! Es ist erst 10 Uhr!“
Dimitri grinste breit. „Seit wann bist du so langweilig?“, provozierte er sie hämisch grinsend. Er stellte die Drinks ab und zog sich kurzerhand das T-Shirt über den Kopf. Dann schlüpfte er flink aus seiner Jeans und stand nun in kurzen, engen Satin-Shorts vor ihr. „Noch immer nicht interessiert?“
Bridget merkte, wie sie von einer Sekunde zur anderen die Kontrolle über sich und ihre Begierden verlor. Sie liebte diese Momente, weil dann eine Überdosis Glückshormone das Kommando über jede einzelne Faser ihres Körpers übernahm. Gleichzeitig hasste sie sich dafür, weil sie genau in diesen Momenten ihrer obersten Maxime – „Behalte immer die Kontrolle!“ – nicht mehr gerecht wurde.
Während ihr Kopf das Für und Wider ihrer beiden Persönlichkeitsanteile abwog, hatte ihr Unterbewusstsein offenbar schon entschieden: Bridget spürte, dass sich eine angenehme Wärme zwischen ihren Schenkeln aufbaute, begleitet von einem erwartungsvollen Prickeln. Schon war sie aufgestanden. Dimitri hatte ein triumphierendes Grinsen aufgesetzt und hielt ihr den Cocktail vors Gesicht, sodass der Trinkhalm ihre Lippen berührte. Bridget ließ ihre Zunge lasziv um den Halm kreisen und ließ ihn schließlich langsam zwischen ihre Lippen gleiten. Dabei ließ sie Dimitri nicht aus den Augen. Sie merkte an seinem gierigen Gesichtsausdruck, dass er es nun war, der die Kontrolle verlor. Wie simpel Männer doch gestrickt waren und wie leicht man sie aus der Fassung bringen konnte! Es hatte keine zwei Minuten gedauert, und schon hatte Bridget das Gefühl, wieder Herrin der Lage zu sein. In diesem Falle täuschte sie sich aber…
Das Zeug, das Dimitri da gemixt hatte, schmeckte herrlich. Es war viel zu stark für diese Tageszeit, aber auch prickelnd-frisch. Bridget schaute Dimitri in die Augen. Sein Gesichtsausdruck war seltsam indifferent. „Rück‘ schon raus mit der Sprache! Da ist doch was, was du mir sagen willst!“, bohrte Bridget nach. Dimitri verzog den Mund. Er schätzte es offenbar nicht, für Bridget wie ein offenes Buch zu sein. Nur einen Augenblick später hatte er sich wieder gefasst.
„Nun, heute kommt ein Geschäftspartner von mir auf das Schiff. Es geht um einen wichtigen, einen sehr wichtigen Deal.“, begann Dimitri. Bridget spitzte die Ohren. Wenn es um Macht, Geld, Luxus und einflussreiche Männer ging, wurde sie immer hellhörig. „Und?“, fragte Bridget amüsiert nach. Sie wusste, dass Dimitri nicht der Typ Mann war, der seine Liebhaberin über geschäftliche Deals informierte. Männer wie er trennten in der Regel das Geschäftliche vom Privaten. Die Frauen sollten im Glauben gelassen werden, dass die Welt der Superreichen nur aus Luxus, Glamour und Dekadenz bestand. Über die manchmal schmutzigen Praktiken des geschäftlichen Alltags sollte möglichst geschwiegen werden.
„Wenn ich dem Herren ein kleines Extra biete, könnte es mit dem Deal klappen.“, sagte Dimitri weiter. War da ein Hauch von Verlegenheit in Dimitris Augen? Bridget war verblüfft, dann aber verstand sie, was Dimitri da andeutete. Sie, Bridget, sollte das kleine Extra sein! Unwillkürlich begann sie ihre Spalte wie eine Knospe zu öffnen. „Deck 2, die Tür hinter dem Fitnessraum, in einer halben Stunde. Ich habe dir in deiner Kabine etwas zurechtgelegt!“, sagte Dimitri dann.
Bridget war kurz verwirrt. Sie war verletzt, weil Dimitri sie wie ein Sexspielzeug behandelte, mit dem selbstverständlich auch andere spielen durften. Sie war irritiert, weil sie trotz des skandalösen Arrangements, das Dimitri für sie getroffen hatte, ihre Geilheit und ihr Gieren nach dem nächsten sexuellen Kick spürte. Bridget merkte auch, dass sie ein wenig verängstigt war über die Tatsache, dass sie ihren sexuellen Impulsen längst nichts mehr in den Weg stellte. Bridget atmete tief durch, kippte den restlichen Drink hinunter und besann sich: Sie nahm sich vom Leben, was dieses zu bieten hatte. Sie war niemandem Rechenschaft schuldig. Die moralischen Standards der Anderen waren irrelevant.
Noch einmal atmete Bridget tief durch. Ihre Verunsicherung legte sich. Ein Grinsen huschte über ihr Gesicht. Nun war sie wieder die, die sie sein wollte. Mit Vorfreude ging sie auf ihre Kabine. Der dünne Latex-Mini, das transparente Oberteil und die Plateau-High-Heels, die Dimitri auf ihr Bett gelegt hatte, überraschten sie nun nicht im Geringsten. Hier ging es nicht mehr um einen edlen, modisch-eleganten Auftritt mit Sex-Appeal, das hier war purer Nutten-Look, der das Testosteron der Männer zum Sprudeln bringen sollte. Bridget machte sich frisch und zog sich um. Dann betrachtete sie sich im Spiegel: Dimitri würde seinen Deal bekommen, soviel war sicher.
Bridget verließ ihre Kabine und stakste den Gang entlang zum Lift. Ihr Herz raste und sie hatte Lust auf Sex. Als sie den Aufzug auf Deck 2 verließ, wartete Dimitri schon auf sie. Er hob kurz eine Augenbraue. Ein lüsternes Grinsen huschte über sein Gesicht. Er nahm sie an der Hand und führte sie am Fitnessraum vorbei zu einer offenstehenden Tür. Der Raum dahinter war völlig dunkel. „Es handelt sich um einen Darkroom. Bist du bereit?“ Bridget fixierte Dimitris Augen. Beide wussten, dass sich Dimitri sehr viel erlaubt hatte. Dimitri versuchte, sich Bridgets Blick zu entziehen. Forsch fasste Bridget ihn mit Daumen und Zeigefinger an seinem Kinn und zwang ihn so, ihr in die Augen zu schauen. „Wenn es dieser Typ nicht bringt, dann will ich einen Blumenstrauß und ein kleines diamantenes Extra als Entschuldigung. Hast du das verstanden?“ Den letzten Satz sagte sie mit besonderer Eindrücklichkeit. Dimitri nickte nur. Bridget entwand sich einer Hand und betrat selbstbewusst den Raum. Es war warm, die Luft duftete nach Rosen, das Lüftungssystem erzeugte einen zarten Wind. Sphärische Klänge mit einer orientalischen Note erfüllten den Raum. Dimitri schloss die Tür hinter sich. Die Decke in diesem Raum erzeugte ein zartes, kaum wahrnehmbares rötlich-violettes Licht. Nach wenigen Momenten hatten sich ihre Augen an dieses Schimmern gewöhnt und sie konnte die Silhouetten von zwei Männern erkennen. Außer Dimitri war da ein zweiter Mann und was Bridget sah, gefiel ihr. Der Typ war groß und muskulös, er hatte breite Schultern. Es dauerte nicht lang und Bridget spürte, wie sich eine kräftige Hand auf ihre Hüfte legte. Jemand war sehr leise von hinten an sie herangetreten. Es war Dimitri. Er legte seine andere Hand auf ihre linke Pobacke. Bridget nahm Dimitris Duft wahr und entspannte sich. Ein herzhafter Klaps klatschte auf ihren sehr stramm in Latex verpackten Arsch.
Nun trat der andere Mann an sie heran. Er stand direkt vor ihr und Bridget bemerkte, dass auch dieser Mann angenehm gepflegt roch, auch wenn der Duft für Bridgets Geschmack eine Nuance zu herb war. Er war weniger zärtlich und vorsichtig, aber sehr geschickt. Lüstern griffen diese Hände nach ihren Brüsten und begannen, das üppige Fleisch auf ihren Rippen zu stimulieren. Bald schon schob der Mann seine Hände unter das enge, transparente Top – er war offenbar gierig auf nackte Haut.
Inzwischen hatte sich Dimitri eng an Bridget herangeschmiegt und drückte ihr eine mächtige Erektion gegen ihr Hinterteil. Bridget vernahm ein leises Stöhnen – Dimitris Lippen waren nur Zentimeter von ihrem Nacken entfernt. Er küsste sie auf den Hals.
Die Dinge beschleunigten sich nun. Eine Hand schob den Minirock hoch und prüfte gekonnt die Feuchte in ihrem Schritt. Jemand schob ihre Beine auseinander, sodass sie nun in deutlicher Grätsche dastand. Nicht nur ihre Lustspalte wurde tastend überprüft. Gierige Hände fassten ihr an den Arsch.
„Bück dich!“ Es war Dimitris Stimme. Seine Stimme klang rau und lüstern. Bridget bückte sich trotzdem und stützte sich mit den Händen unterhalb ihrer eigenen Knie ab. Sexualhormone fluteten ihren Körper, als ein Finger ihren Anus gekonnt mit Gleitgel vorbereitete.
Bridget ging ins Hohlkreuz und präsentierte ihren Arsch so offenherzig wie möglich.
„Braves Mädchen!“, hörte sie Dimitri sagen. Bridget liebte es, wenn sie für ihre sexuellen Reize gelobt wurde. Sie spürte, wie Dimitri sie an den Hüften packte und sich anschickte, ihr seinen Schwanz in ihr aufnahmebereites Lustzentrum zu schieben. Dann aber überlegte er es sich offenbar anders.
„Du bist der Gast, Anatol!“, hörte sie Dimitri sagen. Dimitri überlies Anatol seinen Platz und dieser ließ sich nicht lange bitten. Kräftige Hände packten Bridgets Hüften und schoben ihren Schoss auf einen prallen, heißen Penis, der vor sexueller Gier heftig pulsierte. Bridget entfuhr ein unterdrücktes Stöhnen, als Anatol in sie eindrang. Seine Stöße waren lustvoll und kräftig, sein Rhythmus perfekt. Bridget gab sich nun völlig ihrer sexuellen Lust hin. Anatol war gut bestückt und durchtrainiert. Überdies verstand er sein Handwerk. Er nahm Bridget so, wie sie genommen werden wollte: animalisch, triebgesteuert, hart zur Sache kommend.
Während Anatol Bridget wieder und immer wieder seinen Schwanz in ihren Unterleib rammte, hatte Dimitri begonnen, seine Erektion an Bridgets Lippen heranzuführen. Gierig griff sie nach diesem göttlichen Penis, doch Dimitri erlaubte es nicht.
„Nicht so gierig, mein Fräulein!“, sagte er und entzog sich ihrem Zugriff, indem er einen Schritt nach hinten machte.
Bridget war längst in ihrer Rolle als unterwürfiges Lustobjekt angekommen. „Nein!“, hörte sie sich wimmernd flehen. „Bleib da!“ Sie wusste, dass es Dimitri gefiel, wenn sie sich beim Sex so unterwürfig gab. Bridget schlüpfte aber nicht in diese Rolle, weil es Dimitri oder anderen Männern gefiel. In ihr selbst war diese unerklärliche, gleichermaßen magische wie unwiderstehliche Kraft, die sie in die Position der Unterwürfigkeit hineinsog. Der sexuelle Kontrollverlust war wie ein Rausch. Nur wenn sie betrunken war, sich dem Shopping-Exzess hingab oder gefickt wurde erlebte sie dieses Gefühl der totalen Schrankenlosigkeit.
Dimitris angeschwollenes Teil war schon feucht, trotzdem streichelte er damit ihre Wangen. Immer wieder versuchte Bridget, mit ihren Lippen nach dem Phallus zu schnappen. „Du willst meinen Schwanz wirklich haben?“, fragte Dimitri mit süffisanter Stimme, nachdem Bridget wieder erfolglos versucht hatte, seinen Penis in ihrer Mundhöhle zu versenken.
Bridgets Atem ging unregelmäßig. Sie konnte nur an die zwei mächtigen Schwänze denken, die sie gerade bearbeiteten und vor lauter Lust fiel ihr das Luftholen schwer. Außerdem waren Anatols Stöße so heftig, dass sie sich bemühen musste, auf ihren Heels nicht das Gleichgewicht zu verlieren.
Endlich erlöste Dimitri Bridget von ihren Lustqualen. Er packte Bridget mit beiden Händen am Hinterkopf und schob ihr genüsslich sein tropfendes Glied zwischen die Lippen. Bridget saugte und leckte und konnte nicht genug bekommen.
„Ich habe selten ein so gieriges Mädchen erlebt!“, sagte Anatol schließlich, ebenfalls schwer atmend und mit fremdländischem Akzent. Er gab Bridget einen anerkennenden Klaps auf den Po und entzog sie ihr. „Ich brauche eine Pause, Mann!“, stöhnte er. Dimitri tat es ihm gleich. Sein Lustpegel war in gefährliche Höhen gewandert und wenn Bridget so weitermachte, würde er sehr bald sehr heftig abspritzen.
Nachdem sich ihr die Männer entzogen hatten, ebbte auch Bridgets sexuelle Trance ein wenig ab. Jetzt erst spürte sie ihre schmerzenden Füße. Schwindel erfasste sie, als sie sich nach langer, gebückter Haltung wieder aufrichtete und der Blutdruck in ihrem Kopf nachließ. Sie wischte sich über den Mund. Der Oralsex mit Dimitri hatte ihr Makeup garantiert übel zugerichtet.
„Knie dich auf’s Bett!“, befahl Dimitri ein paar Augenblicke später. Bridget machte Anstalten, sich ihrer High-Heels zu entledigen. „Anlassen!“, ordnete Dimitri an. Seine Stimme war noch rauer als zuvor. Bridget gehorchte und kletterte auf das Bett. Sie legte die Unterarme auf der Matratze ab und strecke erwartungsvoll ihren Po nach oben. Mit kräftigem Griff sorgte einer der Männer dafür, dass ihre Beine noch weiter gespreizt wurden.
„Schau‘ mal, was ich da für dich habe!“, raunte Dimitri heiser. Eigentlich ging diese Aufforderung ins Leere, weil es zu dunkel war, um mehr als Umrisse und Schatten erkennen zu können. Stattdessen spürte Bridget, dass ihr Dimitri einen harten Gegenstand mit samtig-glatter Oberfläche an die Lippen führte. Bridget dachte an einen Vibrator oder Dildo und öffnete gierig ihren Mund. Wenn die Männer schwächelten, dann würde sie sich eben eine Zeitlang mit diesem Sextoy vergnügen lassen, dachte Bridget mit einem Gefühl der sexuellen Überlegenheit. Niemand konnte mit ihrer sexuellen Lust und Ausdauer mithalten!
Dann aber merkte sie, dass ihr Dimitri einen Analplug in den Mund geschoben hatte, und zwar ein mächtiges Teil. Bridgets Herz raste. Das Ding war wirklich heftig und selbst für sie würde eine Penetration mit diesem Toy eine Herausforderung werden.
„Mach ihn nass, es ist in deinem eigenen Interesse!“ Dimitris Stimme bebte vor Erregung. Er zog den Plug aus ihrem Mund und machte sich eilig davon, um ihren Arsch zu verwöhnen.
Die kurze Phase, in der das lasterhafte Trio von der Mitte des Raumes ins Bett gewechselt war und in der die sexuelle Energie ein wenig nachgelassen hatte, war längst wieder vorbei. Bridget spürte, wie Dimitri mit einem mit Gleitgel einfetteten Finger ihre Rosette langsam auf die große Aufgabe vorbereitete. Anatol war inzwischen auf’s Bett geklettert und hatte sich mit gespreizten Beinen direkt vor ihr Gesicht gesetzt. Ein mächtiges Teil wurde ihr da präsentiert und Bridget ließ sich nicht lange bitten: So ein Schwanz wollte gelutscht werden!
Bridget war schon einige Momente mit Zungen- und Lippenspiel befasst, als Dimitri begann, ihr den mächtigen Analplug in den Arsch zu schieben. Vorsichtig, Millimeter für Millimeter, arbeitete sich das Teil in ihr Innerstes. Manchmal gab Dimitri wieder ein wenig nach, dann ging es weiter, mit sanftem Druck und geschickter Rotation. Mit jedem neuen Millimeter wurde das Feuerwerk an sexuellen Eindrücken, das sie empfand, bunter, greller und schließlich verschlang ihr Körper mit einer kurzen und sich himmlisch anfühlenden Kontraktion das Präsent, das ihr Dimitri gemacht hatte.
„Wie gierig du doch bist!“, stöhnte Dimitri. „Wie ich dich kenne, willst du meinen Schwanz auch noch!“ Bridget aber hatte gerade den Mund voll und konnte nicht antworten. Dimitri erwartete auch gar keine Replik auf seine rhetorische Frage, er kannte seine Bridget und machte sich ans Werk. Völlig ausgefüllt von Schwänzen und Analplug gab sich Bridget in den nächsten Minuten einer hemmungslosen und geilen Fickerei hin. Sie stöhnte und schwitzte, die Säfte der Lust rannen in Strömen. Alle drei Spielpartner kamen voll auf ihre Rechnung und irgendwann kehrte Ruhe ein im Darkroom der Huntington.