Das Band zum Alpha

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Summary

Yuna Ates, 18 Jahre alt ist die Tochter des Betas des Alphas der gemeinsam mit seinem ältesten Sohn Torin (19) das Rudel führt. Weder Yuna noch Torin hätten gedacht dass sie des anderen Gefährte waren. Schließlich hatten sie noch nie wirklich Kontakt miteinander gehabt obwohl es doch normal wäre bei ihrer Herkunft... Doch was könnte daran liegen? Das werdet ihr erfahren.

Genre
Fantasy/Romance
Author
Amy
Status
Complete
Chapters
36
Rating
4.5 56 reviews
Age Rating
13+

1

Yuna

Wie ich es bereits gewohnt bin, wache ich mit höllischen Schmerzen auf.

Am gestrigen Abend hat mich mein Vater, Rick Ates der Beta des jetzigen Alphas, John Hallen, der gemeinsam mit seinem Sohn Torin das Rudel führt, mich wieder geschlagen.


Das ist seit meiner Jugend so. Seit dem Tag an dem mein Bruder beschloss ins Rudelhaus zu ziehen, weil dort auch sein bester Freund ist. Der, ratet mal, niemand geringeres ist als:... Torin.


Seit diesem Tag bekomme ich Schläge und Vaters Begründung ist nur, dass ich das Haus nicht verlassen solle, denn ich wäre eine Schande für die Familie, weil ich nicht wie er oder meinem Bruder Jamal ein Beta sei.


Genauer gesagt weiß man nicht was ich bin. Ein Omega, ein Beta, Gamma oder ein Alpha. Obwohl das letztere so ziemlich unwahrscheinlich ist. Oder auch weil er mir wahrscheinlich die Schuld an Mums Tot gibt, dabei kann ich doch nichts dafür, oder?


Oder ist es doch meine Schuld, dass sie nur wegen mir am jenem Abend das Haus verließ, um mir etwas zu holen was ich mir wünschte.


Nur um dann kaltblütig ermordet zu werden. Seit meiner Jugend habe ich das Haus nur 6 Mal im Jahr verlassen und das nur um mich im Wald verwandeln zu können. Immerhin muss ich meiner Wölfin ihren Auslauf geben. Den verdient sie sich auch definitiv.


Sie ist einfach toll. Wann immer es ihr möglich war und ist, versucht sie mich zu schützen.

Irgendwann haben wir jedoch einfach aufgehört, die Angst vor unserem Vater ist einfach zu enorm.


Doch warum tut er das? Ich konnte ja nichts dafür und ich bin sicher wenn Mum noch leben würde, dann hätte sie etwas gesagt. Sie war die einzigste die mich neben meinem Bruder so liebte wie ich war.


Aber mein Vater konnte es nicht. Er ist ein Mann voller Stolz, ein Mann der nur Perfektion und einen perfekten Lebenslauf duldet, auch von seiner Familie. Doch wenn er im Dienst als die Rechte Hand des Alphas ist, ist er wie ausgetauscht.


"Ah..." Gerade in dem Moment als ich aufstehen will, falle ich wieder um. Ich sehe alles nur verschwommen.

Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich gestern nichts getrunken habe... Ich schleppe mich träge in die Küche, wo bereits mein ach so toller Vater auf mich wartet...


"Was für eine Schande, du bist sogar zu Schwach ein paar Schläge auszuhalten." Er schüttelte nur den Kopf " Ach ja? Wer missbraucht denn jeden Abend seine Tochter mit Schlägen, nur um sich besser zu fühlen?"


Ich kann meine Gefühle nicht mehr zurück halten. Genauso wie meine Wölfin. Doch meinem Vater gefällt das absolut nicht.

"So habe ich dich nicht erzogen YunYun. Ich bin sehr enttäuscht von dir.


Das muss bestraft werden. Aber dass muss noch warten. Ich habe einen Dienst zu erfüllen."


Fährt er mich so an, als ob ich die Schuldige wäre. Ich bin so schon kurz vor dem Zusammenbruch, aber ich muss standhaft bleiben, nur etwas länger.

Bis er durch die Tür geht. Ich müsste mich nur noch verwandeln und meine Wölfin würde uns von hier fortbringen. Dann wären wir endlich sicher.


"Tu doch was du willst. ... Vater ... ." "Ha, nicht mal richtig verabschieden. So schwach? Na zum Glück kennt kaum jemand deine Existenz.", durch diese Worte die er mir förmlich ins Gesicht spuckt, weiß ich, das mein Vorhaben richtig ist.


Am gestrigen Abend kurz bevor ich zusammengebrochen bin, textete ich meinem Bruder und erzählte ihm alles. Ich bat ihn es für sich zu behalten damit ich die Flucht problemlos ergreifen kann.


Ich habe keine Ahnung ob er es las oder nicht. Meine Angst ist einfach zu riesig, als dass ich noch länger hier bleiben kann.


Wenn ich weiter hier bleiben würde, dann wäre sicher, das ich nicht lange mehr leben würde.

Aber Vater würde dass eh nicht interessieren. Ihn interessierte es nur das er mich das Fürchten lehrt und sich austoben kann.

Als die Tür zudonnert gehen alle Sinne auf höchste Leistung und ich weiß, dass es Zeit ist zu verschwinden.

Ich setze alle meine Kräfte in Gang um mich in den Wald zu bringen und das ohne umzukippen.

Meine Wölfin übernimmt kurz bevor dies geschehen kann und rennt so gut es geht los. Einfach los. Einfach hier weg. Egal wie geschwächt wir sind. Wir müssen hier weg..