Prolog
Der Boden erbebte und die Erde riss auf, das war, was alle erzählten. Doch was damals wirklich geschah und wie das riesige Loch im Boden wirklich entstand, weis niemand.
Der Abgrund mit den steil abfallenden Felswänden war tiefer, als dass man seinen Boden sehen konnte, geschweige denn hinabsteigen könnte. Niemand wusste, wie tief es wirklich war und einige derer, die hinabgeklettert waren, redeten von geheimnisvollen Wesen, die dort unten hausten. Es waren aber nicht viele Abenteurer nach unten gegangen, und von denen, die gegangen waren, war höchstens eine Handvoll lebend zurückgekehrt. Ihre Erinnerungen jedoch waren verschwommen und aus ihren Mündern kam nur verworrener Kauderwelsch, das niemand wirklich zu verstehen vermochte, oder die, die einiges verstanden und es am liebsten wieder vergessen würden, da es sie an ihrem Verstand zweifeln ließ. Denn wenn sie klare Sätze von sich gaben, waren ihre Geschichten aberwitziger als einige Fantasyromane und es kamen Wesen in ihnen vor, die man sich nicht mal in seinen kühnsten Träumen vorstellen konnte.
Die meisten der Überlebenden kamen jedoch nicht dazu, viel von ihrer Reise zu erzählen, da sie kurz nach ihrer Rückkehr starben.
Jedoch gab es auch wenige Ausnahmen, eine von ihnen, mein Vater.