Die Fünf Völker

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Summary

Die siebzehn jährige Don lebt mit ihrem Vater am Rohl, dem riesigen Loch das vor etlichen Jahren aus unerfindlichen Gründen in der Erde entstand. Nur wenige Menschen sind jeh in den Rohl gestiegen, und noch weniger sind wieder zurück gekommen. Und ihr Vater war einer von ihnen. Er hatte Don aus dem Rohl mit genommen, und jeder war überrascht dass ein so kleines Baby die schwere Reise überlebt hatte. Seitdem lebt sie mit ihrem kranken Vater in einer Hütte an dem ewigen Abgrund. Als eines Tages eine geheimnisvolle Armee die Bewohner des Dorfes und ihren Vater entführte, macht sie sich auf den Weg in den Rohl um sie zu retten. Auf dem Weg findet sie neue Freunde und kommt ihrer Herkunft auf die Spur. Außerdem findet sie heraus, dass es vielleicht Wesen gibt, die für sie bisher nur in den Geschichten ihres Vaters existierten.

Status
Ongoing
Chapters
10
Rating
4.0 5 reviews
Age Rating
16+

Prolog

Der Boden erbebte und die Erde riss auf, das war, was alle erzählten. Doch was damals wirklich geschah und wie das riesige Loch im Boden wirklich entstand, weis niemand.

Der Abgrund mit den steil abfallenden Felswänden war tiefer, als dass man seinen Boden sehen konnte, geschweige denn hinabsteigen könnte. Niemand wusste, wie tief es wirklich war und einige derer, die hinabgeklettert waren, redeten von geheimnisvollen Wesen, die dort unten hausten. Es waren aber nicht viele Abenteurer nach unten gegangen, und von denen, die gegangen waren, war höchstens eine Handvoll lebend zurückgekehrt. Ihre Erinnerungen jedoch waren verschwommen und aus ihren Mündern kam nur verworrener Kauderwelsch, das niemand wirklich zu verstehen vermochte, oder die, die einiges verstanden und es am liebsten wieder vergessen würden, da es sie an ihrem Verstand zweifeln ließ. Denn wenn sie klare Sätze von sich gaben, waren ihre Geschichten aberwitziger als einige Fantasyromane und es kamen Wesen in ihnen vor, die man sich nicht mal in seinen kühnsten Träumen vorstellen konnte.

Die meisten der Überlebenden kamen jedoch nicht dazu, viel von ihrer Reise zu erzählen, da sie kurz nach ihrer Rückkehr starben.

Jedoch gab es auch wenige Ausnahmen, eine von ihnen, mein Vater.