Prolog/Kapitel 1
Mind-Link wird so geschrieben
Träume werden so geschrieben
Gespräche mit dem inneren Wolf so
"Gespräche zwischen Personen so, wenn eine etwas sagt"
Werwölfe können sich ab den Tag ihrer Geburt wandeln und je nach Rang haben sie eine bestimmte Größe
Beta und dessen Mate sind beinahe gleichgestellt wie Alpha und Luna
Werwölfe können ihren Mate ab dem 18 Lebensjahr finden
Rouges sind Rudellose und verwilderte Werwölfe die jeden und alles töten
Wenn ein Alpha getötet wird, wird der Beta der Alpha wenn der Nachwuchs zu jung ist oder auch wenn der Alpha vor seinem Tod keinen Nachfolger mit seiner Mate bekommt
Prolog
Es war vor 4 Jahren, als meine Schwester Jule verkündet hat, dass sie das Rudel verlässt um bei ihrem Mate Ethan zu sein. Dieser soll der Alpha des Sunshine Rudels werden.
Zu diesem Zeitpunkt war ich 14 und konnte nicht ahnen, was das für mich bedeuten würde. Sie sagte mir auch, dass ich nicht mitkommen kann, da ich noch nicht alt genug wäre.
Sobald sich die Tür schloss, drehte er durch. Mein Vater drehte durch und ich konnte nun doch erahnen was mich erwartet.
Weshalb weiß ich nicht, doch damit er vor seinem Rudel nicht durchdrehte oder durchdrehen würde, beschloss er seine einzige zurückgebliebene Tochter als ein Objekt zu sehen und an diesem alles auszulassen.
Sein Beta Erikson wusste über das was mit mir geschah die ganze Zeit bescheid und doch half er mir nicht. So hatte er vom ersten Tag an, sein Versprechen mich zu beschützen, gebrochen.
Diese Tochter bin ich. Livana Moonlight. Ich wurde in einen Keller ohne Fenster eingesperrt und wenn ihr denkt, dass er mich einfach nur schlagen würde, habt ihr euch bei weitem getäuscht.
"Ahhhh! V-vater bitte! Bitte hör auf...." schrie ich mal wieder verzweifelt und spuckte Blut auf den Boden. Doch zu meinem Pech landete es auch auf Vaters Kleidung.
"Du dumme Schickse! Jetzt ist meine Kleidung mit deinem verseuchten Blut beschmiert!" brüllte er mich an und verpasste mir einen Kinnhacken und mit einem silber Messer eine Wunde am Bauch.
"Ahhh!" mein erneuter Schmerzensschrei animierte ihn dazu immer weiter zu machen, obwohl ich schon beinah garnicht mehr am Leben war.
"Liv, bitte gib nicht auf, wir werden hier noch heute rauskommen, ich spüre es. Auch wir werden bald das selbe Glück erfahren wie Jule." kam es versuchend mich zu motivieren von meiner inneren Wölfin.
Obwohl meine innere Wölfin Moon direkt zu mir in meinem Kopf sprach konnte ich sie nur schwach hören und kaum verstehen.
Ich zwang mich dennoch zu einer Antwort.
"Warum bist du dir so sicher Moon? Selbst wenn wir unseren Mate finden sollten, wir haben keine Garantie, dass er uns nicht auch so etwas antun wird oder sein Rudel. Wir können nicht sicher sein, ob wir genauso wie Jule jemals glücklich sein werden. Wir...."
"Ahhhh! M-mein... " mit einem heftigen Peitschenhieb auf meine Oberweite wurde ich aus dem Gespräch zu meiner Wölfin gerissen und musste feststellen, dass sogar mein T-shirt und mein BH durch den Peitschenhieb kaputt gegangen sind.
"Genug geredet mit deiner bescheuerten Wölfin? Du sollst mir gefälligst deine ganze Aufmerksamkeit schenken wenn ich hier bin du dummes Ding!" schrie er mich an und begrabschte mich, in dem er meine Brüste aus dem einst ganzen T-Shirt nahm und schmerzvoll mit dieser rumspielte, bevor er sie wieder in die Fetzen, die meinen Körper nur noch zum Teil bedeckten hineinsteckste.
Gerade in dem Moment wo mich eine weiterer Schlag erwartet hätte, öffnete sich die Tür und Erikson trat ein.
"Alpha ich weiß ich sollte nicht stören, aber wir werden angegriffen. Vom Sunshine Rudel."
Kurz sah er zu mir und ich konnte Reue und Mitleid in seinen Augen erkennen. Ein bisschen zu spä oder?
"Aha, nagut dann greift sie an, sollten sie sich weiter nähern. Ich bin hier noch nicht fertig." sprach mein Vater gleichgültig im Alphaton und Erikson zog seinen Kopf ein.
Erikson verließ den Raum und ließ mich mit diesem Biest allein. "So wie es aussieht muss ich dich loswerden. Ich kann doch nicht zulassen, dass dieses Rudel überhaupt die Möglickeit bekommt, dich mitzunehmen. Genauso wie sie es mit Jule getan haben."
"V-va.." "*hust"* ein Hustanfall unterbrach mich und Blut bahnte sich einen Weg durch meinen Hals in meine Mundhöhle und von dieser aus, aus meinen Mund heraus.
Er lachte mich einfach nur aus und holte sein Jagdgewehr heraus. Er bestückte es mit einer Patrone aus Silber und lud sie anschließend.
"Sag Bey, Bey zu dieser Welt Livana. Dein Leben endet hier.* Vater richtete seine Waffe auf mich, doch bevor er abdrücken konnte wurde die Tür aufgerissen und ich sah nur wie er flüchtete.
Mehrere Gestalten kamen auf mich zu, eine löste meine Fesseln, eine andere rannte auf mich zu und kniete sich vor mir hin.
"ana! Livana! Hörst du mich?! Oh Gott, bitte leb, bitte sei am Leben, dass ist alles meine Schuld" schrie diese Person und ich erkannte diese Stimme sofort.
Damals war sie mein sicherer Hafen. Jule, meine Schwester.
"J-jule?" "*Hust"* "e-es ist nicht deine Sch-schuld." Wisperte ich und ohne unser Werwolfsgehör hätte sie mich wahrscheinlich nicht mal gehört oder verstanden, doch bevor sie etwas erwidern konnte, wurde ich sanft von ihr und an jemanden gezogen.
"Mate" schnurrte Moon schwach in meinem Kopf und ich fiel in einen schweren und tiefen Schlaf. Die letzten Wörter die ich mit in die Dunkelheit nahm, waren folgende.
"Mate, du bist meine Mate. Bitte überleb, ich brauche dich, ich liebe dich!"