Die Liebe gehört den Schwachen

All Rights Reserved ©

Summary

Die 30 jährige Mia lebt mit ihren Mann, ihrer Jugendliebe Ludwig und ihrer Tochter Marie im schönen Hamburg. Sie ist eine anerkannte Ärztin in der Kinderheilkunde, Ludwig ist der Chefarzt der Abteilung für Neuropsychologie. Eines Tages findet sie heraus das Ludwig sie betrügt, kurz entschlossen packt Sie ihre und die Koffer ihrer Tochter, kündigt ihren Job und flieht nach Italien, in die schöne Stadt Trappeto

Status
Ongoing
Chapters
14
Rating
5.0 8 reviews
Age Rating
18+

Kapitel 1 Hamburg

Ich bringe gerade Marie in die Schule und schaue auf die Uhr da ich schon in 30 Minuten zu meiner Schicht ins Krankenhaus muss. Im selben Augenblick ruft Ludwig mich an, "Hey Schatz" sage ich freudig ins Handy "Du Mia, tut mir Leid aber ich bin heute nicht zum Abendessen da, ich muss länger arbeiten" abrupt bleibe ich stehen denn das passiert die letzten Monate mindestens 4 mal in der Woche " och Schatz, weißt du denn nicht welcher Tag heute ist?" Am anderen Ende herrscht Stille, ich höre das er irgendwo drin blättert "Sorry Liebling, ich habe unseren Jahrestag vergessen. Ich habe noch so viele Berichte zu schreiben aber ich mache es wieder Gut und bringe Dir was schönes mit. Wir holen das nach oke?" Ludwig versucht mich mit diesen Sätzen zu beruhigen. Ich atme tief ein und versuche mir meine Enttäuschung nicht anmerken zu lassen. "Oke Schatz, wir holen es nach" antworte ich. "Wir sehen uns heute Abend zuhause." So verabschiedet Er sich schnell und legt auf. An meinem Ohr halte ich immer noch das Handy und höre dem gleichmäßigen Piepen des auflegens zu. Marie holt mich mit ihrer niedlichen Stimme aus der Gedankenwelt "Mami, muss Papi heute wieder länger arbeiten?" Fragt sie mich traurig. "Ja meine Prinzessin aber wir machen es uns heute Abend gemütlich und schauen uns einen Film an oke?" Ich sehe wie Sie hüpfend in meine Arme springt und mir einen Kuss auf die Wange gibt. Vor der Schule gebe ich ihr noch kurz bescheid das Tante Lina sie abholt und mit ihr zum Spielplatz geht bis das ich von der Arbeit komme. "Oke Mami, ich liebe dich." Mit einem Handkuss verabschiedet sich meine kleine Prinzessin und Ich fahre zur Arbeit.


Der Tag zog sich heute extrem in die Länge, nach der Visite musste ich in die Notaufnahme um dort den kleinen Patienten zu helfen, später dann setzte ich mich in mein Büro und versuchte alle Berichte abzuarbeiten. Ich hörte dem Trubel vor meiner Türe zu, 2 Krankenschwestern unterhielten sich leise. Trotzdem konnte ich hören wie Sie über mich sprachen, das ich die letzten Monate so traurig gewirkt hätte und oft in Gedanken gewesen wäre. "Ludwig dagegen scheint ja richtig beflügelt zu sein" antwortet die andere Krankenschwester. Ich versuche meine Ohren von dem Gespräch abzuwenden was mir nur schwer gelingt, nun gut ich ich schalte meine Playlist an und versinke mit italienischer Musik in meine Berichte.


Es ist 18:30 als ich auf meine Uhr sah, Zeit um Feierabend zu machen. Ich ziehe meinen Kittel aus und packe meine Tasche, kurz will ich noch bei meinem Mann in seinem Dienstzimmer vorbei schauen um mir zumindest einen kleinen Kuss abzuholen bevor ich nach Hause fahre. Sein Sekretariat ist leer, Eva seine Sekretärin scheint schon nach Hause gegangen zu sein, so laufe ich an ihrem Tisch vorbei und greife zur Türklinke die mich direkt zu meinen Mann ins Büro bringen würde, doch kurz bevor ich die Türklinke runter drücke höre ich aus seinem Büro Stimmen "Wann willst du ihr das mit uns sagen" höre ich eine weibliche Stimme die mir sehr bekannt vor kommt. "Eva ich brauche noch Zeit und außerdem, was werden wohl die Mitarbeiter hier im Krankenhaus sagen" ertönt Ludwig seine Stimme. Ich erstarre, mein Herz beginnt wild zu pochen, ich habe das Gefühl das mir einer die Luft abschnüren würde. "Mein Liebling, wir gehen nun schon seit fast 2 Jahren diesen Weg, ich möchte nicht mehr auf dich Verzichten" höre ich Eva ruhig sagen "Ich weiß mein Engel, sei dir bewusst wie sehr ich dich Liebe, nicht mehr lange und ich werde Sie für dich verlassen" seine Worte schneiden wie Rasierklingen mein Herz in Stücke. Mit Tränen in den Augen reiße ich die Türe auf und sehe wie Eva, die Sekretärin meines Mannes auf seinem Schoß sitzt und ihn Leidenschaftlich Küsst. Ihre Finger streichen durch seine Haare, er umfasst Währenddessen mit seiner rechten Hand ihre Brust und mit der Linken Hand gleitet er unter ihren Rock. Beide schrecken gleichzeitig auf und sehen zu mir rüber, Ludwig springt von seinem Sessel auf und wirft dabei Eva neben sich auf den Boden. "Schatz, ich kann das erklären es ist anders als du denkst" so versucht Er sich aus seiner misslichen Lage raus zu winden. Mit Tränen in den Augen hebe ich meine Hand und senke den Kopf, "Du brauchst mir nichts mehr zu sagen, ich habe alles gehört" ohne was zu sagen drehe ich mich um und verlasse weinend das Krankenhaus.


Zuhause angekommen, springt direkt Marie in meine Arme und drückt mich mit ihren kleinen Körper so fest wie sie kann "Da bist du ja Mami, ich habe dich so sehr vermisst" mit einem Kuss auf der Wange springt sie wieder aus meinen Armen und läuft zurück ins Esszimmer "Mami komm schnell, schau mal was Tante Lina und ich gebastelt haben" schweigend gehe ich ins Esszimmer um zu schauen was sie denn am Nachmittag gemacht haben. "Mami schau, wir haben ein Herz gebastelt, das da links ist Papa, Du bist rechts und Ich bin in der Mitte" stolz zeigt sie mir Ihr Kunstwerk und im selben Moment schaue ich zu meiner Schwester, meine Augen füllen sich. "Das hast du schön gemacht meine Süße" antwortete ich Ihr. Die ersten salzigen perlen verlassen meine Augen und landen direkt auf meinen Wangen. "Marie geh doch schon mal das Herz an den Kühlschrank hängen, ich komme gleich zu Dir um Dir zu helfen" damut lenkt meine Schwester die kleine Marie ab. Freudig hüpft Marie mit dem Herz in Richtung Küche. Lina steht auf und kommt um den großen Tisch herum zu mir, Sie nimmt mich direkt in den Arm und streicht sanft mit ihrer Hand über meine langen Haaren. "Hey Süße, was ist los, rede mit mir?" Meine Schwester ist so einfühlsam und Vorsichtig das mein Körper erst recht anfängt zu beben "Ludwig, Er...." meine Stimme erstickt unter den Tränen "Was ist mit Ludwig, hat er wieder einen blöden Spruch gelassen?" Fragt sie. "Er..... Er.... Er hat eine Affäre seit fast 2 Jahren!" Antworte Ich und breche weinend in ihren Armen zusammen. "WAAAAAS" schreit sie förmlich in mein Gesicht, "Bist du dir da sicher?". "Ja ich habe ihn mit seiner Sekretärin erwischt als sie miteinander in seinem Büro darüber sprachen und sich fast gegenseitig aufgefressen haben" meine Stimme versagt erneut, "So ein dreckiger Mistkerl" meine Schwester schäumt vor Wut. Ich löse mich aus ihrer Umarmung, gehe zur Kommode rüber um mir ein Taschentuch zu holen. "Was soll ich denn jetzt machen" stammel ich vor mich hin. "Du packst dir jetzt ein paar Sachen für dich und Marie zusammen und dann fahren wir zu mir, du bleibst keine Sekunde länger hier in diesem Haus mit diesem Schwein unter einem Dach" entschlossen nimmt meine Schwester mein Handgelenk und zieht mich ins Ankleidezimmer damit ich Dort unsere Koffer packen kann. Lina beschäftigt sich Währenddessen mit Marie und erzählt ihr das Ich gerade etwas traurig bin und wir nun gemeinsam für ein paar Tage oder Wochen bei ihr bleiben werden.