Perfect Disaster I - Ein Arschloch zum Verlieben

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Summary

Die achtzehnjährige Lila ist unglücklich. Nach dem Tod ihrer Eltern und Schwester, vor drei Jahren, wohnt sie bei ihrer Tante. Noch immer verkraftet sie das alles nicht. Sie beendet die Beziehung zu ihrem Freund Nick, der sie hintergangen hat und verschwindet aus ihrer Kleinstadt in Deutschland. Auf dem Weg lernt sie Mira kennen, die lediglich zu Besuch ist und lässt sich überreden mit nach New York zu kommen. Nur mit einem Rucksack, einer Tasche und ihrer Gitarre fliegt sie in ein fernes Land; auf die andere Seite der Weltkugel. Doch dann kommt Ryan, Miras Bruder. Sie mag ihn nicht sonderlich, aber da ist etwas zwischen den beiden, was sie nicht erklären kann, doch er ist ein Arsch, der die Frauen Reihenweise abschleppt. Noch weiß sie nicht, wer er ist, aber als das herauskommt, ist sie sprachlos und weiß weshalb an jeder Ecke eine andere Frau steht, über die er gerne rutscht. Kann Lila ihre Gefühle in den Griff bekommen oder verliert sich ihr Herz an ihn, obwohl sie weiß, dass er sie niemals lieben wird? Band 1: Perfect Disaster - Ein Arschloch zum Verlieben! Band 2: Perfect Disaster - Hey Arschloch, ich liebe dich! (aus der New - York - Reihe/ Band 1 von 10 / Zwei Bände umfassen immer eine Dilogie / Dilogien können unabhängig voneinander gelesen werden)

Status
Complete
Chapters
53
Rating
5.0 8 reviews
Age Rating
18+

Prolog

Es gibt Tage, da schaffe ich es normal zu sein, aber was ist schon normal? Zumindest ist es für mich das, wenn ich nicht stundenlang an die Wand starre und mit meinen Gedanken in einer anderen Welt bin. Wie so oft. Ständig und ohne Unterlass.

Ich kann nichts dagegen tun. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich mich selbst verliere; im Nichts verschwinde, doch das ist noch ertragbar, wenn ich daran denke wie schlimm es noch sein kann. Denn dann gibt es wiederum die Tage, wo ich nicht mehr weiß, wie ich das alles schaffen soll; wo ich kurz davor stehe komplett aufzugeben. Allein. Ja. Das bin ich und ich kann nichts dagegen tun.

Die Welt dreht sich seit drei Jahren nicht mehr für mich und auch wenn ich mich versuche dagegen zu wehren, zieht mich diese Dunkelheit noch weiter in ein schwarzes Loch. So tief und weit, dass ich es nicht von allein schaffe dort herauszukommen. Da ist niemand, der mich auffängt... oder womöglich will ich es auch bloß nicht. Das kann ich selbst nicht mehr beantworten, denn ich habe mich aufgegeben. Schon längst.

Keine Ahnung, wie ich mein Leben wieder ändern kann, um nicht lauter beschissene Gedanken zu hegen, aber ich habe einfach keinen Bock mehr auf diese ganze Scheiße hier. Mir ist alles egal. Deswegen muss ich hier weg. Zusehen, dass ich aus diesem Loch herauskomme. Irgendwie. Koste es was es wolle. Denn ich weiß: Sonst bin ich komplett verloren.

Nun kann ich nur hoffen, dass es irgendwo einen Platz für mich gibt, an dem ich das Geschehene vergessen kann; dort wo ich endlich wieder einen Sinn in meinem Dasein finde und nicht dahinvegetiere wie ein Aas.

Wenn ich daran denke, was mir geblieben ist, dann ist es echt zum Heulen: ein Rucksack, ein Koffer und meine Gitarre. Nun muss ich sehen, wie ich mit dem Arsch an die Wand komme. Kann ich das? Oder kneife ich wieder wie so oft? Denn ich sitze hier... Nicht zum ersten Mal. Meine Knie schlottern vor Kälte. Wie lange, das weiß ich nicht. Da fährt ein Zug und dort der nächste. Kann ich einsteigen? Schaffe ich es mich zu überwinden?

Ich weiß es selbst nicht, ob ich den Mumm dazu habe. Keine Ahnung. Nur ich muss hier raus. Das ist alles was ich weiß...