Prolog
Ich weiß nicht, wie ich das alles schaffen soll. Nun bin ich hier in New York, um mein Leben neu zu ordnen und es ist beschissener denn je. Was habe ich nur getan? Mit was habe ich das verdient? Warum läuft das Leben einfach nicht in geraden Bahnen? Wenigstens ein einziges Mal?
Ich bin langsam wirklich am Verzweifeln. Vergeblich suche ich diesen Knopf irgendwo in meinem Schädel, damit ich meine Gefühle ausschalten kann, doch ich kann ihn nirgends finden. Mein Verstand ist mir abhandengekommen. Er verwirrt mich, bringt mich durcheinander und macht mich vollkommen wahnsinnig. Was bin ich führ ihn? Was werde ich jemals sein? Ich weiß es nicht.
Ich weiß nur eines: Ich kann nicht ohne diesen Mann. Niemals wieder. Wieso ist er nur in mein Leben getreten? Um es noch mehr zu versauen? Um alles bloß noch schwieriger zu machen? Sieht er denn nicht, wie ich leide? Ist er so blind, oder will er es tatsächlich nicht?
Ich weiß, dass da mehr zwischen uns ist, aber er ist ein Arschloch, der nur sich selbst liebt. Warum ist er so? Er wird sich niemals ändern, das weiß ich. Oder doch? Ach, ich habe doch auch keine Ahnung, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich als einfaches Mädchen diesen Mann wohl niemals bekomme. So sehr ich es auch will. Dabei ist mir schon längst bewusst, dass er mein Herz gestohlen hat. Ich kann mich nicht wehren, kann es mir nicht zurückholen. Aber ich quäle mich. Die Schmerzen in meinem Innersten sind unerträglich.
Nur eines ist gewiss: So kann und will ich nicht weitermachen. Ich darf es einfach nicht, denn das macht mich alles nur noch mehr kaputt und das bin ich so schon genug. Auch wenn meine Seele sich nach ihm verzehrt und auch wenn ich nicht weiß, wie ich ohne diesen Menschen leben soll, ist eines offensichtlich: Ich muss von ihm weg!!!








