Prolog
Es war Nacht, die Dunkelheit hatte das Land bereits verschluckt. Ihr blieb nicht mehr viel Zeit. Heute musste es enden. Sie musste es beenden. Sie musste es aufhalten. Sie musste ihn aufhalten. Sie fürchtete den Tod nicht. Sie hatte auch keine Familie oder Freunde, die sie vermissen würden. Er war ihre einzige Familie und nun musste sie ihn töten. Alles würde heute enden. Ob die Welt es überlebte wusste sie nicht. Auf der Lichtung wartete er bereits, ein Mann, der seit seiner Geburt das Böse verkörperte. Sie zogen ihre Waffen, sie umkreisten sich, dann griff er an, sie kreuzen die Klingen und sprangen wieder auseinander. Sie nutzten all ihre Kräfte. Es vergangen Stunden, bis er ihr in die Schulter stach. Schmerz explodierte in ihrer Schulter. Sie biss die Zähne zusammen und schob das Schwert weiter in ihreSchulter. Als das Schwert bis zum Griff in ihrer Schulter steckte, sah ihm in die roten Augen und schnitt ihm die Kehle durch. Er fiel blutend zu Boden, doch als sein Körper auf dem Boden aufschlug war die Wunde bereits geschlossen. Sie kniete sich neben ihn und sah ihm in die Augen. Das Rote wich aus ihnen und sie wurden wieder Blau. Sie lächelte ihn an und er lächelte zurück. Dann begann sie zu singen. Ein Lied über Natur und das Leben. Mit jedem Ton löste sich sein Körper weiter auf. Als er sich beinahe komplett aufgelöst hatte, stach sie sich selbst in die Brust. Sie sang noch immer. Auch sie begann sich aufzulösen und wurde eins mit der zerstörten Natur ihres Kampfplatzes.