Gefangen in seiner Liebe

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Summary

Francesca Mariano, eine Frau, die ein normales Leben führt. Sie arbeitet bei der Bank und plötzlich merkt sie, dass ihr ein bestimmter Kunde nicht mehr aus dem Kopf geht... Matteo Romano, ein Mann, der nicht normal ist. Er will seine Geschäfte schnell von der Bühne bringen und weiterziehen. Gefährlich ja, trotzdem nicht Gefühllos. Wie können zwei komplett unterschiedliche Menschen, doch den gleichen Weg einschlagen und ein gemeinsames Leben aufbauen. Ob gewollt oder nicht, es wird passieren. Alle Rechte liegen bei mir. Viel Spaß beim Lesen meine Lieben : ) Kontaktdaten: Mail: [email protected] Ihr könnt mich hier erreichen und mir gerne schreiben :) Feedback oder Wünsche sind immer willkommen!

Genre
Romance/Drama
Author
Ay2929
Status
Complete
Chapters
31
Rating
4.3 4 reviews
Age Rating
16+

Kapitel 1



“Francesca, wie lief die Arbeit heute?“, fragt mich meine Mutter neugierig, als sie in mein Zimmer kommt.

Ich habe mich direkt in mein Bett geschmissen, als ich von der Arbeit kam, da ich einfach nur noch kaputt bin.

Stöhnend drehe ich meinen Kopf nach hinten.

“Es war toll, Mama. Du weißt ja, viele Kunden wie immer.“, antworte ich ihr schwach lächelnd.

Sie stellt den Wäschekorb ab und setzt sich neben mich auf mein Bett, um meinen Rücken zu streicheln.

“Ich bin so stolz auf meine Tochter! Ich weiß, dass es nicht einfach ist, aber du schaffst das. Die Arbeit tut dir auch gut, du hast einen geregelten Alltag. Du findest das vielleicht nicht so schön, aber irgendwann schätzt du das.“, erklärt sie mir liebevoll.

Meine Arbeit macht mir Spaß, trotzdem ist es wirklich anstrengend, da man einfach so viel Wissen benötigt.

“Danke, Mama.”

Nach ein paar Minuten steht sie vom Bett auf.

“Das Essen ist fertig, komm schon einmal ins Wohnzimmer. Dein Papa kommt gleich mit deinen Geschwistern.“, sagt sie mir noch, bevor sie aus dem Zimmer läuft.

Bevor ich ins Esszimmer laufe, ziehe ich mich um und schminke mich ab, damit ich mich wieder wohlfühle.

Nach sieben and halb Stunden Arbeit fühlt man sich irgendwie dreckig.

Pfeifend laufe ich ins Esszimmer, nebenbei höre ich auch schon meine Familie kommen.

„Hallo.“, begrüße ich die drei.

„Heute hat sich Lorenzo beim Sport geprügelt.“, petzt Chiara direkt, als sie mich sieht.

Sofort schauen ich wütend zu Lorenzo.

„Dein Ernst? Du machst dir und mir Probleme damit!“, motze ich ihn an.

Er kann sich einfach nicht benehmen, und das interessiert meine Eltern nicht. Meine Mutter sagt immer, ich soll ihn lassen. Sie kümmert sich null um Chiara und Lorenzo, während ich sie gefühlt großziehe. Mein Vater ist eh nur Abends Zuhause uns sonst immer Unterwegs.

„Sei nicht sauer auf mich! Leo hat angefangen und ich habe mich nur gewehrt!“, versucht er sich rauszureden.

Gerade will ich ihn antworten, doch meine Mutter schaut mich warnend an.

Seufzend reibe ich mir über die Stirn.

„Wir reden bevor wir schlafen weiter.“, gebe ich ergeben von mir. Misstrauisch schaut er mich an, doch setzt sich trotzdem an den Tisch.

Ich und meine Mutter laufen in die Küche und bereiten die Teller vor.

Nach den Essen muss ich mich noch um die Küche und Wäsche kümmern. Dann muss ich sowieso wieder schlafen gehen, damit ich Morgen keine Migräne auf der Arbeit bekomme.

„Guten Appetit.”

„Oh mein Gott!“, kreische ich laut herum. Mein Wecker hat mich so erschrocken, weil der Morgens einfach immer so unglaublich laut.

„Sei leiser!“, zischt Chiara herum, weil ich sie anscheinend auch geweckt habe.

„Sorry.“, antworte ich ihr. Für ihre sechzehn Jahre ist sie wirklich frech. Unsere Eltern hätten mich früher auf jeden Fall geschlagen, wenn ich so mit denen gesprochen hätte. Doch bei den beiden ist denen das egal, daher muss ich immer die böse-Eltern-Rolle übernehmen.

Ich zerre mich aus dem Bett und ziehe mich mit meiner Kleidung auf der Toilette und und mache mich direkt frisch. Da ich bei der Bank arbeite, muss ich immer einigermaßen gut aussehen. Ich ziehe heute ein langes schwarzes Kleid an und binde meine Haare zu einem Zopf. Es ist heute schönes Wetter, daher passe ich auf den Blazer. Ich schminke mich schnell und klatsche mir Fondation drauf und steige schnell in mein Auto, um nicht zu spät zu kommen.

Durch meine Arbeit habe ich ein paar Vorteile und viele Mitarbeiterrabatte, dadurch habe ich mir ein Auto leisten können.

Wie immer fahre ich meine fünfzehn Minuten mit dem Auto und parke neben der Filiale.

„Guten Morgen!“, rufe ich laut und die Mitarbeiter, die schon da sind, drehen sich zu mir um.

„Guten Morgen, Frau Mariano.“, antworten sie mir vereinzelt.

Meine Schuhe hallen durch den Raum und ich laufe selbstbewusst in mein Büro.

Auf der Arbeit bin ich anders. Ich werde respektiert und akzeptiert, da ich meine Arbeit gut mache und dementsprechend einen anderen Stellenwert hier habe.

Es macht mir wirklich spaß hier zu arbeiten, auch wenn es nicht immer leicht ist.

Meine Kindheit verlief nicht so schön. Meine Eltern haben mich nicht gut behandelt, es war immer so. In den letzen Jahren bin ich natürlich gewachsen und mit meinen zweiundzwanzig Jahren, können meine Eltern nicht mehr so mit mir umgehen, wie vor zehn Jahren oder so.

Das gute ist, mit Chiara und Lorenzo lief es besser. Naja, sie kümmern sich null um beide. Es war meine Aufgabe gewesen jahrelang, aber beide sind auch stark gewachsen. Chiara ist sechzehn und Lorenzo elf Jahre alt. So klein sind sie also auch nicht mehr.

Genug nachgedacht.

Ich fange mit meiner täglichen Routine an und fange erst einmal an meine Mails zu checken, um mich dann auf meine Termine vorzubereiten.

Los gehts...

„Frau Mariano?“, höre ich, wie mich jemand ruft. Sofort schaue ich von meinem Papierberge auf und blicke in die Augen unserer Auszubildenden.

„Ja?“, frage ich sie lächelnd.

Etwas unwohl betritt sie mein Büro.

„Wir haben vorne am Serviceschalter einen Kunden, der unbedingt auf einen Termin besteht. Auch wenn sie alle zutun haben, will er trotzdem jetzt mit jemanden sprechen. Er sieht auch nicht ganz ungefährlich aus.“, teilt sie mir unsicher mit.

Hm...

Okay, ein Kunde macht einfach Probleme.

„Okay, danke. Ab hier übernehme ich ruhig.”

Zufrieren lächelt sie mich an und verlässt nickend den Raum.

Das wird jetzt ein Spaß.

Summend greife ich nach meinen Schlüsseln und laufe aus meinem Büro, um nach vorne zu gehen.

Meine Schritte hallen wieder durch das Gebäude und selbstsicher schaue ich durch den Raum, bis meine Augen hängen bleiben.

Sofort vergeht mein Summen und ich bleibe stocksteif stehen.