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Die ElementarZauberer

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Summary

In der glitzernden Welt des 19-jährigen Ricky, wo Reichtum und Beliebtheit den Alltag bestimmen, gibt es keinen Platz für das Übernatürliche. Magie? Für ihn ist das nichts weiter als ein Hirngespinst. Doch ein schicksalhafter Autounfall mit seiner Schwester bringt alles ins Wanken. Während Ricky unverletzt bleibt, stellt seine Schwester fest, dass etwas an dieser Geschichte nicht stimmt – keine Verbrennungen, kein Schmerz. Als Blade und Marisa in ihr Leben treten, wird Ricky in eine geheimnisvolle Welt der Elementarzauberer gezogen. Plötzlich muss er sich nicht nur mit der Existenz von Magie auseinandersetzen, sondern auch mit den tiefen Gefühlen, die zwischen ihm und Marisa aufblühen – einem Mädchen, das so ganz anders ist als die, die er bisher kannte. Ihre Unabhängigkeit und ihre Leidenschaft für die Magie der Elemente faszinieren ihn und bringen ihn dazu, seine eigenen Überzeugungen zu hinterfragen. „Die ElementarZauberer“ ist eine fesselnde Geschichte über die unentdeckte Kraft der Elemente und die Stärke einer Liebe, die alle Grenzen überwindet. Werden Ricky und seine Schwester den Herausforderungen dieser neuen Realität gewachsen sein? Entdecke die Magie, die das Schicksal für sie bereithält!

Status
Ongoing
Chapters
4
Rating
n/a
Age Rating
16+

1

Start writing here…Es war ein wundervoller Tag. Ich kam gerade aus dem großen Tor der Schule. Ich sah in die Sonne; wir hatten Spätsommer. So ein Spätsommer, wo es nicht mehr katastrophal heiß ist, dass man sich die Haut abziehen will, aber nicht so kühl, dass man eine leichte Jacke anziehen muss. Das Wetter war perfekt für mich, ich merkte, wie meine Haare glänzten, und ich strich noch einmal sachte über sie.


Es hatte ewig gedauert, bis ich vor dem Spiegel meine Haare so hatte, wie ich sie wollte. Immerhin musste ich als Kapitän der Footballmannschaft auch etwas repräsentieren. Ich ging zu meinem Auto, als ich gerufen wurde. Ich sah hoch und erkannte von Weitem Susanna, die die Treppe herunterkam. Ich lehnte mich an meinen Mercedes-AMG GLE 63 Coupé, den mein Vater mir erst vor kurzem gekauft hatte.


Susanna kam wackelnd auf mich zu und schmiss ihre langen, dunkelblonden Haare mit einem gekonnten Schwung nach hinten. Sie fiel mir fast schon um den Hals und fuhr mit ihren langen, rosa Fingernägeln über meine Brust. „Heute Abend ist eine Party bei Lenny. Kommst du? Ohne dich wird's langweilig.“ Sie schmollte mit ihren roten Lippen. „Tut mir wirklich leid, aber ich muss lernen.“


Sie brummte und ich gab ihr einen Kuss. „Im Ernst, mein alter Herr reißt mir sonst den Kopf ab. Und das hübsche Köpfchen will ich behalten.“


Sie fasste meine Hand, als sie sich etwas von mir weg bewegte, und ließ sie los, als der Abstand zu groß wurde. „Bleib mir treu heute Abend!“ rief ich hinterher, bevor ich meine Autoschlüssel rauskramte.


Ich fuhr los; erst musste ich von der Schule die abgelegenen Seitenstraßen entlang, hier war alles besiedelt von Schulen und Kindergärten. Ein Altenheim gab es auch noch, und dann ging es weiter mit einer Landstraße, die sich zog.


Bevor ich diese passieren konnte, hörte ich soeben noch meinen Namen. „RICKY!“ Ich hörte eine helle Stimme, die ich zuordnen konnte, und trat auf die Bremse, um ein Stück rückwärts zu fahren.


Meine Schwester Lucky stand am Weg. Mit ihren langen, rothaarigen Zöpfen, ihrer blauen Latzhose und ihren gelben Gummistiefeln, der Papagei der Familie. „Mein Schulbus fuhr nicht. Nimm mich mit!“ Sie öffnete die Autotür und setzte sich. „Du kannst mir Sechzehn ruhig laufen!“ murrte ich. „Ich habe wirklich keine Lust, dass du mir mein Auto ruinierst!“


„Und ich habe keine Lust, zu laufen,“ kommentierte sie.


Wir waren absolut unterschiedlich. Ich hatte braune Haare, sie rote. Ich hatte hellbraune Augen, sie hatte blaue. Ich war ein Trendsetter; sie fiel anscheinend jeden Morgen einfach in ihre Kleidung. „Und, wie war die Schule?“ versuchte ich, ein Gespräch aufzubauen.


Wir hatten die Landstraße zur Hälfte durch, langsam hatten wir die trostlose Gegend, wo nicht mal ein Baum stand, hinter uns gelassen. Die ersten Bauernhöfe taten sich auf. Wieso Mum und Dad unbedingt am Arsch der Welt leben mussten, war mir ein Rätsel.


„Beschissen. Wie immer.“ Sie sah aus dem Fenster.


„Oh nein! Der Bauernhof brennt, Ricky!“ rief sie auf einmal. „Das ist doch der, den wir als Kinder besucht haben.“ Ich duckte mich, um besser sehen zu können. Es standen einige Rettungsdienste da, die Drehleiter war voll ausgefahren. Ich sah mir das Feuer kurz an, bevor ich Kopfschmerzen bekam. Wir fuhren weiter. „Alles in Ordnung?“ fragte mich meine Schwester. „Ja. Schon oka— Was ist das denn jetzt?!“ Mein Auto ruckelte und blieb stehen.


„RICKY, DEIN WAGEN BRENNT!“ Ich sah nach vorne und sah es genauso wie meine Schwester. Ich bremste so heftig, dass ich die Kontrolle verlor und wir von der Straße abkamen. Durch ein Wunder standen wir aber ganz normal auf dem Feld. Ich atmete tief ein und aus, und Lucky war wie in Schockstarre. „Wir müssen hier raus! Komm!“ rief ich, doch meine Schwester reagierte nicht; sie stand völlig unter Schock. „Verdammt!“ Ich schnallte mich ab und stieg schnell aus dem Wagen aus, lief um das Auto herum, wo Stichflammen herauskamen, riss die Autotür auf, machte die Schnalle des Gurtes auf und riss sie heraus. In dem Moment kam eine Flamme aus dem Auto und ich musste meine Schwester schützen.


Die Flamme erfasste meinen Rücken, und als wir auf dem Boden landeten, war ich mir sicher, dass ich schwer verletzt war. Aber… ich hatte keine Schmerzen.


Ich hörte ein Zischen. Ich traute mich, hochzuschauen, und sah einen großen Mann, der mit einem Feuerlöscher hantierte.


„Geht es euch gut?!“ Vor mir erschien ein hellbraunes Augenpaar. Warte… Diese Augen hatten einen leichten Rotstich in der Iris. Das gab es doch gar nicht. „Ja… ich… denke schon.“


Das Mädchen stand auf; sie hatte einen Flechtzopf auf der Schulter, war sehr klein und hatte dunkelbraune Haare. Sie lief zu dem Mann hin, der das Feuer unter Kontrolle brachte. Er sah etwas aus wie ein Cowboy. Was sich bestätigte, als er aufhörte, eine anscheinend Diskussion mit dem Mädchen zu führen, kam er auf uns zu.


Seine Haut hatte Sonnenbräune, er trug einen längeren Bart, Falten zeichneten sein Gesicht und er hatte tiefe Lachfalten um die Augen herum. Seine hellblauen Augen strahlten etwas aus, was ich nicht einordnen konnte.


„Geht es euch gut?!“ fragte er und kniete sich zu uns herunter. Ich nickte stumm und meine Schwester tat es ebenfalls.


Ich beobachtete das Mädchen hinter ihm; sie sah sich immer wieder um, als sei sie auf der Hut. Er klopfte mir auf die Schulter. „Ihr solltet euren Vater kontaktieren. Grüßt ihn von mir!“


Ich zog meine Augenbraue zusammen. Er kannte unseren Vater? Ich bin mir sicher, dass ich ihn noch nie gesehen hatte. „A-Aber Sir… Wie ist denn ihr Na—“


„BLADE! Wir müssen los!“ rief das Mädchen scharf.


Dieser Mann stand auf. „Wir sehen uns bald wieder,“ sagte er und lief zu dem Mädchen rüber. Sie stiegen in ihren Geländewagen, der so aussah, als würde er auseinanderfallen, und fuhren weiter.


Ich sah ihnen hinterher, ehe ich mich, außer Atem, auf meinen Rücken fallen ließ. Ich war vollkommen erschöpft. Meine Schwester ging es nicht anders. Sie sagte keinen Ton, aber ihr Blick sagte mir, dass sie glaubte, dass wir mächtig einen an den Kopf bekommen hatten.


„WIE UM HIMMELS WILLEN KANN DAS PASSIEREN, RICHARD?!“ schrie mein Vater mich an. „Ich weiß es nicht! Der Wagen qualmte auf einmal!“ Ich stand an der Treppe; wir kamen gerade rein, ein bis zwei Stunden, nachdem unser Vater zu uns kam, mit uns auf den Abschleppdienst wartete und mit uns dann nach Hause fuhr.


„Hast du eine Ahnung, wie viel der Wagen gekostet hat?!“ — „Ja, Dad. Weiß ich. Frag doch Lucky, man, ich habe nichts getan.“ Ich ging die Treppe hoch. „Falls mich jemand sucht, ich schaue, ob es meinem Körper gut geht.“ Als ich die lange Treppe endlich hinter mir hatte, öffnete ich meine Zimmertür und erschrak mich zu Tode.


Meine Schwester saß auf meinem Bett. „Bist du bescheuert? Raus hier.“ Sie sah mich an. „Findest du das nicht auch merkwürdig?!“ fragte sie mich und ich verdrehte die Augen. Das kannte ich schon. Sie sah in alles ein Zeichen des Universums. „Was? Dass dieser Wagen einen Defekt hatte? Definitiv ja. Die haben Dad siebenundvierzigtausend Dollar dafür abgeknöpft.“


Nicht, dass er das Geld nicht hätte. Ich zog meine College-Jacke aus, hing sie auf meinen Schreibtischstuhl und setzte mich. Ich ließ meine Arme baumeln und legte meinen Kopf nach hinten. „Wir hatten nur einen Autounfall.“ — „Ricky, im Ernst!“ Sie drehte sich zu mir. „Hör auf, ich schneide dir sonst deine Zöpfe ab.“


„Erst ist der Bauernhof am Brennen, alles gut und schön. Du kriegst Migräneattacken, was du im Übrigen immer hast, sobald du Feuer siehst. Dann fängt das Auto an zu fackeln, du hast keinen Kratzer, als du mich beschützt hast, danke übrigens, und dann diese Leute!“ Ich schnalzte mit der Zunge. „Du hast so oft mit Feuer gespielt, du hast nie etwas gehabt, selbst nach einer Verbrennung… die du hättest haben müssen!“


Ich stand genervt auf und ging zu meinem Ganzkörperspiegel. „Hier, wahrscheinlich habe ich alles voller leichter Verbrennungen und mein Adrenalin ist noch zu hoch!“ Ich zog mein Shirt aus und meine Schwester machte Kotzgeräusche. „Der weibliche Besuch findet mich eigentlich geil…“ Ich sah in den Spiegel; ich hatte nicht einen Kratzer.


„Das ist doch nicht normal!“ rief sie. Ich seufzte genervt, ging zu ihr hin, zog sie am Arm hoch und schob sie aus meinem Zimmer. Die Tür verschloss ich sofort. Ich ging sofort an meinen Spiegel zurück.


Da hatte ich Glück im Unglück.

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Shocking

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Good Writing

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Compelling Plot

1

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Great Character

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Great Character

Strong Dialog

1

Strong Dialog

author

wow, es ist Neue Richtung, wir werden in der Welt der Magie
ich freue mich darauf weiter zu lesen

a year

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