RIONA & NICK - Rocky Mountain Elite Hospital 1 (Deutsch)

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Summary

Ich kämpfe gegen meine Dämonen — und gegen ihn. Doch wer gewinnt, wenn Vertrauen zur Waffe wird? -------- Riona O'Malley sucht nach ihrer traumatischen Vergangenheit Schutz im Rocky Mountain Elite Hospital, unter der Obhut des erfahrenen FBI-Psychologen Dr. Nikolaos Damon. Doch tiefe Narben und Misstrauen begleiten sie auf Schritt und Tritt, während das Ärzteteam um ihre Genesung kämpft. Während Nick versucht, ihr Vertrauen zu gewinnen und die Wahrheit aufzudecken, wehrt sich Riona gegen ihre inneren Dämonen – und gegen ihn. In diesem gefährlichen Katz- und Maus-Spiel verschwimmen die Grenzen zwischen professioneller Distanz und intensiver persönlicher Nähe, zwischen Liebe und Hass. Kann Nick Rionas Kampf gegen ihn für sich nutzen? Der packende Auftakt einer neuen Serie, die dich in die dramatischen und emotionalen Welten des Rocky Mountain Elite Hospital entführt, wo Schicksale sich kreuzen und der Kampf ums Leben jeden Tag aufs Neue beginnt.

Status
Complete
Chapters
44
Rating
5.0 2 reviews
Age Rating
18+

Prolog


Rennen.

Sie musste rennen.

Weg von hier, diesem Ort, der Schutz versprach und doch nur Grausamkeit barg.

Grausamkeiten, die sie für immer hinter sich wähnte.

Tränen liefen ihr über das Gesicht, sie wehrte sich mit aller Kraft, biss, trat, kratzte.

Aber die Fesseln schnitten tiefer, unsichtbare Bande ihrer Vergangenheit und dem realen, unnachgiebigen Griff.

Befreien? Eine Illusion? War ihr Widerstand nur ein letztes, wildes Zucken, ein verzweifeltes Aufbäumen gegen die erdrückende Macht?

Der Schlag traf sie, ein eiskalter Blitz, doch im Sturm ihrer Panik kaum mehr als ein ferner Schmerz.

Dann die Hände, brutal, besitzergreifend, die sie zurückwarfen in die weichen Kissen, die sich nun wie ein Grab anfühlten.

Ihre Angst trieb sie an den Abgrund, verzweifelt klammerte sie sich fest. Fliehen. Sie musste fliehen, weg von diesem grausamen Ort.

“Es reicht, Furie, jetzt hat deine Gegenwehr ein Ende.”

Die harten Worte drangen kaum zu ihr durch. Sollte jetzt alles vorbei sein? Sie wollte leben. Sich widersetzen. Überleben. Oder doch nachgeben? Aufgeben? Endlich Ruhe finden…

Sie merkte den Einstich kaum.

Die kalte Kanüle in ihrer Vene. Nur die bleierne Müdigkeit, die sich über ihre Angst legte.

Gefangen in einem Körper, der ihr nicht gehorchte.

Der ihr nicht gehörte.

Ihr Blick verschwamm, sie spürte, wie sie in die dunklen Tiefen eines stillen Ozeans sank. Hass? Angst? Erleichterung?

Würde sie noch leben wollen, wenn sie niemandem mehr trauen konnte?