Fallen ist wie fliegen, nur schöner

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Summary

Bree verstrickt sich immer tiefer in ihre heimliche Beziehung mit Marc, und bald ist es ihr kaum mehr möglich, diesen Umstand noch vor ihrem Ehemann geheim zu halten. Zumal ihr Liebhaber anklingen lässt, dass er sich mehr wünscht von ihr als nur eine Affäre. Obendrein macht es ihr zu schaffen, dass Marc immer wieder Dinge von ihr fordert, über die sie nicht wirklich glücklich ist. Ein Teil dieses Problems ist Dirk, Marcs Geschäftspartner und Freund – und ausgerechnet der ist Veranstalter einer SM-Party, auf der Bree sich völlig fremd fühlt. Und doch soll sie plötzlich kuschen, als wäre sie eine Sklavin …

Status
Complete
Chapters
60
Rating
5.0 2 reviews
Age Rating
18+

Ein paar Worte am Anfang

Jetzt ist es also eine Tatsache – ich bin das, was man eine gefallene Frau nennt. Kopfüber habe ich mich während der beruflichen Abwesenheit meines Mannes in eine wilde Affäre gestürzt. Unüberlegt, das sicherlich – aber mit glühender Leidenschaft und so voller Begeisterung, dass ich dabei kaum einen Gedanken an mögliche Gefahren verschwendet habe, die mir deshalb das Leben schwermachen könnten.

Wem kann ich denn die Schuld dafür geben? Einzig und alleine nur mir. Alles andere wären nur billige Ausreden, mit denen ich versuche, die Tat schönzureden. Natürlich ist da diese Unzufriedenheit, weil ich sexuell bei meinem Mann einfach nicht mehr auf meine Kosten komme, und obwohl ich ihn immer noch liebe, so hat mich das nicht davon abgehalten, mich in jener besonderen Nacht der Sünde zu ergeben.

Meine Sünde trägt den Namen Marc Murhey-Dedier, ist fast zwei Meter groß und Inhaber eines luxuriösen Fitnessclubs. Dementsprechend sieht sein Körper aus – Muskeln, wo man nur hinschaut, köstlich gewölbt unter gebräunter Haut. Lange schwarze Haare und tiefblaue Augen, die bei Kunstlicht schwarz wirken. Das Gesicht nicht schön im eigentlichen Sinn, die Kieferpartie ist zu kantig, die Züge sind zu markant, dennoch ist er ein Mann, der faszinieren kann. Die Stimme tief, heiser und kratzig, als hätten seine Stimmbänder irgendwann Schaden davongetragen. Er ist herrisch, er ist arrogant, er ist dominant, er will immer seinen Willen durchsetzen.

Aber Leute – als Liebhaber ist er einfach genial! Prächtig bestückt und mit einer Potenz gesegnet, die seinesgleichen sucht. Ah, und eine Selbstbeherrschung – er kann es mir mühelos eine ganze Nacht besorgen, bis ich die Engel singen höre. Als würde das noch nicht ausreichen, sind seine Küsse Versuchung und Verderben zugleich. Mit seinen Küssen kann er töten, und diesen lustvollen Tod sterbe ich nur viel zu gerne für ihn!

Wir kennen uns erst einige Tage, aber was habe ich in diesen Tagen schon gesündigt! Drei Nächte gehörten uns – und ungeniert und schamlos habe ich ihn zu mir ins Haus geholt und mich von ihm im eigenen Ehebett nehmen lassen. Ich wurde dabei ans Bett gefesselt und willenlos gemacht, bis es kein Tabu mehr zwischen uns gab. Und selbst wenn ich nein sagte, dann fand er immer einen Weg, um seinen Willen durchzusetzen und das von mir zu bekommen, was er von mir wollte.

Ganz offen gesagt, manchmal erkenne ich mich selbst nicht mehr. Auf einmal scheine ich nur noch aus beinahe nymphomanischem Hunger nach diesem Mann zu bestehen. Aus Geilheit, aus Sinnlichkeit und unersättlicher Gier. Ich fühle mich wild, hemmungslos und ja, auch sexy. Ich werde begehrt, und dieses Begehren gibt mir das Gefühl, die tollste Frau auf der Welt zu sein.

Damit nicht genug, trägt mich dieser Mann so mühelos auf Händen, als wäre ich keine erwachsene Frau, sondern leicht wie eine Feder. Sagt, wem würde das nicht zu Kopf steigen?

Mich hat er um den Finger gewickelt, absolut und unwiderruflich. Ich bereue nichts, ich schäme mich nicht – und zum Teufel, ich habe lange noch nicht genug von ihm. Ich will noch viel mehr, und vielleicht kann dieser quälende Hunger nach Marc auch gar nie gestillt werden.

Wie es auch kommen mag, ich kann es kaum erwarten, wie es weitergeht. Oh, und was ist das für eine Geschichte! Voller Wendungen, verblüffenden Pointen und so verdammt viel Sex. Ich habe euch noch so viel zu erzählen, ich will nichts verschweigen.

Und deshalb erzähle ich sie jetzt weiter, die Geschichte vom Sündenfall. Die Story von der gefallenen Hausfrau – die es so sehr genießt, dieses Fallen und die Sünde …