Mein Nachbar der Darsteller in Erwachsenenfilmen

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Summary

Dana ist eine neurotische Schriftstellerin für erotische Literatur, die einen ruhigen Neuanfang sucht, damit ihre Muse zurück kommen kann. Was sie jedoch findet bei ihrem Umzug in eine neue Stadt ist alles andere, als ruhig und beschaulich.

Genre
Erotica
Author
Mije
Status
Complete
Chapters
5
Rating
5.0 1 review
Age Rating
18+

Kapitel 1

Mein Nachbar der Darsteller in Erwachsenenfilmen

Dana ist eine neurotische Schriftstellerin für erotische Literatur, die einen ruhigen Neuanfang sucht, damit ihre Muse zurück kommen kann. Was sie jedoch findet bei ihrem Umzug in eine neue Stadt ist alles andere, als ruhig und beschaulich.

Kapitel 1

Dana

Seid ein paar Tagen war ich schon in meinem neuen Haus angekommen.

So langsam hatte ich auch schon alle Kartons ausgepackt und mich eingerichtet. Die Ruhe hier war wirklich erholsam und ich konnte mir vorstellen, das ich hier sehr gut würde schreiben können .

In Boston hatte ich mich zuletzt sehr gehetzt gefühlt und konnte meine Muse nicht mehr finden.

Das war schlecht, denn mein Aktueller Roman war sehr ins Stocken geraten. Zuletzt hatte ich immer wieder Seiten weise geschriebenes gelöscht, weil es nicht gut genug war.

Aber hier fühlte ich mich besser und ich spürte wie mich langsam der Flow wieder erreichte.

Heute wollte ich mich dem Nachbarn nebenan im Haus vorstellen.

Gegenüber und auf der anderen Seite hatte ich mich schon vorgestellt, aber der links von mir war immer weg wenn ich geklingelt hatte.

Egal, grade stand ein Auto vor der Tür.

Ein paar Mal hatte ich ihn schon gesehen und er kam mir irgendwie bekannt vor, aber ich konnte mich beim besten Willen nicht erinnern wo ich ihn schon mal gesehen haben könnte.

Ich verwarf den Gedanken und schnappte mir die Dose mit den selbst gebackenen Cookies und ging rüber.

Bevor ich mein Haus verließ schaute ich noch kurz in den Spiegel im Flur bei mir, damit ich nicht versehentlich irgendwas im Gesicht hatte.

Strich mein leichtes Sommerkleid glatt und beschloss, das ich bald einkaufen gehen würde müssen. Hier war es immer warm und in Boston nicht, also hatte ich nur eine begrenzte Auswahl an Sommerkleidung.

Ich schnappte mir mein Handy und meinen Schlüssel und ging rüber.

Dabei grüßte ich einen der Nachbarn, den ich schon kannte und winkte ihm. Er grüßte fröhlich winkend zurück.

Es dauerte einen kleinen Moment, bis ich was hörte und die Tür aufgemacht wurde, nachdem ich geklingelt hatte.

Vor mir stand ein wirklich verdammt ansehnliches Exemplar eines Mannes.

...und er war fast nackt!

Als mir auffiel, das er nur mit einem Handtuch um die Hüften vor mir stand und offensichtlich noch nass vom duschen war, schlug ich mir die Hand vor die Augen und hätte fast die Dose mit den Cookies fallen lassen.

„Es tut mir so leid!“ sagte ich schnell. „Ich wollte mich nur vorstellen und nicht starren! Sorry das ich dich beim duschen gestört habe!“

Ich war bestimmt knallrot, weil er mich beim starren erwischt hatte – PEINLICH!

Er begann herzhaft zu lachen und ich schielte durch einen Schlitz zwischen meinen Fingern.

Das Handtuch hing gefährlich tief...

„Du kannst die Hand wegnehmen. Es stört mich nicht, das du geschaut hast.“ sagte er und klang amüsiert. „Du bist neu nebenan eingezogen, stimmt’s?“

Ich nahm die Hand weg und sah ihm ins Gesicht.

Er sah so amüsiert aus, wie er sich anhörte und ich bin hundert pro knall rot, so verlegen wie ich mich fühlte.

„Ich versuch’s einfach nochmal.“ sagte ich verlegen. „Hi, ich bin Dana Grant und bin nebenan eingezogen. Freut mich dich kennenzulernen! Ich hab ein paar Cookies für dich gebacken – auf eine gute Nachbarschaft.“

Damit reichte ich ihm die Dose.

Er grinste immer noch amüsiert. „Schön dich kennenzulernen, Dana. Ich bin Damon Black. Komm doch rein.“

Damon zog mich an der Hand, die ich ihm gereicht hatte ins Haus und führte mich in die Küche. Setzte Kaffee auf – immer noch nur mit dem Handtuch um die Hüften - und entschuldigte sich, um sich eben was anzuziehen.

„Also, was hat dich hier her verschlagen?“ fragte er, als er wieder kam und schenkte uns Kaffee ein. Mittlerweile trug er Jeansshorts und ein enges T-Shirt.

Stellte mir Milch und Zucker hin, was ich beides nahm.

Damon öffnete die Dose mit den Cookies und nahm sich direkt einen und biss hinein.

„Die sind wirklich gut!“ stöhnte er halb.

„Die Arbeit, schätze ich.“ zuckte ich mit den Schultern – heikles Thema, denn ich sprach nicht viel über meine Arbeit.

„Was machst du beruflich, wenn ich fragen darf?“ fragte er mich und sah mich aufmerksam an.

„Ich bin Autorin und schreibe Romane.“ sagte ich, überging aber das Genre, denn ich musste ihm nicht auf die Nase binden, das ich erotische Literatur schrieb.

Es wurde viel gelesen und verkaufte sich wirklich gut, denn ich konnte gut davon leben, aber die wenigsten gaben zu, das sie es lasen und viele rümpften die Nase, wenn sie hörten, womit ich mein Geld verdiente.

Wenn ich Lesungen halten musste, dann verkleidete ich mich grundsätzlich so, das mich niemand erkennen konnte und trug immer eine elegante venezianische Maske. Diese war schon zu meinem Markenzeichen geworden, ebenso wie die schicken Klamotten.

„Was machst du beruflich?“ fragte ich arglos und hätte ich gewusst, was es für eine Lawine in Gang setzt hätte ich nicht gefragt...vielleicht...

„Ich bin Model und Darsteller in Erwachsenenfilmen.“ sagte er so locker, als ob er vom guten Wetter sprach und ich verschluckte mich an meinem Kaffee, den ich grade versucht hatte zu trinken.

Ich hustete und sah ihn mit großen Augen an.

Wenigstens hatte ich den Kaffee nicht ausgehustet.

DAHER kam er mir bekannt vor.

Wenn er wüsste, das er öfter meine Inspiration zum schreiben war, dann hätte er mich bestimmt nicht rein gebeten denke ich mir.

„Na komm, so schlimm ist das doch gar nicht!“ lacht er über meine Reaktion.

„Nein, so war das nicht gemeint.“ sage ich schnell und sehe verlegen auf meine Hände.

„Sondern?“ fragte er und zieht belustigt eine Augenbraue hoch.

„Du kamst mir bekannt vor.“ sage ich ohne darüber nachzudenken, was das bedeutet und werde sofort wieder knallrot. „Ich glaube ich sollte gehen. Oh mein Gott ich...“

Er lacht sich halb Tod über meine unbeholfene Art.

„Nein bleib, aber verrate mir bitte was dir besser gefällt. Die Soften Sachen oder die Dominanten.“ er greift meine Hand über den Tisch und streichelt mit dem Daumen über meinen Handrücken.

Ich öffne den Mund und schließe ihn wieder.

In meinem Kopf rast alles durcheinander und ich kann es kaum glauben, das mein Nachbar ein Pornodarsteller ist. Noch dazu ein erfolgreicher und ich seine Filme auch noch kenne – also gesehen habe...

...alle...

Innerlich kämpfe ich mit mir und schimpfe das ich mich gefälligst zusammenreißen sollte, immerhin bin ich eine erfolgreiche Erotik-Autorin und er wird es verstehen ohne zu Urteilen.

„Sowohl, als auch.“ höre ich mich sagen und sehe ihn breit lächeln.

Damon beugt sich über den Tisch vor und umschließt meine Hand mit seinen. „Hast du dich dabei berührt?“ seine Frage ist ein sexy hauchen und ich nicke, wie hypnotisiert von seinem durchdringenden Blick.

„Mit diesen weichen Fingern oder mit einem Dildo?“ fragt er weiter.

„Beides...“ ich sehe vollkommen gebannt in seine Augen, als er meine Hand zu seinem Mund hebt und zwischen meinen Fingern beginnt leicht zu lecken.

„Du hast mich öfter zum weiter schreiben inspiriert, als du ahnen kannst.“ hauche ich und verrate, etwas das ganz und gar nicht für seine Ohren bestimmt war.

Aber mein Hirn hat offensichtlich beschlossen Urlaub auf einer einsamen Insel zu machen.

„Was meinst du damit, meine zarte kleine Blume?“ fragt er und küsst meine Hand, was mich aus dem Bann zieht und ich sehe ihn erschrocken an.

„Vergiss das ich das gesagt habe.“ sage ich schnell.

„Keine Chance, Dana.“ lacht er und nimmt meinen Finger in den Mund. Saugt daran und fragt dann: „Was genau schreibst du?“

Ich hole tief Luft und höre mich atemlos antworten: „Erwachsenenliteratur...“

Er kneift die Augen etwas zusammen und sieht mich abschätzend an.

„Unter deinem Namen schreibst du nicht. Welches Pseudonym benutzt du?“ fragt er und ich antworte wieder ohne nachzudenken: „Gana Drant.“

Scheiße!

Das habe ich grade nicht ernsthaft verraten?!

„Versprich, das du das niemandem verraten wirst! Sofort! Ich mag meine private Ruhe und die möchte ich nicht verlieren!“ schieße ich hinterher und richte mich erschrocken auf.

Damon macht ein Kreuz über seinem Herzen. „Versprochen!“

Dann sieht er mich ernst an und steht auf.

Als er wieder kommt hat er drei Bücher in der Hand und mein Name, also mein Pseudonym, springt mich an.

Er hat alle drei Bücher von mir und mir klappt der Mund auf.

„Ich habe sie verschlungen und ich konnte nicht anders, als mir bei den heißen Absätzen einen runter zu holen.“ sagte er ganz ungeniert und sieht mich bewundernd an.

„Scheiße, ich kann es nicht glauben, das Gana Drant in meiner Küche sitzt!“ er sieht mich jetzt an, als ob er es nicht fassen könnte.

„Du schreibst so detailliert und so plastisch, das man meint, man wäre mit in deinen Geschichten.“ schwärmt er und ich werde wieder rot, aber diesmal nicht aus Scham, sondern weil es schön ist, das ausgerechnet er mir solch ein Kompliment zu meinen Werken macht.

Irgendwas hat er mir entweder in den Kaffee getan oder es ist seine natürliche Wirkung auf Menschen.

„Du warst öfter meine Inspiration, wenn ich mal ins stocken geraten bin...“ höre ich mich sagen und er steht plötzlich auf und zieht mich an sich.

Ich blinzle und sehe zu ihm hoch.

Er streicht mir eine verirrte Haarsträhne aus dem Gesicht. Beugt sich vor und haucht in mein Ohr: „Wie habe ich dich inspiriert? Hast du an mich gedacht, als du geschrieben hast? Oder hast du dich selbst verwöhnt, dabei an mich gedacht und dann geschrieben? Verrat es mir, süße Dana!“

Seine Hände streichen an meinen Seiten hinab und ich bin gefangen in den Empfindungen.

„Wie sind wir dazu gekommen, das du mich anfasst?“ dringt durch mein benebeltes Hirn über meine Lippen nach außen.

Damon lacht leise und küsst meinen Hals.

„Du machst mich einfach sehr an. Ich kann es nicht fassen! Du bist eine meiner Heldinnen und du stehst in meiner Küche. Ich kann einfach nicht anders.“ sagt er und ich sehe nichts, als Ehrlichkeit in seinem Blick. „Ich habe Aufnahmen von deinen Lesungen gesehen, aber du versteckst dich immer hinter einer großen Maske und trägst Perücken. In echt bist du viel heißer! Du machst mich echt an.“

Jaaaaa, genau!

Ein Pornostar sagt so was zu mir...

Das ist der Moment, wo ich aus seiner Hypnose wieder erwache.

„Wie vielen Frauen hast du das schon gesagt?“ frage ich nüchtern und er versteift sich.

„Ich meine das ernst.“ sagt er und löst sich von mir.

Jetzt lache ich.

„Sorry, aber ich kann nicht glauben, das du das gesagt hast...ausgerechnet zu mir...ich meine ich bin mit viel Wohlwollen durchschnitt. Du hast mit vielen verdammt hübschen Frauen vor der Kamera gestanden und bist wahrscheinlich kein Kostverächter.“ sage ich und verschränke die Arme vor der Brust.

„Warum sagst du so etwas? Darf ich nur, weil ich Pornos drehe nicht ein echtes Kompliment machen?“ er greift nach meiner Hand und legt sie in seinen Schritt und ich fühle die Beule unter seiner Jeans. „Vielleicht glaubst du das ja.“

„Natürlich darfst du echte Komplimente machen, aber ich gehöre normalerweise nicht zu den Frauen, die solche bekommen – schon gar nicht von Männern, wie dir.“ sage ich und merke erst, als er leise stöhnt, das meine Hand immer noch auf seinem Schritt liegt. Ich ziehe sie weg und er sieht enttäuscht aus.

„Was soll das heißen, Dana?“ fragt er und sieht mich scharf an.

„Das was ich gesagt habe.“ sage ich und will mich abwenden.

Ich mag über Erotik und Sex schreiben, aber das heißt nicht, das ich bisher in den Genuss guten Sexes gekommen wäre, oder einen Mann der mir Komplimente macht.

Keine Ahnung, wie ich so gut darüber schreiben kann.

Ich sehe von ihm weg und er greift nach meinen Kinn: „Sieh mich an, Dana.“

Mir bleibt keine Wahl und ich tue es.

„Ich meinte was ich sagte. Du bist für mich sexy as hell und ich würde dich gerne über diesen Tisch gebeugt vögeln – wobei ich mich grade nicht entscheiden kann ob ich dich von hinten will oder dir dabei in dein hübsches Gesicht schauen will.“ sagt er und ich sehe, das er es ernst meint.

„Das solltest du lassen, wenn du keine Enttäuschung erleben willst.“ sagte ich bitter. „Ich mag es gut in meinen Romanen beschreiben, aber ich habe keinen blassen Schimmer, wie Sex in der Realität funktioniert.“ sagte ich. „Also technisch gesehen, weiß ich wie es geht und hab es schon gemacht, aber ich bin darin nicht gut. Also werde ich sicher nicht mit jemandem Sex haben, der damit sein Geld verdient.“

Damon zieht mich an sich und küsst mich einfach in Grund und Boden.

„Wer hat dir nur solch einen Unsinn eingeredet?“ fragt er mich, nachdem er den Kuss gelöst hat und ich noch Atemlos in seinem Arm bin – wiedereinmal vollkommen benebelt.

„Der Mann, mit dem ich eine Weile zusammen war.“ gestehe ich und sehe gegen seine Brust, um ihm nicht ins Gesicht schauen zu müssen.

„Der Typ war ein Vollpfosten. Wenn er das gesagt hat, hat er keinen blassen Schimmer wie Sex funktioniert“ schnaubte Damon. „Jemand der so gut küssen kann, wie du ist hundert Prozentig eine Granate im Bett. Außerdem könntest du nicht so passioniert schreiben, wenn du es nicht beherrschen würdest.“

Ich blinzele wie eine Eule und ich schmelze erneut dahin, als er mich wieder küsst. Seufzend versuche ich noch näher an ihn zu kommen.

„Du weißt genau was du sagen musst...das ich es auch fast glaube.“ flüstere ich leise und höre ihn leise lachen, spüre das rumpeln in seiner Brust.

„Du bist eine harte Nuss, Dana.“ sagt er und löst sich leicht, um mir ins Gesicht zu sehen und streicht mit seinem Daumen über meine Wange.

„Du weißt doch, was man über kreative Menschen sagt oder nicht?“ frage ich leichthin und er sieht mich fragend an.

„Ohne unsere tief sitzenden Neurosen funktioniert unsere Kreativität nicht.“ erkläre ich mit einem leicht schiefem grinsen.

„Ich werde diese Neurose aus dir herauskitzeln ohne deine Kreativität zu zerstören.“ grinst er und ich habe plötzlich ganz viele unterschiedliche Emotionen in mir.