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Kristallherz - Hoffnung der Vampire (Leseprobe)

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Zusammenfassung

Auf einer Kreuzfahrt von Vampiren entführt, wegen Widerstand vor Gericht gestellt, an einen Unsterblichen gebunden und in eine Welt voller Gegensätze katapultiert? Ach, hätte schlimmer kommen können! Wird es Caroline nach der holprigen Ankunft endlich gelingen sich in diese neue Welt einzufügen? Und wer wird ihr Herz erobern? Wird sie dem König verzeihen und die alten Gefühle wieder aufleben lassen? Oder hat der Kommandant der Wache bessere Karten? Nun ja, vielleicht wäre es auch eine gute Idee den Männern abzuschwören, sich der Revolution im Untergrund anzuschließen, die Vampirherrschaft niederzubrennen und zu fliehen? Immer diese schweren Entscheidungen! >>>>>> Das ist Band 2 der Kristall-Saga (1. Kristallinsel // 2. Kristallherz // 3. Kristallflügel // 4. Kristallkrieg). Auch hier wieder: Vampire, Blut, Gewalt, Liebe, Hass, Folter, Mord, Zombies, Smut uuuund, wie gewohnt, das Aufräumen nerviger Vampir-Klischees. <<<<<< Falls du Band 1 (Kristallinsel - Gefangene der Vampire) noch nicht gelesen hast, wäre es sinnvoll das zuerst zu tun. Ansonsten: Welcome Back!

Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
1
Rating
5.0 (11 Bewertungen)
Altersfreigabe
18+

Prolog

Die Brust der schlafenden Frau hob und senkte sich regelmäßig. Für einen Augenblick war er von der fein pulsierenden Linie, die sich im Schein des Vollmonds deutlich auf ihrem Hals abzeichnete, abgelenkt. Alles in ihm schrie danach seine Zähne in das Fleisch zu bohren und ... Nicht heute! Er durfte nicht verweilen. So viele Dekaden hatte er die Fassade aufrecht erhalten, ein paar Monate mehr oder weniger würden keine Rolle spielen.

Fast spürte er Dankbarkeit, dass sie in sein Leben getreten war. Endlich hatte er einen Grund die Bequemlichkeit, die diese Identität mit sich brachte, hinter sich zu lassen. Wieder seiner wahren Natur zu folgen. Bald! Nicht mehr lange, beruhigte er sich und spürte, wie sein kurzzeitig beschleunigtes Herz wieder den gewohnt langsamen Takt schlug.

Bis es an der Zeit war und sie ihm gehören würde, musste er sich mit kleinen Freuden über Wasser halten. Lautlosen Schrittes ging er zu dem hölzernen Wäschebehälter im Bad, den er schon des Öfteren geplündert hatte. Leider trug sie ihre Unterwäsche nie länger als einen Tag oder eine Nacht, sodass der Duft sich zu schnell verflüchtigte. Geschwind wühlte er sich durch die gebrauchte Kleidung und entschied sich für eine grauen Slip. Er presste das Stück Stoff auf sein Gesicht und inhalierte einmal tief. Genüsslich schloss er die Augen.

Das musste diesmal genügen. Er durfte nicht zu viel entwenden. Schnell zog er eine Unterhose und ein Top aus einem kleinen Plastikbeutel, den er sicher in seiner Hosentasche verwahrt hatte. Beides hatte ihren Geruch schon vor Tagen verloren, doch bisher hatte sich keine Gelegenheit ergeben sie auszutauschen. Er versenkte die Teile ganz unten im Korb und versiegelte die frische Beute in der durchsichtigen wiederverschließbaren Tüte.

Ein leises Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus. Er war stets vorsichtig, doch das brennende Verlangen, sie ahnen zu lassen, dass er hier gewesen war, überkam ihn. Mit fast kindlicher Begeisterung vertauschte er den großen und kleinen Vorleger auf dem Boden. Die Vorstellung, wie sie sich umsehen und bemerken würde, dass etwas anders war, bereitete ihm mehr Vergnügen, als er zugeben wollte.

Mmh! Ein Stöhnen ließ ihn herumfahren. Die junge Frau hatte sich im Schlaf gereckt und die Augen bewegten sich wild unter den geschlossenen Lidern. Ihre Atmung beschleunigte sich.

„Von was träumst du, meine Liebe?“, flüsterte er kaum hörbar, trat an das Bett heran und ließ das entwendete Stück Stoff in seiner Tasche verschwinden. Fast war er enttäuscht, dass sie nicht aufwachte. Das Versteck befand sich noch im Aufbau und die Vorbereitungen bezüglich des Sündenbocks, dem er ihr Verschwinden in die Schuhe schieben würde, waren noch nicht abgeschlossen. Einem Teil von ihm war es egal. Würde sie ihm jetzt einen Vorwand geben ...

Seinen Atem ihrem angleichend, beugte er sich über das zierliche Gesicht. Sanft legte er eine Hand auf ihr Haar und strich mit seiner Nasenspitze von der Stirn über die Schläfen, die Wange entlang. Einer plötzlichen Eingebung folgend presste er seine Lippen auf ihre. Ließ die Spitze seiner Zunge gemächlich über die leichte Wölbung ihrer Lippen gleiten. Wenn sie erwachte, dann sollte es so sein! Das Warten wäre endlich vorüber. Er würde sich schon etwas einfallen lassen, um mit der ungünstigen Situation fertigzuwerden.

Sie bewegte den Kopf seitlich und er zuckte ein Stück zurück. Beobachtete genau jede Regung. Wie sie ihre Nase kräuselte und sie die Augenbrauen zusammenschob, sodass sich kurz eine steile Falte auf ihrer Stirn bildete. Mit leicht geöffnetem Mund entspannten sich ihre Züge wieder und die Atmung wurde tiefer. Mit einem teils frustriertem, teils erleichtertem, Seufzen stand er auf.

„Nicht mehr lange, Caroline”, murmelte er ihr zu. „Du hättest niemals ihm gehören dürfen!”

Thomas! Dieser Sohn einer räudigen Hündin! Mit Sicherheit würde er sie irgendwann dazu bringen, sich das Leben zu nehmen. Dabei gab es so viel, was sie zuvor noch erleiden musste.

Und er hatte es gewagt ihr sein Mal aufzuzwingen! Beim letzten nächtlichen Besuch hatte sie im Schlaf nur einen Slip getragen und das Brandzeichen hatte sich wulstig von ihrer ansonsten makellosen Haut abgezeichnet. Der Hass auf seinen König wurde nur von der Obsession übertroffen, seinen Beute endlich für sich zu beanspruchen und ihr das Zeichen des Tyrannen aus dem Körper zu schneiden!

„Bald, Kleines. Und wenn es soweit ist, wirst du deine unsagbare Arroganz bitter bereuen! Du wirst noch lernen wo dein Platz ist”, flüsterte er und zog die Sturmmaske wieder über das Gesicht. Mit der Geschicklichkeit einer großen Raubkatze, schwang er sich über die Brüstung des Balkons zum Fenstersims des nächsten Stockwerks hinab. Wenige Sekunden später war er, über einen schmalen Vorsprung seitlich an der Mauer entlang, um die Ecke verschwunden und verschmolz mit den tiefen Schatten des dunklen Schlossgartens.

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Gutes Schreiben

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Überzeugende Handlung

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Toller Charakter

2

Toller Charakter

Starker Dialog

3

Starker Dialog

author

Bevor ich jetzt den zweiten Teil beginne zu lesen, du hast ja hier einen "Plan" für 4 Teile vorgestellt ... sind die schon geschrieben? Und wenn ja, wie oft stellst du hier Kapitel zum lesen ein?

2 Jahre
1
author

Fange jetzt auch mit dem 2. Teil an und werde bestimmt auch süchtig! 😍

2 Jahre

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