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Marianos Eigentum

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Zusammenfassung

Gelübde der Rache Enzo Mariano ist ein Name, der in der italienischen Mafia nur flüsternd und mit Angst ausgesprochen wird. Rücksichtslos, tödlich und ohne Gnade hat er sich seinen Thron mit Gewalt zurückgeholt und giert nun nach der Rache, die ihm zusteht. Er tötet jeden, der ihm in den Weg kommt, beugt sich vor niemandem und fürchtet nichts. Elianna hat eine heilige Pflicht: ihren kleinen Bruder Haze zu beschützen und ihn glücklich zu machen, so wie sie es versprochen hat. Es ist ein Schwur, den sie niemals brechen wird, selbst wenn es sie ihr Herz und ihre Seele kostet. Nun prallen ihre Welten in einer unausweichlichen arrangierten Ehe aufeinander. Elianna ist gezwungen, das Monster zu heiraten, das die Macht besitzt, ihr Versprechen zu brechen und ihre Familie zu vernichten. Wird der verzweifelte Drang, ihren Bruder zu schützen, mit der unbestreitbaren Dunkelheit des Königs kollidieren? Wird ihr feuriges Temperament jemals Frieden finden, oder wird es Enzo Mariano endlich gelingen, die eine Frau zu brechen, die entschlossen ist, niemals nachzugeben?

Genre:
Romance
Autor:
stalgivc
Status:
Abgeschlossen
Kapitel:
35
Rating
4.0 (6 Bewertungen)
Altersfreigabe
18+

Marrying a Monster

Eliannas Sicht

Sechs Monate sind vergangen, seit ich Amerika verlassen habe, um mit Papa ins großartige Italien zu kommen.

Es war schrecklich. Papa hat mich jeden Tag im Kämpfen trainiert, aber es hat sich gelohnt.

Haze war glücklich am College mit Eve. Er war dort so erfolgreich im Football, genau wie er es mir versprochen hatte.

Ihm ging es gut und er genoss seine Freiheit. Was mich betrifft, sah die Sache etwas anders aus.

Ich wusste, dass dieser Tag kommen würde, aber ich hatte nicht damit gerechnet, dass es so bald passiert.

Papa hatte eine Zwangsheirat für mich arrangiert.

Ich wollte nicht heiraten. Ich wollte nicht einmal in einer Beziehung sein.

Nachdem Jace mich betrogen hatte, war mein Herz gebrochen. Ich möchte keinem Mann nahe sein, schon gar nicht irgendeinem glatzköpfigen, alten Kerl mit einer Wampe, die doppelt so groß ist wie sein Kopf.

Egal, ob ich das wollte oder nicht, es passierte einfach.

Das war der Deal, den ich mit Papa abgeschlossen hatte. Ich würde nach Italien gehen, und ich wusste, was das bedeutete.

Also saßen wir nun in Papas Büro und warteten auf den alten Mann, der offensichtlich nicht auf die Uhr schauen konnte.

Papa sah zum sechsten Mal auf seine Uhr.

Sechzig Minuten. Dieser Mann war eine Stunde zu spät!

„Papa, vielleicht kommt er nicht mehr. Und selbst wenn, sag ihm, dass er deine Zeit verschwendet hat und der Deal damit geplatzt ist.“

In den letzten Monaten, seit ich hier bin, ist mir klar geworden, wie beängstigend Papa sein kann.

Ich hielt ihn schon für schlimm genug, wenn er mit Haze zu tun hatte, aber hier? Hier ist er ein Monster.

Die Leute hier sind gefährlich. Die meisten tragen Waffen und Papa hat bewaffnetes Sicherheitspersonal in unserem Haus.

Das ist ganz anders als daheim.

„Prinzessin, der Mann, mit dem wir es hier zu tun haben, ist nicht zu unterschätzen. Ich weiß, du bist wegen seiner Verspätung verärgert, aber du musst dich benehmen, wenn er kommt. Er ist gefährlich und bringt dich oder mich ohne mit der Wimper zu zucken um.“

„Warum muss ich ihn dann heiraten?“, schrie ich. „Ist das das Schicksal, das du für mich willst? Dass mich irgendein Psycho umbringt, weil ich seine Eier nicht richtig gebraten habe?“

„Prinzessin –“

„Mariano kommt!“

Papa wurde von einem Wachmann unterbrochen.

Papa sah sofort auf und richtete sich auf.

Ich habe ihn noch nie erlebt, dass er sich für irgendjemanden so sehr ins Zeug gelegt hat.

Ich drehte mich zur Tür und wartete darauf, den Mann zu sehen, mit dem ich mich dazu verdammt hatte, den Rest meines Lebens zu verbringen.

Nachdem, was Papa über ihn sagt, wäre mein Leben an seiner Seite wahrscheinlich ohnehin nicht sehr lang.

Es ist immer noch besser, als wenn mein kleiner Bruder für so einen Kerl arbeiten müsste. Wenn Haze irgendetwas zustoßen würde, würde ich mir das nie verzeihen.

Ich bete, dass er dem Tod schon nahe ist, damit ich nicht allzu lange leiden muss.

Weitere fünf Minuten vergingen, bis man schwere Schritte hörte, die sich dem Büro näherten.

Ich schloss die Augen, bis ich hörte, wie sich die Tür öffnete.

Meine Augen weiteten sich bei diesem Anblick.

Er trat selbstbewusst ein, in einem scharf geschnittenen, schwarzen Anzug; sein seidiges schwarzes Haar war ordentlich nach hinten gestrichen.

Er war fünfzig Jahre jünger, als ich erwartet hatte. Er konnte unmöglich älter als achtundzwanzig sein.

Wer weiß, manche Menschen reifen wie ein guter Wein.

Er war verdammt sexy, das muss ich zugeben.

Sein durchtrainierter Körper ließ mich die Muskeln unter seinem Unterhemd erahnen.

Sein Gesichtsausdruck war ernst. Nicht einmal ein leichtes Lächeln.

Als er bei uns ankam, streckte ich mit einem höflichen Lächeln die Hand aus.

„Du musst Enzo sein. Ich bin Elianna.“

Er musterte mich von Kopf bis Fuß, bevor er sich an Papa wandte.

„Hast du es dabei?“

Ich konnte nicht anders, als mich zu fühlen, als hätte man mir einen Dolch in die Brust gerammt.

Er hatte mich einfach komplett ignoriert.

Papa lachte gezwungen. „Ja, Sir, es ist direkt hier.“

Er streckte die Hand aus, um das Dokument zu nehmen, aber Papa zog es zurück.

„Bei allem Respekt, Herr Mariano, ich kann Ihnen meine Eigentumsurkunden nicht einfach geben, ohne dass Sie versichern, meine Tochter zu heiraten.“

Er sah mich noch einmal an, bevor er seufzte. „Ich nehme sie.“

Wut stieg in mir auf.

War ich eine Ware im Regal, die er einfach so mitnehmen konnte?

„Nein! Ich will diesen Mann nicht heiraten, Papa. Er konnte nicht einmal pünktlich sein“, ich starrte auf seinen Rücken, den er mir zugedreht hatte.

Die Augen meines Vaters weiteten sich, als er den Kopf schüttelte. „Hör nicht auf sie. Sie macht gerne Witze.“

„Ich werde ihn nicht heiraten.“

Er drehte sich endlich zu mir um und zeigte sein Gesicht.

Er machte zwei Schritte auf mich zu, bis seine große, schlanke Gestalt über mir aufragte.

„Hör zu, Frau. Du hast hier nichts zu melden. Egal ob es dir passt oder nicht, ich werde dich heiraten, wenn es das ist, was nötig ist, um die Eigentumsurkunden deines Vaters zu bekommen“, sagte er harsch zu mir.

Meine Hände ballten sich zu Fäusten und ich sah Papa an.

„Lässt du ihn einfach so mit mir reden?“, fragte ich Papa, aber der sah nur zu Boden.

Ich warf ihm einen wütenden Blick zu, aber das schien ihn nicht sonderlich zu beeindrucken.

Er drehte sich wieder zu Papa. „Gib her.“

Papa hielt die Dokumente mit zitternden Händen fest. „Bitte, sie ist meine einzige Tochter.“

Enzo streckte die Hand nach den Urkunden aus. „Sobald wir verheiratet sind, werde ich sie beschützen.“

Papa lockerte seinen Griff und überreichte Enzo die Papiere.

Sobald er die Papiere in der Hand hatte, drehte er sich um, warf mir einen letzten Blick zu und ging zur Tür.

„Warten Sie!“, rief Papa. Er hielt inne, sah sich aber nicht um. „Was ist mit –“

„Alles wird geregelt. Sorge nur dafür, dass das Mädchen spurt“, sagte er.

Ohne ein weiteres Wort ging er.

Ich starrte Papa wütend an. „Was sollte das denn!?“

Er sah zu Boden. „Schau, Prinzessin, Enzo ist ein sehr mächtiger Mann. Er und ein anderer Mann beherrschen die Straßen von Italien. Du wirst bestens beschützt sein, wenn du seine Frau bist. Niemand wird es wagen, sich mit seinem Eigentum anzulegen.“

„Ich bin niemandes Eigentum!“, hielt ich dagegen. „Ich bin erst sechsundzwanzig, Papa!“

Er seufzte. „Prinzessin, ich habe dir doch schon gesagt, dass du nicht heiraten musst, wenn du nicht willst. Dein Bruder wird herkommen und für Enzo arbeiten.“

Erinnerungen daran, wie Haze mich als egoistisch bezeichnete, kamen hoch.

Das kann ich ihm nicht antun. Er will Football spielen und in Amerika leben. Wer bin ich, ihn davon abzuhalten?

„Nein, ich will schon heiraten, aber warum kann es nicht jemand anderes sein? Du hast mir beigebracht, wie man kämpft. Ich kann für mich selbst sorgen. Ich brauche seinen Schutz nicht.“

Papa rieb sich die Stirn. „Prinzessin, du verstehst das nicht. Dieser Mann bittet mich nicht um meine Urkunden; es ist eher ein Befehl. Ich kann sie ihm nicht einfach geben, ohne irgendeine Gegenleistung zu bekommen.“

„Papa, bitte“, flehte ich.

„Er ist Single und du bist Single. Ihr werdet beide verheiratet sein, und damit hat es sich. Er ist die beste Partie für dich. Entweder du heiratest ihn oder Haze kommt, um für ihn zu arbeiten. Ich werde mein Eigentum nicht ohne irgendeinen Gegenwert abgeben.“

„Warum braucht er deine Urkunden? Ich bin sicher, er ist reich genug, um seine eigenen Dinge zu kaufen.“

Papa rieb sich den Bart. „Es sieht so aus, als wolle er an Macht gewinnen. Er plant etwas, und was auch immer es ist, es ist nichts Gutes.“

Ich sank auf die Knie. „Papa, bitte tu das nicht. Er ist jetzt schon gemein zu mir. Hast du gesehen, wie er mich ignoriert hat, als ich mich vorgestellt habe?“

Papa schlug mit der Hand auf den Tisch, was mich leicht zusammenzucken ließ.

„Du wirst ihn heiraten. Ende der Diskussion!“

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Überzeugende Handlung

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Toller Charakter

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