Mister Eiskalt | 𝟏 ᵇʸ ˡⁱⁿⁱ

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Summary

„𝙳𝚎𝚗𝚔𝚎𝚗 𝚂𝚒𝚎 𝚎𝚝𝚠𝚊, 𝚍𝚊𝚜𝚜 𝚂𝚒𝚎 𝚙𝚕𝚘̈𝚝𝚣𝚕𝚒𝚌𝚑 𝚍𝚎𝚛 𝙴𝚒𝚗𝚎 𝚟𝚘𝚗 𝚍𝚎𝚗 𝚋𝚒𝚜𝚑𝚎𝚛𝚒𝚐𝚎𝚗 𝚜𝚎𝚌𝚑𝚜 𝙱𝚘𝚍𝚢𝚐𝚞𝚊𝚛𝚍𝚜 𝚜𝚒𝚗𝚍, 𝚍𝚎𝚗 𝚒𝚌𝚑 𝚒𝚗 𝚖𝚎𝚒𝚗𝚎𝚛 𝙽𝚊̈𝚑𝚎 𝚑𝚊𝚋𝚎𝚗 𝚖𝚘̈𝚌𝚑𝚝𝚎?! [...] 𝙳𝚊𝚗𝚗 𝚜𝚒𝚗𝚍 𝚂𝚒𝚎 𝚣𝚒𝚎𝚖𝚕𝚒𝚌𝚑 𝚗𝚊𝚒𝚟, 𝚍𝚎𝚗𝚗 𝚒𝚌𝚑 𝚠𝚒𝚕𝚕 𝚂𝚒𝚎 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚒𝚗 𝚖𝚎𝚒𝚗𝚎𝚖 𝙻𝚎𝚋𝚎𝚗 𝚞𝚗𝚍 𝚠𝚎𝚛𝚍𝚎 𝚂𝚒𝚎 𝚗𝚒𝚎𝚖𝚊𝚕𝚜 𝚒𝚗 𝚖𝚎𝚒𝚗𝚎𝚖 𝙻𝚎𝚋𝚎𝚗 𝚑𝚊𝚋𝚎𝚗 𝚠𝚘𝚕𝚕𝚎𝚗." ᴇɴᴇᴍɪᴇs ᴛᴏ ʟᴏᴠᴇʀs | sᴛʀᴏɴɢ ғᴍᴄ | ғᴏʀʙɪᴅᴅᴇɴ ʟᴏᴠᴇ | ғᴏʀᴄᴇᴅ ᴘʀᴏxɪᴍɪᴛʏ 1. Teil der "Bodyguard for sale"- Reihe 1. Band: "Mister Eiskalt" | by Lini 2. Band: "Mistress Eiskalt" | by Lini ______________________________ Katharina Jones war 6 Jahre jung, als sie anfing zu Schauspielern und ist mit ihren derzeitigen 20 Jahren gut bekannt in ihrem Business. Da das Wohl ihrer Tochter erste Priorität für die vielbeschäftigten Eltern hatte, stellten sie, nach mehreren gescheiterten Vorgängern, den siebten Bodyguard ein: Er lässt sich nichts sagen, kontert immer gekonnt auf Katharinas Provokationen, ist unberechenbar und sich seiner Schönheit voll und ganz bewusst. Dieser immerzu skeptische Typ mit seinem Pokerface geht ihr ganz gewaltig gegen den Strich und das bedeutete eindeutig: Sie muss ihn unbedingt loswerden und dazu ist ihr jedes Mittel recht! Viel Spaß beim Lesen❣️ Küsschen Lɪɴɪ ❀

Genre
Romance
Author
Lini
Status
Complete
Chapters
57
Rating
4.5 13 reviews
Age Rating
18+

❀🅟🅡🅞🅛🅞🅖❀

Meine langen Haare wehten im feuchten Wind des US- Staates Ohio.

Schnellen Schrittes lief ich dem Dunkelhaarigen hinterher, sodass die hohen Absätze meiner Schuhe schallende Töne auf dem Asphalt erklingen ließen.

Die Regentropfen, die auf die Straßen und auf meinen Regenschirm prasselten, hinterließen weitere dumpfklingende Töne, während ich meinen weißen Regenschirm fest mit meiner rechten Hand umgriffen trug.

Es ist erstaunlich, wie viel Halt er mir gibt, um diese Situation erfolgreich zu meistern.

Ruckartig schnappte meine andere Hand nach dem Handgelenk des jungen Mannes, dessen voluminöse, hellbraune Haare nun durch den Regen dunkel und glatt auf seinem Kopf lagen, und wendete ihn in meine Richtung, woraufhin ich mit gläsernen Augen in seine unschuldigen, braunen Rehaugen blickte.

Ich blinzelte, um meine Tränen zurückzuhalten, doch es funktionierte nicht so wie erhofft. „A-aber i-ich liebe dich doch!", schluchzte ich. Sein gebrochener Blick versetzte meinem Bauch mehrere harte Stiche. „Ich...- tut mir leid, aber ich kann das einfach nicht mehr.", antwortete er daraufhin entschlossen, entzog sich blitzschnell meinem Griff und ließ mich, ohne sich nochmal zu mir umzudrehen, alleine auf der verregneten Seitenstraße Columbus' stehen.

Meine Beine fielen in sich zusammen, sodass ich nun hockend auf der Straße saß. Mein mit Tränen bedecktes Gesicht, sowie meine sicherlich roten Augen verdeckte ich mit meiner linken Hand „L-Louis!", schrie ich ihm verheult und heiser hinterher, jedoch war es zu spät, er hat mich entgültig verlassen.

Letztendlich fiel ich in mich zusammen, schluchzte in meine Hand und merkte nur noch wie mehrere Menschen an mir vorbeizogen, ehe ich alles ausblendete und nur noch den Tönen der platschenden Regentropfen lauschte.

„Cut!", schrie ein Mann aus der Regie, woraufhin ich mich wieder aufrichtete, mein Kleid glattstrich und zuletzt die Tränen von meinen Wangen wischte.

„Sehr guter Kliffhänger, Robert.", hörte man nur noch aus dem Hintergrund, woraufhin sich mehrere Gespräche in den Gang setzten.

„Schluss für heute und für diese Staffel!", teilte der gleiche Mann uns mit, klatschte zufrieden in die Hände und zauberte mir damit ein breites Lächeln in mein Gesicht.

„Wir benachrichtigen euch, wann die nächste Staffel gedreht werden soll."

Weitere Gespräche nahmen ihren Lauf und der Regisseur wendete sich an uns Schauspieler. „Sehr gut gemacht, Katharina, aber das bin ich tatsächlich schon von dir gewohnt.", schmeichelte er mir mit stolzem Blick und verabschiedete sich daraufhin von mir. Die Anderen taten es ihm gleich, packten gemächlich zusammen und verließen letztlich das Gebäude.

Während sie das taten, begab ich mich auf den Weg zu der Garderobe, zog dort das rote Kleid aus, das für meinen Geschmack schleunigst in meinen eigenen Kleiderschrank gehört, und meine blaue Jeans mit einer weißen Bluse an. Dazu legte ich mir wieder meinen silbernen Schmuck um und zog meine schneeweißen Markenschuhe an.

Plötzlich ertönte das laute, schwungvolle Geräusch der Garderobentür und ein darauffolgender lauter Knall, als diese anscheinend mit voller Wucht an die Wand der Garderobe schlug. Aufgrund von dem schmetternden Aufschlag, stolperte ich einige Schritte zurück, während meiner Kehle automatisch ein hoher Schrei entwich.

Mein Blick traf sofort auf die hineinschreitende Person. „Hey, Engelchen!", rief mir meine Maskenbildnerin Olivia zu, die sich erlaubt hatte ohne anzuklopfen einfach hereinzustürmen. Sie hatte ihre schwarzen, glatten Haare zu einem stylishen Bob frisiert, die außerdem vorne leicht angeschrägt zu sein schienen. Ich bewunderte schon seit längerer Zeit ihre wunderschönen tiefdunklen, braunen Augen und ihre langen Wimpern. Außerdem ist sie jeden Tag von Kopf bis Fuß perfekt gestylt und verdient höchsten Respekt für ihre offene, sympathische Art.

Nach einer Umarmung erläuterte sie schließlich, warum das Reinplatzen von eben ihrer Meinung nach ziemlich nötig gewesen war. „Ich wollte dich fragen, ob du so rausgehen möchtest oder ich doch nochmal alles frisch machen soll.", wedelte sie mit der Hand in der Gegend herum, zeigte jedoch weiterhin eindeutig auf mein Gesicht.

Auf ihre Frage hin, blickte ich flüchtig in den Spiegel. Erschrocken weiteten sich meine Augen und blickten in das mit Wimperntusche verschmierte Gesicht. Wäh...

Die Wimperntusche war eindeutig überall in meinem Gesicht vertreten. Die dunklen, senkrechten Schlieren waren jedoch nicht einmal das Schlimmste, auch meine Augen waren derzeit nicht mehr schön anzusehen, denn sie waren von dem ganzen Weinen ganz rot angelaufen.

Das Einzige, was in meinem Gesicht immer noch perfekt aussah, war der wasserfeste, dunkelrote, sowie matte Lippenstift. Du tust zur Abwechslung wirklich einen guten Job.

Als sie meine Reaktion bemerkte, kicherte sie, schob mich entschlossen aus der Garderobe und setzte mich auf den Schminkstuhl der einen Raum weiter wahrscheinlich schon auf uns gewartet hatte.

„Nächstens treffen wir uns mal wieder auf einen Kaffee.", schlug Olivia lächelnd vor und erhielt meine Zustimmung. Sie war nämlich nicht nur meine Maskenbildnerin, sondern auch eine echt gute Freundin. Wir lernten uns am Set kennen und verstanden uns auf Anhieb richtig gut.

Nach einer Viertelstunde war sie fertig und ließ es mich schließlich mit einem freudigen „Tada!", und dem zeitgleichen Drehen des bequemen Schminkstuhls, auf dem ich mit einem zufriedenen Lächeln saß, wissen.

Dankbar umarmte ich sie, da sie ausschließlich der Grund dafür war, weshalb ich mich wieder in der Öffentlichkeit blicken lassen konnte.

Schnell setzte ich noch meine in Rosa spiegelnde Sonnenbrille auf, streifte meine fünf silbernen Ringe über meine Finger und griff letztendlich nach meiner ebenso pastellrosanen Handtasche, die die ganze Zeit auf der hellgrauen Couch verweilt hatte.

Ich verabschiedete mich mit einem breiten Lächeln von ihr und trat aus der Garderobe. Hinter mir zog ich wieder die Tür zu, die bis jetzt immer noch die ganze Zeit offen stand.

Plötzlich stellte sich ein aus dem Nichts kommender, ungebetener Gast roboterartig in den Gang und hinderte mich somit am Weitergehen.

„Miss Jones?", sprach mich dieser breit gebaute Mann von links an und verzog nicht ein einziges Mal sein emotionsloses, arrogant nach vorne blickendes Gesicht, als dürfte er nicht lächeln oder in meine Augen blicken.

Skeptisch drehte ich meinen Kopf in seine Richtung und antwortete erstmal nicht. Was erlaubt der sich überhaupt?

Mit einem genauso kalten Gesichtsausdruck, wie der, den er soeben aufgesetzt hatte, schob ich meine Sonnenbrille in meine leicht lockigen, dunkelblonden Haare, sodass mir nun keine kurzen Strähnen mehr ins Gesicht fallen konnten.

Musternd fuhren meine grünen Augen an seinen Körper hinab, was mich wahrscheinlich in diesem Augenblick sehr arrogant wirken ließ.

Aber ich muss ihn sowieso nie wieder sehen, also I don't care.

Seine unter dem schwarzen Anzug und darunter weißen Hemd zu erahnenden Muskeln, ließen sein Anzug straff an seinem Oberkörper anliegen. Mein rechter Mundwinkel zog sich langsam und unscheinbar nach oben, als ich plötzlich bemerkte, dass sie nur aufgrund der absichtlichen Anspannung seines Körpers so stark zu bemerken waren.

Mein Blick fuhr weiter hinauf über seinen kantigen Kiefer bis schließlich zu den glitzernden saphirblauen Augen, die mich offenbar genauso detailliert und prüfend musterten.

Seine dunklen, leicht lockigen Haare glänzten in dem Licht des Flurs wie Onyx. Und obwohl sie auf den ersten Blick so schienen, als wären sie total penibel gestylt worden, konnte man auf dem zweiten Blick erkennen, dass sie trotzdem in gewisser Weise zerzaust und voluminös abstanden.

Ehrlich gesagt traf ich selten einen so gutaussehenden Mann wie ihn, der nebenbei bemerkt immernoch in meinem Weg stand.

Doch so wie der aussah, war ich mir sicher, dass er eine Freundin hatte, sonst müsste ich wirklich an der Menschheit zweifeln... oder er ist ein Player.

Jedoch hielt mich sein Aussehen auf keinen Fall davon ab, ihn so schnell es geht loswerden zu wollen... denn es ist glasklar, weshalb er meinen Namen kannte:

Dieser Mann hier vor mir, war der neue Bodyguard, den meine Eltern auf mich angesetzt hatten, und somit der Siebte, den ich nun vertreiben musste.

Das Spiel beginnt, Mister Ahnungslos!


ENDE DES PROLOGS


Herzlich Willkommen meine Lieben,

bei dem Prolog meiner ersten Story 'Mr. Eiskalt'.


Ich hoffe, euch hat der Prolog gefallen.

Das könnt ihr mir auch gerne mit einem Sternchen oder einem lieben Kommentar zeigen.

Bei Fragen o.Ä. könnt ihr mich auch gerne über die Kommentare der einzelnen Kapitel kontaktieren oder natürlich auch privat.


Danke euch❣️


Bis zum nächsten Kapitel,

Eure

Lɪɴɪ ❦