Dystopia
Chaos und Anarchie beherrschen eine Welt, die nicht auf die Warnungen hören wollte. All die Zeichen sind ignoriert worden. Der Klimawandel, die Umweltzerstörung, das Artensterben, der Raubbau mit den natürlichen Ressourcen – und vor allen Dingen die Unzufriedenheit der Menschen, was die Regierungen betrifft.
Gibt es einen günstigeren Nährboden, auf dem das Böse gedeihen kann? Im Verborgenen wächst es, wie Schimmel im Gemäuer. Und dann ist er da, der Tag X. Alle schreien auf, warum haben wir nichts gemerkt? Wir hätten es verhindern müssen!
Warum? Weil niemand genau hingesehen hat. Das hat ihnen die Zeit geben, in aller Heimlichkeit alles vorzubereiten, den größten Putsch, den die Erde je gesehen hat. Dieser Zusammenbruch von allem, was Regierung und Gesetz, Wirtschaft und Börsenhandel ausmacht, hat den Untergang unserer Welt nun nun eingeleitet.
Jetzt sind sie an der Macht. Die Bösen. Die Kriminellen. Die Herrscher der Unterwelt. All die Klanbosse und Mafia-Paten. Der Abschaum der Menschheit, sozusagen.
Es ist ein Zustand der Auflösung, der dystopische Anfang der Apokalypse. Denn immer noch herrscht kein Friede, sie bekämpfen sich untereinander, weil sie ebenso gierig sind, wie ihre Vorgänger, die Politiker.
Und wieder ist es das Volk, das die Rechnung bezahlt. Die neue Währung sind Sklaven – und jeder, der nicht mit den Wölfen heult und machtlos ist, ist Ware. Arbeitssklave. Oder Menschenfleisch – Futter für das nächste Bordell oder die Betten der Reichen und Mächtigen.
Ihre Herrschaft basiert auf Blut und Grausamkeit. Ihr Werkzeug sind nicht nur die Armeen gewissenloser Söldner, sondern überwiegend die MCs. Sie sind es, die vor Ort herrschen, die ihre Macht ausüben. Die ganze Gebiete in ihre Gewalt gebracht haben.