Trinitas Impia – die Unheilige Dreifaltigkeit

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Summary

Sie muss es sein. Vater, ich wähle sie. Warum sie, Sohn? Weil sie die Unschuldigste von allen ist.. Weil sie mehr ist. Weil sie alles ist, was ich will. Holly Davis bekommt ein Stipendium an der Eliteuniversität Angels Court. Doch sie ist nicht glücklich, sie wird gemobbt und bekommt zu spüren, dass sie nicht gut genug ist im Vergleich zu den anderen Studenten. So sucht sie die Einsamkeit am Strand und wird auf drei faszinierende Männer vom Ebonridge Institute aufmerksam. Die drei Männer ziehen sie immer mehr in ihren Bann und umwerben sie, bis sie an ihre Universität wechselt und sogar zu ihnen in ihr Verbindungshaus zieht. Dort merkt sie schnell, dass ein Geheimnis das Trio umgibt. Sie gerät mitten hinein in einen Kampf Gut gegen Böse – zwischen Engeln und Dämonen, und sie ahnt nicht, dass sie diejenige ist, von der alles abhängen wird. Von ihr – und von ihrer Unschuld!

Status
Excerpt
Chapters
60
Rating
4.8 4 reviews
Age Rating
18+

Trinitas Impia

„Sohn, hast du gewählt?“

„Ja, Vater!“ Bestimmtheit liegt in der Stimme, die antwortet. „Ich wähle sie. Sie muss es sein, und keine andere! Sie soll die Gefährtin an meiner Seite sein! Sie wird die Krönung der Trinitas Impia sein!“

Ein animalisches Knurren hallt durch das Gewölbe Es ist nicht von dieser Welt. „Warum sie, Sohn? Sie ist nicht reinblütig! Hättest du nicht weiser wählen können?“

Der junge Mann, der inmitten zweier Freunde demütig vor dem Altar kniet und dem mächtigsten aller Dämonen huldigt – dem Teufel höchstselbst – zeigt keinerlei Angst. Söhne sollten keine Angst vor dem eigenen Vater haben, und in seinem Fall ist das auch so.

Klar und deutlich tut er seine Entscheidung kund.

„Weil sie die Unschuldigste von allen ist. Unschuldiger noch, als die Reinblütigen. Weil sie mehr ist, und weil sie alles ist, was ich will.“

Er sieht kurz in die Runde, sieht, wie seine beiden Freunde nicken, und setzt nach: „Sie ist diejenige, die wir alle wollen! Sie ist die Eine!“

„Dann sei es so, mein Sohn. Ihr habt ein halbes Jahr Zeit. Heute ist die Nacht der Litha. In der Nacht zu Samhain könnt ihr das Ritual durchführen, uns anrufen und eure Gefährtin erwählen.“

Die Worte hallen noch ewig in dem Gewölbe nach, keiner der drei jungem Männer regt sich. Erst als das Bild Luzifers verschwunden ist und er nicht mehr im Hier weilt, richten sie sich auf und sehen sich an.

Der Anführer nickt. „So sei es. Leiten wir alles in die Wege, wir haben nur sechs Monate Zeit.“